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070177 UE Historical Sources, Qualitative and Quantitative Methods (2026S)
Continuous assessment of course work
Labels
Registration/Deregistration
Note: The time of your registration within the registration period has no effect on the allocation of places (no first come, first served).
- Registration is open from Mo 16.02.2026 09:00 to Fr 27.02.2026 14:00
- Registration is open from Mo 02.03.2026 09:00 to We 04.03.2026 14:00
- Deregistration possible until Tu 31.03.2026 23:59
Details
max. 25 participants
Language: German
Lecturers
Classes (iCal) - next class is marked with N
- Wednesday 11.03. 12:30 - 14:00 Hörsaal des Instituts für Osteuropäische Geschichte UniCampus Hof 3 2R-EG-07
- Wednesday 18.03. 12:30 - 14:00 Hörsaal des Instituts für Osteuropäische Geschichte UniCampus Hof 3 2R-EG-07
- Wednesday 25.03. 12:30 - 14:00 Hörsaal des Instituts für Osteuropäische Geschichte UniCampus Hof 3 2R-EG-07
- Wednesday 15.04. 12:30 - 14:00 Hörsaal des Instituts für Osteuropäische Geschichte UniCampus Hof 3 2R-EG-07
- Wednesday 22.04. 12:30 - 14:00 Hörsaal des Instituts für Osteuropäische Geschichte UniCampus Hof 3 2R-EG-07
- Wednesday 29.04. 12:30 - 14:00 Hörsaal des Instituts für Osteuropäische Geschichte UniCampus Hof 3 2R-EG-07
- Wednesday 06.05. 12:30 - 14:00 Hörsaal des Instituts für Osteuropäische Geschichte UniCampus Hof 3 2R-EG-07
- Wednesday 13.05. 12:30 - 14:00 Hörsaal des Instituts für Osteuropäische Geschichte UniCampus Hof 3 2R-EG-07
- Wednesday 20.05. 12:30 - 14:00 Hörsaal des Instituts für Osteuropäische Geschichte UniCampus Hof 3 2R-EG-07
- Wednesday 27.05. 12:30 - 14:00 Hörsaal des Instituts für Osteuropäische Geschichte UniCampus Hof 3 2R-EG-07
- Wednesday 03.06. 12:30 - 14:00 Hörsaal des Instituts für Osteuropäische Geschichte UniCampus Hof 3 2R-EG-07
- Wednesday 10.06. 12:30 - 14:00 Hörsaal des Instituts für Osteuropäische Geschichte UniCampus Hof 3 2R-EG-07
- Wednesday 17.06. 12:30 - 14:00 Hörsaal des Instituts für Osteuropäische Geschichte UniCampus Hof 3 2R-EG-07
- Wednesday 24.06. 12:30 - 14:00 Hörsaal des Instituts für Osteuropäische Geschichte UniCampus Hof 3 2R-EG-07
Information
Aims, contents and method of the course
Assessment and permitted materials
Die Leistungskontrolle erfolgt auf Basis kontinuierlicher Mitarbeit, aktiver Teilnahme an Diskussionen, kleinen schriftlichen HÜ zur wöchentlichen Lektüre, Präsentation inkl. Handout und Verfassen einer schriftlichen Abschlussarbeit im Umfang von ca. 40.000 (15 S.)
Minimum requirements and assessment criteria
Anwesenheitspflicht, aktive Mitarbeit und Verfassen einer schriftlichen Abschlussarbeit, die termingerecht abgegeben wird.
Beurteilungsmaßstab:
- Anwesenheit und Diskussionsbeteiligung: 20 Punkte
- Kleinere schriftliche Übungsaufgaben: 20 Punkte
- Mündliche Präsentation inkl. Handout: 20 Punkte
- Schriftliche Arbeit: 40 Punkte (der vereinbarte Abgabetermin ist einzuhalten)
Für eine positive Beurteilung der Lehrveranstaltung sind 60 Punkte erforderlich.
1 (sehr gut) 100-90 Punkte; 2 (gut) 89-81 Punkte; 3 (befriedigend) 80-71 Punkte; 4 (genügend) 70-60 Punkte; 5 (nicht genügend) 59-0 Punkte
Beurteilungsmaßstab:
- Anwesenheit und Diskussionsbeteiligung: 20 Punkte
- Kleinere schriftliche Übungsaufgaben: 20 Punkte
- Mündliche Präsentation inkl. Handout: 20 Punkte
- Schriftliche Arbeit: 40 Punkte (der vereinbarte Abgabetermin ist einzuhalten)
Für eine positive Beurteilung der Lehrveranstaltung sind 60 Punkte erforderlich.
1 (sehr gut) 100-90 Punkte; 2 (gut) 89-81 Punkte; 3 (befriedigend) 80-71 Punkte; 4 (genügend) 70-60 Punkte; 5 (nicht genügend) 59-0 Punkte
Examination topics
Die behandelten Themen werden von den Studierenden durch das Verfassen einer kurzen schriftlichen Arbeit sowie mittels Referate und Diskussionen erarbeitet.
Reading list
1. Manfred Alexander; Günther Stökl, Russische Geschichte: Von den Anfängen bis zur Gegenwart, 7. Aufl., Stuttgart: Kröner, 2009.
2. Astrid Blome, Das deutsche Rußlandbild im frühen 18. Jahrhundert. Untersuchungen zur zeitgenössischen Presseberichterstattung über Rußland unter Peter I. // Forschungen zur osteuropäischen Geschichte. Bd. 57. Wiesbaden: Harrassowitz, 2000.
3. The Cambridge History of Russia, vol. I: From Early Rus’ to 1689, ed. Maureen Perrie; vol. II: Imperial Russia, 1689–1917, ed. Dominic Lieven, Cambridge: University Press, 2006.
