Universität Wien
Warning! The directory is not yet complete and will be amended until the beginning of the term.

170127 UE Exercise Course "Media Analysis" (2026S)

Affect, the Mundane, Media

Continuous assessment of course work

Registration/Deregistration

Note: The time of your registration within the registration period has no effect on the allocation of places (no first come, first served).

Details

max. 40 participants
Language: German

Lecturers

Classes (iCal) - next class is marked with N

  • Tuesday 10.03. 18:30 - 20:00 Seminarraum 4 2H558 UZA II Rotunde
  • Tuesday 17.03. 18:30 - 20:00 Seminarraum 4 2H558 UZA II Rotunde
  • Tuesday 24.03. 18:30 - 20:00 Seminarraum 4 2H558 UZA II Rotunde
  • Tuesday 14.04. 18:30 - 20:00 Seminarraum 4 2H558 UZA II Rotunde
  • Tuesday 21.04. 18:30 - 20:00 Seminarraum 4 2H558 UZA II Rotunde
  • Tuesday 28.04. 18:30 - 20:00 Seminarraum 4 2H558 UZA II Rotunde
  • Tuesday 05.05. 18:30 - 20:00 Seminarraum 4 2H558 UZA II Rotunde
  • Tuesday 12.05. 18:30 - 20:00 Seminarraum 4 2H558 UZA II Rotunde
  • Tuesday 19.05. 18:30 - 20:00 Seminarraum 4 2H558 UZA II Rotunde
  • Tuesday 26.05. 18:30 - 20:00 Seminarraum 4 2H558 UZA II Rotunde
  • Tuesday 09.06. 18:30 - 20:00 Seminarraum 2 2H415 UZA II Rotunde
  • Tuesday 16.06. 18:30 - 20:00 Seminarraum 4 2H558 UZA II Rotunde
  • Tuesday 23.06. 18:30 - 20:00 Seminarraum 4 2H558 UZA II Rotunde
  • Tuesday 30.06. 18:30 - 20:00 Seminarraum 4 2H558 UZA II Rotunde

Information

Aims, contents and method of the course

In dem Text ‚Alltag, Technik, Medien‘, versucht der Kulturwissenschaftler Hermann Bausinger die These plausibel zu machen, dass der Medienalltag nicht aus der Fokussierung auf bestimmte, einzelne Medien, sondern gerade aus der zerstreuten Verknüpfung verschiedener Medien hervorgeht, und dass, so Bausinger, „das Fernsehen und andere Medien nicht etwa ein Stück Wirklichkeit vermitteln, indem sie es ausschnittweise, wenn auch medial gebrochen, wiedergeben, daß sich vielmehr die Wirklichkeit aus medial Vermitteltem und anderem zusammensetzt und daß diese Wirklichkeit jeweils neu konstruiert wird.“ Medien handeln demnach also nicht von der Übermittlung von Botschaften, nicht von Sendern und Empfängern, sie sind selbst Bestandteile der Welt, die wir bewohnen und die uns hervorbringt. Bausinger bezieht sich dabei auf den Begriff des Alltäglichen: Alltag ist ja gerade kein Zustand der Fokussierung, sondern eher ein Zustand der Zerstreutheit, einer umherschweifenden Aufmerksamkeit. Der amerikanische Kulturwissenschaftler Lawrence Grossberg wiederum hat von einer „Indifference of Television“ gesprochen und dies mit ersten Überlegungen zur spezifischen Affektivität von Medien verknüpft.
Medien handeln demnach nicht nur (und vielleicht nicht einmal in erster Linie) von Bedeutung („meaning“), sondern – wie das Alltägliche – von der Intensität affektiver Relationalität.
In dieser Perspektive wollen wir uns mit verschiedenen medialen Formaten auseinandersetzen und sie im Hinblick auf diesen Zusammenhang von Alltag und Affekt analysieren.

Assessment and permitted materials

Präsentation im Seminar (45%), schriftliche Leistung (45%), freie Leistung (10%)
________________________________
Hinweis der Studienprogrammleitung: Wir möchten faire Bedingungen für alle Studierenden sicherstellen. Im Zuge der Beurteilung kann eine Plagiatssoftware (Turnitin in Moodle) zur Anwendung kommen. Die Verwendung von KI-Tools (z. B. ChatGPT) für die Produktion von Texten ist nur dann gestattet, wenn dies ausdrücklich eingefordert wird. Alle Informationen zu Ihren Rechten und Pflichten finden Sie in der Satzung, https://satzung.univie.ac.at/studienrecht/.

Minimum requirements and assessment criteria

Neben einer schriftlichen Leistung wird erwartet, sich an einer der Präsentationen im Seminar zu beteiligen und eine frei wählbare Einzelleistung zu erbringen.
__________________________________________
Hinweis der Studienprogrammleitung: Prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen in der Theater-, Film- und Medienwissenschaft sind in der Regel Präsenzveranstaltungen, in denen die aktive Mitarbeit oder die Zusammenarbeit der Studierenden zur Erreichung der Lehr- und Lernziele erforderlich ist und in denen Teilleistungen erbracht werden müssen. Daher gilt eine generelle Anwesenheitspflicht, mit bis zu 3 Fehleinheiten (6 SWS) im wöchentlichen Format bzw. mit bis zu max. 20% Prozent der Gesamtzeit in Blockformaten. Für Fehlstunden können Lehrende eine Ersatzleistung einfordern; weitere Fehlstunden können, gegen eine Kompensationsleistung, angefragt werden, ihre Bewilligung liegt aber im Ermessen der jeweiligen Lehrperson in Hinblick auf die Kursziele und deren didaktische Vermittlung. Die Gleichbehandlung der Studierenden ist zu gewährleisten.
In Übereinstimmung mit §10, Abs. 1 des studienrechtlichen Teils der Satzung sind diese Anwesenheitsregelungen auf u:space jedem Kurs hinzugefügt. Sie können jedoch ersetzt werden durch individuelle Regelungen seitens der jeweiligen Lehrperson, in Hinblick auf die Kursziele und deren didaktische Vermittlung. Diese Regelungen müssen in Ersatz dieser Notiz auf u:space eingetragen werden und gelten verbindlich für den jeweiligen Kurs.

Examination topics

Erarbeitung, Präsentation und Ausarbeitung im Seminar behandelter Inhalte.

Reading list

Auswahlliteratur
Brian Massumi: Ontomacht, Berlin 2010
Henri Lefebvre: Rhythmanalysis, New York 2003
Ralf Adelmann et al.: Grundlagentexte der Fernsehwissenschaft, Konstanz 2001

Association in the course directory

Last modified: Th 30.04.2026 10:26