010113 SE Hegel's Phenomenology of Spirit. The true spirit. Ethical life (2026W)
Continuous assessment of course work
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Registration/Deregistration
Note: The time of your registration within the registration period has no effect on the allocation of places (no first come, first served).
- Registration is open from Mo 14.09.2026 10:00 to Mo 28.09.2026 10:00
- Deregistration possible until Th 15.10.2026 23:59
Details
max. 30 participants
Language: German
Lecturers
Classes
Blocktermine:
Sa, 5.12.2026 9-18 Uhr
Sa, 16.1.2027 9-18 Uhr
Mittwoch 21.10. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
Mittwoch 28.10. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
Mittwoch 04.11. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
Mittwoch 11.11. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
Mittwoch 18.11. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
Mittwoch 25.11. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
Mittwoch 02.12. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
Mittwoch 09.12. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
Mittwoch 16.12. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
Mittwoch 13.01. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
Mittwoch 20.01. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
Mittwoch 27.01. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
Information
Aims, contents and method of the course
Assessment and permitted materials
Die Benotung setzt sich aus folgenden Komponenten zusammen:
• regelmäßige Anwesenheit und Mitarbeit bei den Seminarsitzungen (40%)
• Verfassen einer Seminararbeit entsprechend der üblichen Kriterien (ca. 30-40 Seiten) (40%). Abgabetermin für die Seminararbeit ist der 15.04.2027
• Prüfungsgespräch über den Inhalt des Seminars und Abschlussgespräch über die Seminararbeit (20%)Der Einsatz künstlicher Intelligenz ist im Seminar grundsätzlich untersagt. Falls für die Erreichung des LVA-Ziels der Einsatz künstlicher Intelligenz bei genau festgelegten Arbeitsschritten (z.B. Heranziehung von KI bei der Auswahl verwendeter Literatur) von essenziellem Vorteil ist, kann nach Rücksprache mit dem LVA-Lehrer darauf zurückgegriffen werden. In diesem Fall muss eine genaue Begründung für die Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit gegeben werden, dazu ist der Einsatz der KI entsprechend zu dokumentieren (Nennung des KI-Tools, Prompt, Datum; genaue Kennzeichnung der KI-unterstützten Abschnitte).Erlaubte Hilfsmittel pro Teilleistung:
Primärtexte und Werke der Sekundärliteratur
• regelmäßige Anwesenheit und Mitarbeit bei den Seminarsitzungen (40%)
• Verfassen einer Seminararbeit entsprechend der üblichen Kriterien (ca. 30-40 Seiten) (40%). Abgabetermin für die Seminararbeit ist der 15.04.2027
• Prüfungsgespräch über den Inhalt des Seminars und Abschlussgespräch über die Seminararbeit (20%)Der Einsatz künstlicher Intelligenz ist im Seminar grundsätzlich untersagt. Falls für die Erreichung des LVA-Ziels der Einsatz künstlicher Intelligenz bei genau festgelegten Arbeitsschritten (z.B. Heranziehung von KI bei der Auswahl verwendeter Literatur) von essenziellem Vorteil ist, kann nach Rücksprache mit dem LVA-Lehrer darauf zurückgegriffen werden. In diesem Fall muss eine genaue Begründung für die Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit gegeben werden, dazu ist der Einsatz der KI entsprechend zu dokumentieren (Nennung des KI-Tools, Prompt, Datum; genaue Kennzeichnung der KI-unterstützten Abschnitte).Erlaubte Hilfsmittel pro Teilleistung:
Primärtexte und Werke der Sekundärliteratur
Minimum requirements and assessment criteria
Für eine positive Beurteilung ist eine Seminararbeit gemäß üblicher wissenschaftlicher Standards im Umfang von ca. 30-40 Seiten abzugeben, über die ein Abschlussgespräch erfolgt. Weiters ist eine regelmäßige Anwesenheit erforderlich (dreimaliges entschuldigtes Fehlen ist möglich) sowie Mitarbeit in den einzelnen Seminarsitzungen.
Beurteilungsmaßstab:
•Sehr gut: Alle erbrachten Leistungen lassen eine besonders anspruchsvolle, innovative und eigenständige Auseinandersetzung mit den Themen der LV erkennen.
•Gut: Alle Leistungen sind gut durchdacht und gut ausgearbeitet
•Befriedigend: Die Themen der LV wurden ausreichend kritisch behandelt.
•Genügend: Die Mindestanforderungen für eine positive Beurteilung wurden erbracht.
•Nicht genügend: Die Mindestanforderungen für eine positive Beurteilung wurden nicht erbracht.
Beurteilungsmaßstab:
•Sehr gut: Alle erbrachten Leistungen lassen eine besonders anspruchsvolle, innovative und eigenständige Auseinandersetzung mit den Themen der LV erkennen.
