Universität Wien FIND

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490162 PS Menschenrechte und (Inter-)Religiöse Bildung (2020W)

5.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 49 - Lehrer*innenbildung
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
KPH

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Dienstag 06.10. 13:45 - 17:00 Seminarraum 3, Lacknergasse 89
Dienstag 20.10. 13:45 - 17:00 Seminarraum 3, Lacknergasse 89
Dienstag 03.11. 13:45 - 17:00 Seminarraum 3, Lacknergasse 89
Dienstag 17.11. 13:45 - 17:00 Seminarraum 3, Lacknergasse 89
Dienstag 01.12. 13:45 - 17:00 Seminarraum 3, Lacknergasse 89
Dienstag 15.12. 13:45 - 17:00 Seminarraum 3, Lacknergasse 89
Dienstag 19.01. 13:45 - 17:00 Seminarraum 3, Lacknergasse 89

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Das hier angekündigte Seminar wird sich auf die jüngere Geschichte der Menschenrechte seit der Formulierung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte im Dezember 1948 und den Veränderungen im Menschenrechtsdiskurs seit den 1960er Jahren konzentrieren.

In diesem Semester legt das Seminar besonderes Augenmerk auf die Positionen von Dialog-Initiativen zu Menschenrechten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden darüber diskutieren, wie Religionen, interreligiöse Bildung und Menschenrechte aufeinander bezogen werden (können) und welche Konsequenzen dies für die Konstruktion von Weltbildern hat.

Im Hintergrund steht hier eine lange Geschichte: Spätestens seit den 1960er Jahren haben sich die Menschenrechte in der ganzen Welt als zentraler Referenzpunkt für weltanschauliche Debatten etabliert. So hat zum Beispiel Samuel Moyn in seinem Buch ‚Christian Human Rights’ jüngst die Meinung vertreten, dass Menschenrechte die letzte Option darstellen, in der Gegenwart weiterhin Utopien zu formulieren.

In diesem Sinne, sind in den letzten Jahren vielfältige akademische Publikationen erschienen, welche sich mit der Frage der empirischen Beziehung zwischen Menschenrechten und Religionen bzw. interreligiöser Bildung auseinandersetzen. Autorinnen und Autoren wie Heiner Bielefeldt, Hans G. Kippenberg, Hans-Georg Ziebertz oder Hans Joas stellen sich die Frage, welche Rolle Menschenrechte in Bildungsprozessen spielen und welche Rolle sie spielen SOLLTEN.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Die Benotung basiert auf drei Säulen:
(a) Aktive Teilnahme an den Seminarsitzungen
(b) Kurzreferate mit ausgearbeiteten Thesenpapieren (ca. 2000 Wörter)
(c) Abschlussfragen

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Prüfungsstoff

Literatur

- Bielefeldt. Heiner, Auslaufmodell Menschenwürde?, - Warum sie in Frage steht und warum wir sie verteidigen müssen -, Freiburg i. Brg. / Basel / Wien 2011.
- Fritzsche, K. Peter, Menschenrechte, - Eine Einführung mit Dokumenten -, Paderborn / München / Wien 22009.
- Joas, Hans, Sind Menschenrechte westlich? München 2015.
- Kippenberg, Hans G., Regulierungen der Religionsfreiheit, - Von der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte zu den Urteilen des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte -, Baden-Baden 2019.
- Moyn, Samuel, The Last Utopia, - Human Rights in History -, Cambridge / London 2010.
- Moyn, Samuel, Christian Human Rights, Cambridge / London 2015..
- Ven, Johannes A. van der / Ziebertz, Hans-Georg (Hg.), Human Rights and the Impact of Religion, Leiden / Boston 2013 (Empirical Research in Religion and Human Rights).
- Witte, John, Jr. / Green, M. Christain (Hg.), Religion and Human Rights, - An Introduction -, Oxford / New York 2012.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mi 21.04.2021 11:33