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160005 SE Franz Liszt in Weimar (1848-1861) (2018W)

Continuous assessment of course work

Registration/Deregistration

Details

max. 20 participants
Language: German

Lecturers

Classes (iCal) - next class is marked with N

Wednesday 17.10. 14:15 - 17:30 Hörsaal 2 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-01
Wednesday 31.10. 14:15 - 17:30 Hörsaal 2 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-01
Wednesday 14.11. 14:15 - 17:30 Hörsaal 2 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-01
Wednesday 28.11. 14:15 - 17:30 Hörsaal 2 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-01
Wednesday 12.12. 14:15 - 17:30 Hörsaal 2 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-01
Wednesday 09.01. 14:15 - 17:30 Hörsaal 2 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-01
Wednesday 30.01. 14:15 - 17:30 Hörsaal 2 Musikwissenschaft UniCampus Hof 9, 3G-EG-01

Information

Aims, contents and method of the course

Als sich Franz Liszt 1848 in Weimar niederließ und als Kapellmeister des Großherzogs von Sachsen-Weimar-Eisenach seiner Karriere als Klaviervirtuose ein Ende setzte, nahm er dort nicht nur eine intensive Tätigkeit als Dirigent auf, sondern bemühte sich darum, sich als ernstzunehmender Komponist zu etablieren – in teilweise kritischer Auseinandersetzung mit seiner Vergangenheit. Dabei intensivierte er auch seine Tätigkeit als Publizist. Die erste Weimarer Periode (1848-1861) war in mehrerer Hinsicht entscheidend für die Entwicklung von Liszts kompositorischem Profil und es ist kein Zufall, dass die Mehrheit seiner heute bekanntesten Werke in diesem Zeitraum entstanden sind bzw. ihre endgültige Gestalt erhalten haben.
In diesem Seminar werden verschiedene Aspekte von Liszts Tätigkeit in Weimar zwischen 1848 und 1861 untersucht und diskutiert, die entweder momentan im Brennpunkt der Forschung stehen oder noch nicht hinreichend untersucht worden sind:
1) Liszts Bearbeitung fremder Werke (vor allem die Liedtranskriptionen),
2) seine Überarbeitung eigener älterer Werke (z.B. 1. Heft Années de Pèlerinage, Études d’exécution transcendante, Ungarische Rhapsodien),
3) seine Auseinandersetzung mit Symphonie und Sonate (Faust-Symphonie, h-Moll-Sonate),
4) Liszts kompositorische Vorgehensweise,
5) die ‚Erfindung‘ der Gattung der Symphonischen Dichtung und die Poetik der ‚Neudeutschen Schule‘,
6) Liszt als Schriftsteller (z.B. die Chopin-Monographie und Des Bohémiens et de leur musique en Hongrie),
7) Liszt Tätigkeit als Dirigent und die Repertoiregestaltung des Großherzoglichen Theaters.
Das Seminar erfordert aufgrund des momentanen Forschungsstandes eine hervorragende (passive) Kenntnis der englischen Sprache. Je nach Thema sind philologische bzw. musikanalytische Vorkenntnisse nötig.

Assessment and permitted materials

Die Basisbeurteilung der Benotung bilden das Referat (30 %), das Korreferat (20 %) und die Seminararbeit (50 %). Ein Ausfall des eigenen Referats wird – aus welchen Gründen auch immer – durch eine mündliche Prüfung zu einem beliebigen Thema aus dem Seminar ersetzt, das vom Dozenten ausgewählt wird. Die regelmäßige Teilnahme und Vorbereitung auf jede Sitzung kann auch einen Einfluss auf die Benotung haben. Entschuldigtes Fehlen ist nur zweimal möglich.

Minimum requirements and assessment criteria

Studierenden sollen Referat, Korreferat und Seminararbeit mit ausreichenden Ergebnissen bewältigen.

Examination topics

Reading list

Als bibliographisches Referenzwerk über die Liszt-Forschung, wenn auch aktualisierungsbedürftig, empfiehlt sich Michael Saffle, Franz Liszt: A Research and Information Guide, 3. Aufl., London/New York: Routledge 2009. Weitere Literatur wird in der ersten Sitzung empfohlen und kommentiert.
Die Studierenden werden gebeten, sich vor dem Beginn des Seminars einen Überblick über Leben und Werk von Franz Liszt zu verschaffen. Empfehlenswert ist der entsprechende Artikel in MGG-online.

Association in the course directory

BA (2016): BAC
BA (2011): B08, B10, B16
MA: M01, M02, M03, M04, M05, M07, M13

Last modified: Mo 07.09.2020 15:35