180146 SE Edmund Husserl (2012S)
Continuous assessment of course work
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Registration/Deregistration
Note: The time of your registration within the registration period has no effect on the allocation of places (no first come, first served).
- Registration is open from Tu 14.02.2012 18:00 to Su 04.03.2012 23:00
- Deregistration possible until Sa 31.03.2012 23:00
Details
max. 30 participants
Language: German
Lecturers
Classes (iCal) - next class is marked with N
- Tuesday 06.03. 14:00 - 16:00 Hörsaal 3C, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/3. Stock, 1010 Wien
- Tuesday 13.03. 14:00 - 16:00 Hörsaal 3C, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/3. Stock, 1010 Wien
- Tuesday 20.03. 14:00 - 16:00 Hörsaal 3C, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/3. Stock, 1010 Wien
- Tuesday 27.03. 14:00 - 16:00 Hörsaal 3C, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/3. Stock, 1010 Wien
- Tuesday 17.04. 14:00 - 16:00 Hörsaal 3C, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/3. Stock, 1010 Wien
- Tuesday 24.04. 14:00 - 16:00 Hörsaal 3C, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/3. Stock, 1010 Wien
- Tuesday 08.05. 14:00 - 16:00 Hörsaal 3C, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/3. Stock, 1010 Wien
- Tuesday 15.05. 14:00 - 16:00 Hörsaal 3C, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/3. Stock, 1010 Wien
- Tuesday 22.05. 14:00 - 16:00 Hörsaal 3C, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/3. Stock, 1010 Wien
- Tuesday 05.06. 14:00 - 16:00 Hörsaal 3C, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/3. Stock, 1010 Wien
- Tuesday 12.06. 14:00 - 16:00 Hörsaal 3C, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/3. Stock, 1010 Wien
- Tuesday 19.06. 14:00 - 16:00 Hörsaal 3C, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/3. Stock, 1010 Wien
- Tuesday 26.06. 14:00 - 16:00 Hörsaal 3C, NIG Universitätsstraße 7/Stg. II/3. Stock, 1010 Wien
Information
Aims, contents and method of the course
Assessment and permitted materials
Folgende Leistungen sind obligatorisch:
a) regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit
b) Abgabe von drei Stundenreflexionen zu 3-5 Seiten.
a) regelmäßige Teilnahme und aktive Mitarbeit
b) Abgabe von drei Stundenreflexionen zu 3-5 Seiten.
Minimum requirements and assessment criteria
Examination topics
Hierzu sollen Husserls umfangreiche Analysen zur Intersubjektivität anhand eines close readings ausgewählter Schlüsselpassagen systematisch rekonstruiert und schwerpunktmäßig einer eingehenden Diskussion unterzogen werden. Neben der V. Cartesianischen Meditation& sollen zusätzlich die drei umfangreichen Bände zur Intersubjektivität, die die vielschichtige Auseinandersetzung mit dieser Thematik von 1905 bis 1935 (vgl. Hua XIII-XV) ausführlich dokumentieren, sowie die Ideen II (Hua IV) und die Analysen zur passiven Synthesis in die Auseinandersetzung miteinbezogen werden.
Eine genaue Liste der behandelten Texte wird zu Beginn des Semesters bekannt gegeben und als Reader zur Verfügung gestellt.
Eine genaue Liste der behandelten Texte wird zu Beginn des Semesters bekannt gegeben und als Reader zur Verfügung gestellt.
