Universität Wien
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170613 SE MA 1.2. "Processes of Theatricality and Mediality" (2025W)

Wellness, fitness, mindfulness. Self and media technologies in late capitalism

Continuous assessment of course work

Registration/Deregistration

Note: The time of your registration within the registration period has no effect on the allocation of places (no first come, first served).

Details

max. 30 participants
Language: German

Lecturers

Classes (iCal) - next class is marked with N

Neben den eigentlichen Kursterminen sind folgende Termine Teil der Lehrveranstaltung:

Einzelgespräch am 04.11., Zeitfenster ganztägig nach freier Wahl und Verfügbarkeit (via Zoom, 15 Minuten Dauer)
Gemeinsamer Besuch des Kunstprojekts "Re[ ] Wellness!" (begehbare Installation, partizipative Performances) im Grossraum, Gumpendorfer Straße 118A/4-5, 1060 Wien am 15.11., 11:00 - 13:00 Uhr
Einzelgespräch am am 27.01., Zeitfenster ganztägig nach freier Wahl und Verfügbarkeit (via Zoom, 15 Minuten Dauer)

Der Kurs findet an folgenden Terminen statt:

  • Tuesday 07.10. 13:15 - 14:45 Seminarraum 2 2H415 UZA II Rotunde
  • Tuesday 14.10. 13:15 - 14:45 Seminarraum 2 2H415 UZA II Rotunde
  • Tuesday 21.10. 13:15 - 14:45 Seminarraum 2 2H415 UZA II Rotunde
  • Tuesday 28.10. 13:15 - 14:45 Seminarraum 2 2H415 UZA II Rotunde
  • Tuesday 11.11. 13:15 - 14:45 Seminarraum 2 2H415 UZA II Rotunde
  • Tuesday 18.11. 13:15 - 14:45 Seminarraum 2 2H415 UZA II Rotunde
  • Tuesday 02.12. 13:15 - 14:45 Seminarraum 2 2H415 UZA II Rotunde
  • Tuesday 09.12. 13:15 - 14:45 Seminarraum 2 2H415 UZA II Rotunde
  • Tuesday 16.12. 13:15 - 14:45 Seminarraum 2 2H415 UZA II Rotunde
  • Saturday 17.01. 11:30 - 14:45 Seminarraum 4 2H558 UZA II Rotunde

Information

Aims, contents and method of the course

In dieser Lehrveranstaltung befassen wir uns mit den Phänomenbereichen Wellness, Fitness und Achtsamkeit. Wir analysieren Yoga-Apps und Fitnessarmbänder, gehen der diskursiven Anrufung permanenter Selbstoptimierung auf den Grund und untersuchen die allgegenwärtige Forderung, den Zumutungen des Alltags, den Anforderungen der Arbeit oder dem Stress des Studiums mit 'Resilienz' zu begegnen.

Im Seminar – das ist die These – verstehen wir Diskurse und Dispositive rund um Wellness, Fitness und Achtsamkeit als Ausdruck einer gesellschaftlich eingeforderten Arbeit: einer Arbeit am Körper und am eigenen Selbst. Im Anschluss an Michel Foucault und andere Autor_innen betrachten wir Wellness, Fitness und Achtsamkeit als Selbst- und Medientechnologien, mit denen es darum geht, in einer als krisenhaft empfundenen Welt die eigene, flexible Anpassungsfähigkeit als erstrebenswerte Umgangsweise zu entwerfen. Denn egal, ob Depression oder Klimawandel, ob Armut oder Leistungsdruck: Die Lösung für den Umgang, so die Suggestion, liegt immer in einem selbst, in Eigenverantwortung, Selbstsorge, Anpassung und Achtsamkeit.

Im ersten Teil des Seminars werden wir gemeinsam zentrale Konzepte und Theorien erarbeiten. Daher steht hier die Lektüre und Diskussion von Texten im Vordergrund.

Im zweiten Teil befassen wir uns mit möglichen Zugriffen und Methoden der Medienwissenschaft und betrachten beispielhafte Analysen, die geeignet sind, Wellness, Fitness und Achtsamkeit als Gegenstand unseres Nachdenkens zu konstituieren und zu untersuchen. Dazu werden Sie (zum Teil in kleinen Gruppen) einzelne Ansätze erarbeiten und einander vorstellen.