•Gut: Alle Leistungen sind gut durchdacht und gut ausgearbeitet
•Befriedigend: Die Themen der LV wurden ausreichend kritisch behandelt.
•Genügend: Die Mindestanforderungen für eine positive Beurteilung wurden erbracht.
•Nicht genügend: Die Mindestanforderungen für eine positive Beurteilung wurden nicht erbracht.
Examination topics
Prüfungsgespräch über die Seminararbeit und über das im Seminar gemeinsam Erarbeitete.
Reading list
Basisliteratur:
G.W.F. Hegel, Phänomenologie des Geistes. Auf der Grundlage der Werke von 1832-1845, neu editierte Ausgabe. Redaktion Eva Moldenhauer und Karl Markus Michel (Werke 6; stw 603), Suhrkamp 1986.
P. Cobben, Die Phänomenologie des Geistes als die Geburtsstätte der „kleinen Logik“ (2 Bde.). Leiden, Boston 2025-2026.
B. Liebrucks, Sprache und Bewußtsein. Band 5: Die zweite Revolution der Denkungsart. Hegels Phänomenologie des Geistes (7 Bde.), Frankfurt am Main 1970.
P. Stekeler-Weithofer, Hegels Phänomenologie des Geistes. Ein dialogischer Kommentar, Band 1. Gewissheit und Vernunft, Hamburg 2014.Weitere Literatur wird im Seminar bekanntgeben.
G.W.F. Hegel, Phänomenologie des Geistes. Auf der Grundlage der Werke von 1832-1845, neu editierte Ausgabe. Redaktion Eva Moldenhauer und Karl Markus Michel (Werke 6; stw 603), Suhrkamp 1986.
P. Cobben, Die Phänomenologie des Geistes als die Geburtsstätte der „kleinen Logik“ (2 Bde.). Leiden, Boston 2025-2026.
B. Liebrucks, Sprache und Bewußtsein. Band 5: Die zweite Revolution der Denkungsart. Hegels Phänomenologie des Geistes (7 Bde.), Frankfurt am Main 1970.
P. Stekeler-Weithofer, Hegels Phänomenologie des Geistes. Ein dialogischer Kommentar, Band 1. Gewissheit und Vernunft, Hamburg 2014.Weitere Literatur wird im Seminar bekanntgeben.
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Last modified: Tu 29.09.2026 13:05
Hegels Phänomenologie des Geistes ist einer der bedeutendsten, wenngleich schwierigsten Texte der kontinentaleuropäischen philosophischen Tradition. Er stellt das erste große Hauptwerk der spekulativen Hegelschen Dialektik dar und ist Ausgangspunkt zahlreicher philosophischer Entwicklungen des 20. und 21. Jahrhunderts, vom Poststrukturalismus über die Frankfurter Schule (aller drei Generationen), die phänomenologische Tradition bis hin zu Teilen gegenwärtiger analytischer Philosophie. Das Seminar in diesem Semester setzt sich mit dem Geistkapitel in Hegels Phänomenologie des Geistes auseinander, insbesondere mit dem Anfangsabschnitt „Der wahre Geist. Die Sittlichkeit“. Hegel interpretiert in diesem Abschnitt nicht nur die Antigone, vielmehr versucht er aufzuzeigen, dass unser Wissen immer schon intersubjektiv und kulturell vermittelt ist. Des Weiteren zeigt Hegel auf, wie fragil und latent gewalttätig sich eine scheinbar homogene kulturelle und religiöse Einbettung des Subjekts erweist. Darin zeigt sich, dass Entfremdungsprozesse, wie sie die Moderne kennzeichnen, keine Betriebsunfälle der Geschichte darstellen, sondern einen Bruch zum Ausdruck bringen, der jede Form von Kultur und Sittlichkeit konstituiert.
Ziel:
Anhand der gelesenen Texte soll ein Verständnis von Hegels „Phänomenologie des Geistes“ eröffnet werden. Im Zentrum steht Hegels Verständnis des Geistes und der Intersubjektivität. Besonderes Augenmerk wird auf Entfremdungsmechanismen gelegt, die potentiell zerstörerisch sind, aber auch den Weg zu einer wirklichen Anerkennung des Anderen freilegen. Ein weiteres Ziel besteht darin, Hegels Kritik an Geltungsansprüchen, die mit einem verstandesmäßigen Wissen einhergehen, nachvollziehen zu können.Methode:
Das Seminar ist als Lektüreseminar konzipiert (Close Reading), die Texte werden absatzweise gemeinsam gelesen und interpretiert. Textgrundlage ist Hegels Phänomenologie des Geistes. Es ist geplant, durch einige Tutoriumssitzungen den Einstieg in den Text zu erleichtern.