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060027 SE VISUAL ZIONISM: Eretz Israel in Photographie and Film (2019W)

Continuous assessment of course work

Registration/Deregistration

Details

Language: German

Lecturers

Classes (iCal) - next class is marked with N

Die Anwesenheit am ersten Seminartermin, 24.10.2019, 16:00 ist verpflichtend für die weitere Teilnahme.

Thursday 24.10. 16:00 - 19:00 Hörsaal 1 Judaistik UniCampus Hof 7 2L-EG-25
Thursday 31.10. 16:00 - 19:00 Hörsaal 1 Judaistik UniCampus Hof 7 2L-EG-25
Thursday 14.11. 16:00 - 19:00 Hörsaal 1 Judaistik UniCampus Hof 7 2L-EG-25
Thursday 21.11. 16:00 - 19:00 Hörsaal 1 Judaistik UniCampus Hof 7 2L-EG-25
Thursday 28.11. 16:00 - 19:00 Hörsaal 1 Judaistik UniCampus Hof 7 2L-EG-25
Thursday 05.12. 16:00 - 19:00 Hörsaal 1 Judaistik UniCampus Hof 7 2L-EG-25

Information

Aims, contents and method of the course

Das Seminar stellt umfassend die Entwicklung des Zionismus bis zur Staatsgründung Israels dar und setzt sich mit aktuellen ideologischen Versatzstücken eines "Israel denial" auseinander.
Die Lehrveranstaltung konzentriert hierbei sich auf die kultur- und zeitgeschichtlich kontextualisierte Analyse von visuellen Quellen, vor allem Dokumentar- und Spielfilme, die von 1900 bis 1948 während der Osmanischen Herrschaft und unter dem Britischen Mandat den Aufbau der jüdischen Gesellschaft und ihrer Institutionen zeigen. Die Filme stammen aus israelischen Archiven und sind in Europa weitestgehend unbekannt.
Es geht bei der Analyse des visuellen Materials um die zentralen Topoi des visuellen Zionismus, wobei das Verhältnis von Mensch-Natur, Stadt-Land, Utopien einer neuen Gesellschaft, Migration, die jüdisch-arabischen Beziehungen und deren ästhetische Präsentationen in Photographie und Film diskutiert werden. Die Arbeit und die Vorstellungen weiblicher und männlicher Pioniere, Frauendarstellungen und Geschlechterbeziehungen werden anhand der visuellen Quellen untersucht. Der Visuelle Zionismus wird als kultur- und gesellschaftsprägender Teil der Entwicklung der jüdischen Gesellschaft (Jischuv) und ab 1948 des jüdischen Staates diskutiert. Neuere Spielfilme, die die Periode 1890 bis 1948 behandeln, werden insbesondere durch Referate der Teilnehmenden einbezogen. Die Vorlesung orientiert sich methodisch an Ansätzen der visuellen jüdischen Kulturgeschichte und einer zeitgeschichtlich kontextualisierten Filmanalyse.

Die Vorlesung findet in Kooperation mit der Botschaft des Staates Israel in Wien statt.

Assessment and permitted materials

Minimum requirements and assessment criteria

Regelmässige Teilnahme (maximal eine Abwesenheit) und vorbereitende Lektüre, Kurzreferat mit Powerpoint Presentation und handout, abschließende Seminararbeit (max. 15-18 Seiten), in der eine Forschungsfrage beantwortet wird.

Examination topics

Schriftliche Abschlussarbeit.

Reading list

Moodle und Handapparat in der Bibliothek am Institut für Judaistik.

Association in the course directory

Last modified: Tu 24.09.2019 15:47