Reading list
Primärliteratur:
Husserl, Edmund: Cartesianische Meditationen und Pariser Vorträge. Den Haag: Nijhoff 1973. [Hua I]
Husserl, Edmund: Ideen zu einer reinen Phänomenologie und phänomenologischen Philosophie. Zweites Buch. Hg. v. Marly Biemel. Den Haag: Nijhoff 1952. [Hua IV]
Husserl, Edmund: Analysen zur passiven Synthesis. Hg. v. Margot Fleischer. Den Haag: Nijhoff 1966 [Hua XI]
Husserl, Edmund: Zur Phänomenologie der Intersubjektivität. Texte aus dem Nachlaß. 1905-1920. Den Haag: Nijhoff 1973. [Hua XIII]
Husserl, Edmund: Zur Phänomenologie der Intersubjektivität. Texte aus dem Nachlaß. 1921-1928. Den Haag: Nijhoff 1973. [Hua XIV]
Husserl, Edmund: Zur Phänomenologie der Intersubjektivität. Texte aus dem Nachlaß. 1929-1935. Den Haag: Nijhoff 1973. [Hua XV]Sekundärliteratur:
Depraz, Natalie: Transcendance et Incarnation. Le statut de l’intersubjectivité comme altérité à soi chez Husserl. Paris: Vrin, 1995.
Steinbock, Anthony: Home and Beyond. Generative Phenomenology after Husserl. Evaston u.a.: Northwestern Univerity Press, 1995.
Zahavi, Dan: Husserl und die transzendentale Intersubjektivität. Eine Antwort auf die sprachpragmatische Kritik. Dordrecht u. a: Kluwer, 1996.
Husserl, Edmund: Cartesianische Meditationen und Pariser Vorträge. Den Haag: Nijhoff 1973. [Hua I]
Husserl, Edmund: Ideen zu einer reinen Phänomenologie und phänomenologischen Philosophie. Zweites Buch. Hg. v. Marly Biemel. Den Haag: Nijhoff 1952. [Hua IV]
Husserl, Edmund: Analysen zur passiven Synthesis. Hg. v. Margot Fleischer. Den Haag: Nijhoff 1966 [Hua XI]
Husserl, Edmund: Zur Phänomenologie der Intersubjektivität. Texte aus dem Nachlaß. 1905-1920. Den Haag: Nijhoff 1973. [Hua XIII]
Husserl, Edmund: Zur Phänomenologie der Intersubjektivität. Texte aus dem Nachlaß. 1921-1928. Den Haag: Nijhoff 1973. [Hua XIV]
Husserl, Edmund: Zur Phänomenologie der Intersubjektivität. Texte aus dem Nachlaß. 1929-1935. Den Haag: Nijhoff 1973. [Hua XV]Sekundärliteratur:
Depraz, Natalie: Transcendance et Incarnation. Le statut de l’intersubjectivité comme altérité à soi chez Husserl. Paris: Vrin, 1995.
Steinbock, Anthony: Home and Beyond. Generative Phenomenology after Husserl. Evaston u.a.: Northwestern Univerity Press, 1995.
Zahavi, Dan: Husserl und die transzendentale Intersubjektivität. Eine Antwort auf die sprachpragmatische Kritik. Dordrecht u. a: Kluwer, 1996.
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BA M 5.2, PP § 57.3.2
Last modified: Mo 07.09.2020 15:36
Für die meisten Interpreten, wie z. B. Merleau-Ponty, Sartre, Schütz, Levinas, aber auch Habermas und Luhmann, gerät Husserl mit dieser Herausforderung in eine unüberwindbare Aporie, denn ihrer Auffassung nach führt die transzendentale Egologie Husserls die Phänomenologie geradewegs in einen Solipsismus.
Es soll aber nicht voreilig in den Chor der Kritiker eingestimmt werden, sondern vielmehr geht es in erster Linie darum, Husserls Phänomenologie der Intersubjektivität noch einmal gegen dieses schonungslose Verdikt stark zu machen: Der radikalste Zugang zum Anderen als solchen wird nämlich nicht von einer empirischen Suche nach dem realen bzw. transzendenten Anderen, sondern von einer transzendentalen Intersubjektivität eröffnet. Hierin lassen sich für Husserl auch weitere Fragen nach dem Status der Objektivität anschließen, weniger um diese zu sichern denn sie zu verstehen.