4. Andreas Kappeler, Russische Geschichte, München, 7. Auf. 2016.
5. Ekhard Matthes, Das Veränderte Rußland. Studien zum deutschen Rußlandverständnis im 18. Jahrhundert zwischen 1725 und 1762. // Europäische Hochschulschriften: Reihe 3, Geschichte und ihre Hilfswissenschaften. Bd. 135. Frankfurt am Main: Peter D. Lang, 1981.
6. Hans-Heinrich Nolte, Quellen zur Geschichte Russlands, Reclam, Philipp, jun. GmbH, Verlag 2014.
7. Maria Rhode/Ernst Wawra (Hg.), Quellenanalyse. Ein epochenübergreifendes Handbuch für das Geschichtsstudium (2020).
8. Tagebuch der Reise nach Russland Johann Georg Korb. Hrsg. und eingel. von Gerhard Korb. Graz 1968..
9. [Weber F. Ch.], Das Veränderte Rußland… Francfurth: Nicolaus Förster, 1721.
https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10691517?page=4,5
2. Astrid Blome, Das deutsche Rußlandbild im frühen 18. Jahrhundert. Untersuchungen zur zeitgenössischen Presseberichterstattung über Rußland unter Peter I. // Forschungen zur osteuropäischen Geschichte. Bd. 57. Wiesbaden: Harrassowitz, 2000.
3. The Cambridge History of Russia, vol. I: From Early Rus’ to 1689, ed. Maureen Perrie; vol. II: Imperial Russia, 1689–1917, ed. Dominic Lieven, Cambridge: University Press, 2006.
4. Andreas Kappeler, Russische Geschichte, München, 7. Auf. 2016.
5. Ekhard Matthes, Das Veränderte Rußland. Studien zum deutschen Rußlandverständnis im 18. Jahrhundert zwischen 1725 und 1762. // Europäische Hochschulschriften: Reihe 3, Geschichte und ihre Hilfswissenschaften. Bd. 135. Frankfurt am Main: Peter D. Lang, 1981.
6. Hans-Heinrich Nolte, Quellen zur Geschichte Russlands, Reclam, Philipp, jun. GmbH, Verlag 2014.
7. Maria Rhode/Ernst Wawra (Hg.), Quellenanalyse. Ein epochenübergreifendes Handbuch für das Geschichtsstudium (2020).
8. Tagebuch der Reise nach Russland Johann Georg Korb. Hrsg. und eingel. von Gerhard Korb. Graz 1968..
9. [Weber F. Ch.], Das Veränderte Rußland… Francfurth: Nicolaus Förster, 1721.
https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10691517?page=4,5
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BA Geschichte (Version 2019): M1 Quellen und Methoden, UE Quellengattungen, qualitative und quantitative Methoden (5 ECTS).
Last modified: We 11.03.2026 12:06
Der inhaltliche Schwerpunkt der LV liegt auf dem osteuropäischen Raum, insbesondere auf dem Moskauer Reich und dem europäischen Staatensystem der Frühen Neuzeit (ca. 1500–1800). Unterschiedliche Quellentypen wie die altrussischen Chroniken oder Gesetzestexte wie das älteste russische Recht (Russkaja Pravda) werden mit der gleichen Art historische Quellen im lateinischen Abendland verglichen und analysiert. Auch Urkunden, Akten und Verträge als häufigster Quellenart, insbesondere die diplomatischen Verträge (z.B. die Friedensverträge des Kiever Reichs mit Byzanz, der Friedensvertrag von Nystad 1721, oder der Frieden von Küçük Kaynarca 1774) werden kritisch bewertet. Hier liegt ein Augenmerk auch auf der Urkundenlehre, dem Aufbau einer Urkunde und der für Russland spezifischen Versiegelung der Urkunden.
Auch die Berichte europäischer Reisender über ihre Erlebnisse im Reich der Moskauer Großfürsten, ihre Erfahrungen und ihre Begegnungen im Petersburger Imperium gehören zu den wichtigsten Informationsquellen für die Geschichte Russlands. Die Werke von Sigmund von Herberstein, Adam Olearius, oder Friedrich Christian Weber sollen von den Studierenden speziell behandelt werden.
Viele Quellen werden in der Forschung häufig nicht im Original, sondern in Form von Reproduktionen und gedruckten Fassungen verwendet, z. B. das Digitalisat einer Handschrift statt der Handschrift selbst oder eine Edition. Die Studierende sollen den kritischen Umgang mit Editionen lernen und weshalb in manchen Fällen eine Überprüfung anhand der Originale notwendig sein kann.
Besuche und Rechercheübungen in der Fachbibliothek Osteuropäische Geschichte und Slawistik und in das Österreichische Staatsarchiv sind geplant. Genaue Termine werden zusätzlich bekannt gegeben.
Die Studierenden sollen Grundkenntnisse im Umgang mit historischen Quellen, sowohl mit schriftlichen als auch mit dinglichen Quellen wie historische Bilder, Karten und Gegenstände der Materialkultur erwerben und die Fähigkeit Quellen zu analysieren. Sie sollen auch bestimmte Methoden und Arbeitstechniken erlernen, insbesondere den kritischen Umgang mit Quellen und Literatur und selbständig Texte zu lesen, analysieren und reflektieren. Spezielles Augenmerk wird auf die Onlinequellen, die ausschließlich digital zur Verfügung stehen und über das Internet verfügbar sind, gerichtet.Methoden
Grundfähigkeit erwerben, Quellen zu lesen und auszuwerten und auch historische bildliche und dingliche Quellen durch qualitative und quantitative Methoden zu analysieren und interpretieren; Diskussionen; Präsentation.