Universität Wien
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070282 PS Democracy and Adolescents Lifeworlds (2025W)

Critical peace education in the ‘turn of an era’ Political learning with concepts

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 7 - Geschichte
Continuous assessment of course work

Registration/Deregistration

Note: The time of your registration within the registration period has no effect on the allocation of places (no first come, first served).

Details

max. 25 participants
Language: German

Lecturers

Classes (iCal) - next class is marked with N

  • Thursday 09.10. 09:45 - 13:00 Seminarraum 6, Kolingasse 14-16, EG00
  • Thursday 16.10. 09:45 - 13:00 Seminarraum 6, Kolingasse 14-16, EG00
  • Friday 17.10. 09:45 - 13:00 Seminarraum 15, Kolingasse 14-16, OG01
  • Thursday 13.11. 09:45 - 13:00 Seminarraum 6, Kolingasse 14-16, EG00
  • Friday 14.11. 09:45 - 13:00 Seminarraum 12, Kolingasse 14-16, OG01
  • Thursday 11.12. 09:45 - 13:00 Seminarraum 3 Porzellangasse 4, EG05
  • Thursday 15.01. 09:45 - 13:00 Seminarraum 1 Porzellangasse 4, EG03

Information

Aims, contents and method of the course

Inhalt
Der Kurswechsel zu einem sicherheits- und außenpolitischen Wandel der Friedenspolitik hin zu Abschreckung und kollektiver Verteidigung in Europa zieht auch eine Neuordnung der schulischen friedenspolitischen Bildung nach sich (Sander 2023, 21).
Wie können wir im Unterrichtsgegenstand "Geschichte und Politische Bildung" eine Kritische Friedensbildung insbesondere in Krisenzeiten angehen und wie kann der Geschichtsunterricht diese in Bezug auf den Lehrplan einbeziehen und positionieren?
Das Lernen mit Konzepten stellt einen festen Bestandteil des Lehrplans für Geschichte und Politische Bildung dar. Im PS beschäftigen sich die Studierenden mit der theoretischen Fundierung der subjektorientierten Geschichts- und Politikdidaktik und analysieren die Theorien zum konzeptuellen Lernen im Politikunterricht. Dabei werden die Prozesse, Akteure und Herausforderungen aus den Bereichen Demokratie, Lebens- und Arbeitswelten Jugendlicher mit Fokus auf das Schlüsselkonzept "Frieden" reflektiert.
Die Studierenden setzen sich mit konkreten Fallbeispielen zum politischen Lernen mit Konzepten zur Erforschung der sozialen Praxis auseinander.

Ziel / Lernergebnis
Die Studierenden erwerben vertiefte Kenntnisse der politikdidaktischen Forschung und fachdidaktischen Aufbereitung zum politischen Lernen mit Konzepten und reflektieren den Zusammenhang von Friedenskonzepten und Demokratiebildung. Sie erwerben die Fähigkeit sozialwissenschaftliche Fragestellungen entsprechend der Erfahrungen Jugendlicher politikdidaktisch aufzubereiten und sich aktiv mit gesellschaftlichen Entwicklungen auseinanderzusetzen.

Lehr- und Lernmethode
Vortrag, Diskussion, Referate, durchgängige Reflexion der Lernprozesse, und Feedback in Kleingruppen und in Plenarphasen sichern den nachhaltigen Lerneffekt.

LV-Zeiten
14tägig - 2 Einheiten

Semesterplan
1 Einführung ins Rahmenthema, Kursinformation
2 Basistexte zur Vertiefung des Rahmenthemas Subjektorientierte Politikdidaktik
3 Zentrale sozialwissenschaftliche wie politikdidaktische Aspekte und Theorien;
Individuelle Schwerpunktsetzungen; Festlegung von Referatsthemen
4 Politikwissenschaftliche Forschung im Überblick; Methoden empirischer Sozialforschung;
Lernen mit Konzepten
5-7 Politikdidaktische Aufbereitung der Erfahrungen Jugendlicher; Auseinandersetzung mit
Nachhaltigkeitszielen Schwerpunkt Friedensbildung;
Referate;
8 Zusammenfassung und Ausblick; Diskussion einzelner Fragestellungen der PS-Arbeit;
individuelle Themen in Bezug zum Rahmenthema; Fachdidaktische Forschung vs. schulische Praxis

