Universität Wien
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210051 VO BAK8: Democracy after the end of democracy. Perspectives on radical democratic theory. (2025W)

5.00 ECTS (3.00 SWS), SPL 21 - Politikwissenschaft
Th 22.01. 11:30-14:00 Hörsaal 1 (H1), NIG 2.Stock

Registration/Deregistration

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Details

Language: German

Examination dates

Lecturers

Classes (iCal) - next class is marked with N

  • Thursday 09.10. 11:30 - 14:00 Hörsaal 1 (H1), NIG 2.Stock
  • Thursday 16.10. 11:30 - 14:00 Hörsaal 1 (H1), NIG 2.Stock
  • Thursday 23.10. 11:30 - 14:00 Hörsaal 1 (H1), NIG 2.Stock
  • Thursday 30.10. 11:30 - 14:00 Hörsaal 1 (H1), NIG 2.Stock
  • Thursday 06.11. 11:30 - 14:00 Hörsaal 1 (H1), NIG 2.Stock
  • Thursday 13.11. 11:30 - 14:00 Hörsaal 1 (H1), NIG 2.Stock
  • Thursday 20.11. 11:30 - 14:00 Hörsaal 1 (H1), NIG 2.Stock
  • Thursday 27.11. 11:30 - 14:00 Hörsaal 1 (H1), NIG 2.Stock
  • Thursday 04.12. 11:30 - 14:00 Hörsaal 1 (H1), NIG 2.Stock
  • Thursday 11.12. 11:30 - 14:00 Hörsaal 1 (H1), NIG 2.Stock
  • Thursday 18.12. 11:30 - 14:00 Hörsaal 1 (H1), NIG 2.Stock
  • Thursday 08.01. 11:30 - 14:00 Hörsaal 1 (H1), NIG 2.Stock
  • Thursday 15.01. 11:30 - 14:00 Hörsaal 1 (H1), NIG 2.Stock
  • Thursday 29.01. 11:30 - 14:00 Hörsaal 1 (H1), NIG 2.Stock

Information

Aims, contents and method of the course

Befinden wir uns im Zeitalter von Entdemokratisierung, demokratischer Regression und "Demokratiedämmerung" (Selk)? Und falls ja, was käme nach dem befürchteten "Ende der Demokratie"? Autoritäre oder gar totale Herrschaft? Oder eröffnen sich Chancen, dass nach dem Ende der Demokratie, wie wir sie kennen, eine andere Demokratie käme - eine, deren Konturen jedoch noch nicht genau abzulesen sind? Die Vorlesung stellt aktuelle Theorien radikaler Demokratie vor. Darunter sind solche Theorien zu verstehen, die die Bedingungen für eine "Demokratisierung der Demokratie" zu ergründen suchen. Diese Theorien werden a) ideengeschichtlich und b) systematisch verortet. Ideengeschichtlich in der Tradition des demokratischen Radikalismus, die sich ausgehend von der jakobinischen Phase der Französischen Revolution herausgebildet hat und bis heute subkutan fortbesteht. Systematisch in Auseinandersetzung mit partizipatorischen und radikalen Demokratietheorien, die am "demokratischen Horizont" der Grundprinzipien von Volkssouveränität, Freiheit, Gleichheit und Solidarität orientiert sind. Auf die Vortragseinheiten des Dozenten folgt die Auseinandersetzung mit Gastvortragenden, die die Frage nach der "Demokratie nach dem Ende der Demokratie" aus ihrer Perspektive beleuchten werden.

Assessment and permitted materials

Die Prüfung findet in Präsenz statt und besteht aus zwei Kurzessay-Fragen. Die Prüfungsdauer beträgt 90 Minuten.
Die Verwendung von Hilfsmitteln ist nicht gestattet.

Minimum requirements and assessment criteria

• Neben der Darstellung und Wiedergabe des Prüfungsstoffs wird die Fähigkeit bewertet, Verbindungen zwischen Positionen selbstständig herzustellen und eine eigene Interpretation der Vorlesungsinhalte zu liefern.
Bitte schreiben Sie in ganzen Sätzen (keine Stichworte!); die Stringenz durchgehender Argumentation fließt in die Beurteilung ein.

Beurteilungsmaßstab:
Maximal sind 10 Punkte erreichbar, pro Frage sind maximal 5 Punkte möglich. Für eine positive Benotung müssen mindestens 6 Punkte erreicht werden, es müssen also beide Fragen zumindest teilweise beantwortet werden. Der Notenschlüssel ist wie folgt:
1-5 Punkte: 5
6 Punkte: 4
7 Punkte: 3
8 Punkte: 2
9-10 Punkte: 1

Examination topics

Der Prüfungsstoff besteht aus dem Vorlesungsinhalt und gekennzeichneter Pflichtlektüre.

Reading list

Comtesse, D., et al. (Hsg.): Radikale Demokratietheorie: Ein Handbuch, Berlin: Suhrkamp 2019.

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Last modified: Tu 02.09.2025 15:06