010210 VO Introduction to spiritual theology: Theology of prayer (2015W)
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Details
Language: German
Examination dates
- Wednesday 27.01.2016
- Tuesday 08.03.2016
- Thursday 21.04.2016
- Friday 01.07.2016
- Thursday 27.10.2016
- Monday 16.01.2017
- Tuesday 21.03.2017
- Thursday 27.04.2017
- Wednesday 27.09.2017
Lecturers
Classes
MI wtl von 07.10.2015 bis 27.01.2016 08.00-09.30 Ort: Hörsaal 46 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 8
Prüfungstermin: 27.01.2016, weitere drei Termine werden im SS 2016 angeboten.
Information
Aims, contents and method of the course
Assessment and permitted materials
Mündliche Prüfung in der Dauer von ca. 20 Minuten. Auf Wunsch (nach Absprache) werden Prüfungen auch in englischer oder italienischer Sprache abgenommen.
Minimum requirements and assessment criteria
Die Vorlesung will das spezifisch christliche Verständnis von Gebet, seine biblische Fundierung, seine verschiedenen Formen und Vollzüge erhellen.
Examination topics
Vorlesung, Möglichkeit zur Nachfrage und Diskussion
Reading list
Gliederung, Literaturempfehlungen, Text-Blätter werden während der Veranstaltung bekannt gegeben.
Association in the course directory
für 011 (15W) FTH 20, 066 796 MRP 5a, 196 055 MA UF RK 01 (Wahl), auslaufende Studienpläne:Pflichtfach für 011 (08W, 11W) D25 und 033 193 (11W) B13, Pflichtfach für 011 (02W), (freies) Wahlfach für 020;
Last modified: Sa 01.03.2025 00:07
Hat es einen Sinn, für jemanden zu beten, wenn Gott schon weiß, was geschehen wird?
Was macht man eigentlich, wenn man "Anbetung hält"?
Stimmt es, dass "jemand, der singt, doppelt betet" (Augustinus)?
Ist es besser, mit Worten oder ohne Worte zu beten?
Welche Rolle spielen Bilder, die man betrachtet?
Was tun gegen "Unandächtigkeit" und Konzentrationsschwierigkeiten?
Die Vorlesung wird die verschiedenen Arten des Betens (Bitte und Fürbitte, Klage, Dank und Lobpreis, Anbetung) und unterschiedliche Weisen des Vollzuges vorstellen (Verhältnis von mündlichem und innerem, betrachtendem Gebet, gemeinschaftliches und persönliches Gebet, immerwährendes Gebet). Auch auf die Bedeutung von Gesten (z. B. Kreuzzeichen) und Körperhaltung wird eingegangen. Texte von Origenes bis Madeleine Delbrêl, die von der Sehnsucht nach einem vertieften Gebetsleben zeugen, sowie Beispiele aus der Ikonographie sollen die Theorie verlebendigen und zugleich Grundkenntnisse der christlichen Tradition vermitteln. Besonderes Augenmerk wird dem "Vaterunser" und seiner Auslegung gewidmet; denn das "Herrengebet" ist die Antwort Jesu auf die fragende Bitte der Jünger: "Herr, lehre uns beten".Die Vorlesung wird ergänzt durch die im Rahmen der Internationalen Konferenz "'Der geschaffene Geist umfasst auch erkennend, selig und frei bejahend sich selbst.' Edith Steins Herausforderung heutiger Anthropologie" stattfindenden Vorträge am 23. Oktober 2015.