Assessment and permitted materials

Im Rahmen des Proseminars ist zur Pflichtlektüre jeweils ein kurzes Thesenpapier zu erstellen. Eine der Einheiten beinhaltet die praktische Umsetzung eines Unterrichtskonzepts. Die abschließende Proseminararbeit basiert auf der grundlegenden Fachliteratur und beinhaltet eine Analyse des entwickelten Unterrichtskonzepts. Die Arbeit entspricht den üblichen akademischen Standards in Stil und Form. Darüber hinaus fließt die aktive Teilnahme an der Lehrveranstaltung in die Bewertung mit ein.

Minimum requirements and assessment criteria

Für eine positive Beurteilung sind folgende Mindestanforderungen zu erfüllen: Eine Anwesenheit von mindestens 80% ist verpflichtend (ein zweimaliges Fehlen ist zulässig). Darüber hinaus müssen alle vorgesehenen Teilleistungen vollständig erbracht werden. Insgesamt ist mehr als die Hälfte der maximal erreichbaren Punkte zu erzielen.

A) Aktive Mitarbeit im Proseminar (20 Punkte)
B) Lesen und Vorbereitung der Lektüre der jeweiligen LV- Einheiten (20 Punkte)
C) Präsentationen (20 Punkte)
D) Proseminararbeit (40 Punkte)

1 (sehr gut) 89-100 Punkte
2 (gut) 76-88 Punkte
3 (befriedigend) 63-75 Punkte
4 (genügend) 51-62 Punkte
5 (nicht genügend) 0-50 Punkte

Examination topics

Alle im Rahmen der Lehrveranstaltung behandelten Inhalte sind prüfungsrelevant. Ergänzende Lernmaterialien stehen auf Moodle zur Verfügung und unterstützen die Vertiefung des Stoffes.

Reading list

Achour, S. /Gill, T. (Hg.) (2017). Was politische Bildung alles sein kann. Einführung in die politische Bildung. Schwalbach/Ts.: Wochenschau Verlag.
Ammerer, H./Hellmuth, T./Kühberger, Ch. (Hg.) (2015). Subjektorientierte Geschichtsdidaktik. Schwalbach/Ts.: Wochenschau Verlag.
Beutel, W./Gloe, M./Himmelmann, G./Lange, D./Reinhardt, V./Seifert, A. (Hrsg.) (2022).
Handbuch Demokratiepädagogik. Frankfurt a. M.: Wochenschau-Verlag.
Danninger, G. (2024a). Die Logiken der Friedensstiftung verstehen. Politisches
Lernen und Friedenskonzepte. Reihe Citizenship. Wiesbaden: Springer VS.
Danninger, G. (2024b). Didaktik der Friedensbildung im Kontext der "Zeitenwende". Befunde Herausforderungen Perspektiven. In: GWP Heft 2, 227-238.
Doppelbauer, T./Lange, D. (2021): Demokratie im Alltag. Zum Bürger*innenbewusstsein Wiener Jugendlicher. Wiesbaden: Springer VS.
Hellmuth, T./Ottner-Diesenberger, Ch./Preisinger A. (Hg.) (2021). Was heißt subjektorientierte Geschichtsdidaktik? Beiträge zu Theorie, Empirie und Pragmatik. Frankfurt/M: Wochenschau Verlag.
Lange, D./Fischer, S. (2016). Didaktik der Demokratie. Ein demokratiepolitisches
Konzept. Wiesbaden: Springer.
Sander, W./Pohl K. (2022). Handbuch Politische Bildung, 5. Aufl. Frankfurt a. M.:
Wochenschau Verlag.
Sander, W. (2023). (Nie) wieder Krieg? Fragen an die Politische Bildung. In: Forum Politische Bildung (Hg.). Informationen zur Politischen Bildung, 51, 18-22.

Association in the course directory

Last modified: Su 21.09.2025 18:06