Nach dieser Einführung – etwa zur Mitte des Semesters – werden wir unsere Aktivitäten auf die eigene Forschung übertragen. Nun sind Sie selbst gefragt: Sie sind eingeladen, mittels medienkulturwissenschaftlicher Theorie ein selbstgewähltes Phänomen aus dem thematischen Bereich des Seminars zu untersuchen. Dazu sind eigene, individuelle Forschungstätigkeiten nötig: Recherchen, Lektüren, Thesenentwicklung.

Die Zwischenergebnisse aus Ihrem eigenen Forschungsprozess stellen Sie im Rahmen eines Projektkolloquiums am Ende des Semesters vor. In dessen Rahmen werden wir die Forschungsvorhaben aller Teilnehmer_innen diskutieren und gemeinsam deren weitere Ausarbeitung als Texte durch Feedback unterstützen.

Ihre Forschungsergebnisse münden nicht in eine klassische Hausarbeit, sondern in einen kürzeren, wissenschaftlichen Aufsatz.

Da ihr eigener Forschungsprozess in dieser Lehrveranstaltung bereits im Laufe des Semesters beginnt (und nicht erst, wie üblicherweise, in der vorlesungsfreien Zeit), möchte ich Sie bitten, die Zeit, die Sie gewöhnlich erst später fürs Lesen, Nachdenken und Schreiben aufbringen, in Ihr Arbeitspensum des Semesters einzuplanen. Sie sollten sich im Durchschnitt anderthalb Stunden pro Woche Zeit nehmen für eigene Recherchen, Lektüren und Schreibaktivitäten (zusätzlich zur Vor- und Nachbereitung der gemeinsamen Sitzungen). Das können z.B. jeden Tag 15-20 Minuten sein, die Sie an Ihrem eigenen Projekt arbeiten. Der Vorteil dieses Seminaraufbaus: Sie erhalten eine intensive, persönliche Betreuung und immer wieder Feedbacks, und Sie sind mit der Ideenfindung und Forschung nicht alleine. Ihr Aufwand in der vorlesungsfreien Zeit ist entsprechend geringer; der insgesamt notwenige Arbeitsaufwand ist daher gleich, bloß anders verteilt.

Assessment and permitted materials

Lese- und Schreibaufgaben zur Vorbereitung (unbeurteilt; im Verlauf der Vorlesungszeit zu erbringen); Exposé des eigenen Forschungsprojekts von einer Seite Länge (40%, bis 11.01.); Peer-Feedback/Präsentation im Rahmen des Projektkolloquiums (unbeurteilt); Aufsatz im Umfang von 25.000 Zeichen (inklusive Leerzeichen, Abweichung max. 20%) (60%; bis 29.03.)
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Hinweis der Studienprogrammleitung: Wir möchten faire Bedingungen für alle Studierenden sicherstellen. Im Zuge der Beurteilung kann eine Plagiatssoftware (Turnitin in Moodle) zur Anwendung kommen. Die Verwendung von KI-Tools (z. B. ChatGPT) für die Produktion von Texten ist nur dann gestattet, wenn dies ausdrücklich eingefordert wird. Alle Informationen zu Ihren Rechten und Pflichten finden Sie in der Satzung, https://satzung.univie.ac.at/studienrecht/.

Minimum requirements and assessment criteria

Fristgemäße Erbringung sämtlicher unbeurteilten Aufgaben und positive Absolvierung aller beurteilten Einzelleistungen.

Anwesenheitspflicht, max. 2 Fehltermine (Ausnahme: Blocktermin am 17.01.).

Für den Aufsatz gelten die Beurteilungskriterien im "Handbuch wissenschaftliches Arbeiten in der Theater-, Film- und Medienwissenschaft".

Beurteilungskriterien Exposé: Ein sehr gutes Exposé (1) gewährt einen qualifizierten Einblick in die geplante Arbeit; (2) ist so gestaltet, dass eine substantielle Kritik ermöglicht ist (d.h. es ist in allen Punkten explizit und bleibt nicht vage in der Beschreibung); (3) benennt und begründet die Stoßrichtung und These, den Aufbau und die Einzelschritte der Argumentation, die Bezüge auf wissenschaftliche Literatur und vor allem auch die Ergebnisse des eigenen Vorhabens.

Examination topics

In der Lehrveranstaltung vermittelte Kompetenzen und Fähigkeiten

Reading list

Literatur wird in Moodle bereitgestellt

Association in the course directory

Last modified: Th 15.01.2026 14:26