Universität Wien

010084 SE Maria. Ecumenical Theology from an eastern orthodox perspective (2026S)

Continuous assessment of course work

Registration/Deregistration

Note: The time of your registration within the registration period has no effect on the allocation of places (no first come, first served).

Details

max. 30 participants
Language: German

Lecturers

Classes (iCal) - next class is marked with N

  • Monday 09.03. 18:30 - 21:00 Seminarraum 1 (Kath) Schenkenstraße EG
  • Friday 08.05. 13:15 - 20:00 Seminarraum 2 (Kath) Schenkenstraße EG
  • Saturday 09.05. 09:45 - 14:45 Seminarraum 2 (Kath) Schenkenstraße EG
  • Friday 19.06. 13:15 - 18:15 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG

Information

Aims, contents and method of the course

Die Marienfrömmigkeit verbindet nach wie vor orthodoxe und römisch-katholische Glaubenspraxis, auch wenn die theologische Untermauerung dieser Frömmigkeit in den jeweiligen Traditionen recht unterschiedlich ist. Wiederum stellt die Mariologie gegenüber den Kirchen der Reformation eine ökumenische Herausforderung dar. Wiederum anders ist die Rolle und die Figur Mariens im interreligiösen Kontext zu bewerten.
Die Frage nach der ökumenisch-theologischen Relevanz der Marienfrömmigkeit bzw. der Mariologie / Theotokologie ist nicht neu, sie wurde in den1970er-1980er Jahren wiederholt gestellt und debattiert. Das neue Mariendokument der Glaubenskongregation (2025) zeigt, dass die Frage immer noch ökumenische Relevanz hat.
Darüber hinaus, gilt es im Rahmen dieses Seminars theologiegeschichtlich zu untersuchen:
1. welche sind die altkirchlichen Quellen und die wichtigsten Texte in der theologischen Entfaltung der Rede über die Mutter Jesu Christi als "Gottesmutter", "Jungfrau" usw.
2. welche sind die bleibenden ökumenisch-theologischen Herausforderungen hinsichtlich des Verständnisses von Maria zwischen der römisch-katholischen, orthodoxen und protestantischen Tradition? Welche relevanten Verständigungsansätze sind hervorzuheben?
3. welche Rolle hat Maria bzw. die Mariologie für den Rest der christlichen Theologie im heutigen Kontext?

Assessment and permitted materials

The students will be graded both on their active participation in groups discussion at the seminar and on their individual written work.

Minimum requirements and assessment criteria

Mindestanforderung:
80% Anwesenheit; Vorbereitung und Durchführung eines Kurzreferats; Lektürehausaufgaben; Mitarbeit in den einzelnen Seminarsitzungen und Abfassung einer Seminararbeit. Die einzelnen Teilleistungen sind jeweils positiv abzuschließen.
Beurteilungsmaßstab:
•Sehr gut: Alle erbrachten Leistungen lassen eine anspruchsvolle, intensive und eigenständige Auseinandersetzung mit den Themen der LV erkennen. Die Seminararbeit beweist ein sehr gutes Beherrschen des wissenschaftlichen Arbeitens. Sekundärliteratur wird eingesetzt.
•Gut: Alle Leistungen sind gut durchdacht und gut ausgearbeitet
•Befriedigend: Die Themen der LV wurden ausreichend kritisch behandelt.
•Genügend: Die Mindestanforderungen für eine positive Beurteilung wurden erbracht.
•Nicht genügend: Die Mindestanforderungen für eine positive Beurteilung wurden nicht erbracht.

Im Fall des Verdachts der nicht transparent gemachten Nutzung von KI (z.B. durch Zitation oder Angabe der Art der Nutzung) behält sich die LVA-Leitung das Recht auf ein „notenrelevantes Gespräch“/“Plausibilisierungsgespräch“ vor.

Examination topics

Themen des Seminars; themenbezogene Primär- und Sekundärliteratur

Reading list

wird am Anfang des Seminars zur Verfügung gestellt

Association in the course directory

für 066 796 MRP 09orp, für 011 (15W) FTH 25 (Wahl), für 011 (15W) FTH 17 oder FTH 26, 198 418 BA UF RK 16, 198 518 MA UF RK 02 oder RK 05, 033 195 (17W) BRP 18krp, BRP 18ktb, BRP 18orp

Last modified: Fr 06.02.2026 15:05