060039 VO Cultural and Literary Landscapes of Galicia and Bukovina: The Work of Jewish Authors (2026S)
Labels
Registration/Deregistration
Note: The time of your registration within the registration period has no effect on the allocation of places (no first come, first served).
Details
Language: German
Examination dates
Lecturers
Classes (iCal) - next class is marked with N
- Wednesday 04.03. 11:30 - 13:00 Hörsaal 1 Judaistik UniCampus Hof 7 2L-EG-25
- Wednesday 11.03. 11:30 - 13:00 Hörsaal 1 Judaistik UniCampus Hof 7 2L-EG-25
- N Wednesday 18.03. 11:30 - 13:00 Hörsaal 1 Judaistik UniCampus Hof 7 2L-EG-25
- Wednesday 15.04. 11:30 - 13:00 Hörsaal 1 Judaistik UniCampus Hof 7 2L-EG-25
- Wednesday 22.04. 11:30 - 13:00 Hörsaal 1 Judaistik UniCampus Hof 7 2L-EG-25
- Wednesday 29.04. 11:30 - 13:00 Hörsaal 1 Judaistik UniCampus Hof 7 2L-EG-25
- Wednesday 06.05. 11:30 - 13:00 Hörsaal 1 Judaistik UniCampus Hof 7 2L-EG-25
- Wednesday 13.05. 11:30 - 13:00 Hörsaal 1 Judaistik UniCampus Hof 7 2L-EG-25
- Wednesday 20.05. 11:30 - 13:00 Hörsaal 1 Judaistik UniCampus Hof 7 2L-EG-25
- Wednesday 27.05. 11:30 - 13:00 Hörsaal 1 Judaistik UniCampus Hof 7 2L-EG-25
- Wednesday 03.06. 11:30 - 13:00 Hörsaal 1 Judaistik UniCampus Hof 7 2L-EG-25
- Wednesday 10.06. 11:30 - 13:00 Hörsaal 1 Judaistik UniCampus Hof 7 2L-EG-25
- Wednesday 17.06. 11:30 - 13:00 Hörsaal 1 Judaistik UniCampus Hof 7 2L-EG-25
Information
Aims, contents and method of the course
Assessment and permitted materials
Die Lehrveranstaltung wird mit einer mündlichen Prüfung abgeschlossen.
Minimum requirements and assessment criteria
Es können 100 Punkte erreicht werden.
Benotung:
• 1 (sehr gut) 100 – 90 Punkte
• 2 (gut) 89 – 81 Punkte
• 3 (befriedigend) 80 – 71 Punkte
• 4 (genügend) 70 - 61 Punkte
Benotung:
• 1 (sehr gut) 100 – 90 Punkte
• 2 (gut) 89 – 81 Punkte
• 3 (befriedigend) 80 – 71 Punkte
• 4 (genügend) 70 - 61 Punkte
Examination topics
Alle Inhalte, die in der Lehrveranstaltung durchgenommen wurden. Unterstützende Lernmaterialien zum Inhalt der Vorlesung werden auf Moodle bereitgestellt.
Reading list
In der Vorlesung werden die theoretischen Hintergründe und methodischen Ansätze erläutert sowie die Primärliteratur genannt und die entsprechende Sekundärliteratur bekannt gegeben.
Association in the course directory
Last modified: Fr 27.02.2026 00:02
Bei der Darstellung der zu Paradigmen gewordenen Literaturlandschaften Galizien und Bukowina wird dem multikulturellen Milieu Aufmerksamkeit geschenkt, in dem die in Galizien und der Bukowina zur Zeit der Habsburger Monarchie und in den Jahrzehnten danach geborenen jüdischen Autoren ihren literarischen Werdegang begonnen haben, um ihn später nach dem Verlassen der Heimat in Europa und Amerika fortzusetzen. Analysiert werden vor allem Texte jüdischer Autoren, für die Deutsch zur Sprache des dichterischen Ausdrucks wurde, während sie ihre jüdische Identität beibehielten. Einbezogen werden auch einige Werke von Schriftstellern und Dichtern, die Polnisch oder Jiddisch schrieben.
Im Mittelpunkt der Lehrveranstaltung stehen Werke jüdischer Autoren aus Galizien wie Karl Emil Franzos, Joseph Roth und Alexander Granach sowie die Poesie von Mascha Kaléko. Es werden deutsche Übersetzungen von für Galizien wichtigen jüdischen Autoren wie Bruno Schulz, Debora Vogel und Julian Stryjkowski betrachtet. Die Literaturlandschaft Bukowina soll anhand der Dichtung der für die deutschsprachige Literatur wichtigsten Persönlichkeiten, wie Rose Ausländer und Paul Celan, aber auch anhand des Schaffens weniger bekannter Dichter wie Alfred Kittner, Alfred Gong, Moses Rosenkranz und Immanuel Weißglas, präsentiert werden.
In methodologischer Hinsicht werden Zugänge der literarischen und kulturellen Komparatistik herangezogen und durch die Theorie des Kulturtransfers sowie der Übersetzung „in“ und „zwischen“ den Kulturen erweitert. Von zentraler Bedeutung sind die Konzepte der Intertextualität und des zwischenkulturellen Dialogs. Dabei wird den Fragen der Verarbeitung jüdischer Kontexte in anderssprachigen Literaturen besondere Aufmerksamkeit geschenkt.
Die Methode besteht darin, dass die Lehrende zunächst einen Vortrag hält und anschließend eine Diskussion stattfindet.