Universität Wien
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210072 SE BAK11: World order(s), cultural practice and intersectional critique of power (2026S)

8.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 21 - Politikwissenschaft
Continuous assessment of course work

Registration/Deregistration

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Details

max. 25 participants
Language: German

Lecturers

Classes (iCal) - next class is marked with N

  • Wednesday 11.03. 09:45 - 11:15 Hörsaal 1 (H1), NIG 2.Stock
  • Wednesday 18.03. 09:45 - 11:15 Hörsaal 1 (H1), NIG 2.Stock
  • Wednesday 25.03. 09:45 - 11:15 Hörsaal 1 (H1), NIG 2.Stock
  • Wednesday 15.04. 09:45 - 11:15 Hörsaal 1 (H1), NIG 2.Stock
  • Wednesday 22.04. 09:45 - 11:15 Hörsaal 1 (H1), NIG 2.Stock
  • Wednesday 29.04. 09:45 - 11:15 Hörsaal 1 (H1), NIG 2.Stock
  • Wednesday 06.05. 09:45 - 11:15 Hörsaal 1 (H1), NIG 2.Stock
  • Wednesday 13.05. 09:45 - 11:15 Hörsaal 1 (H1), NIG 2.Stock
  • Wednesday 20.05. 09:45 - 11:15 Hörsaal 1 (H1), NIG 2.Stock
  • Wednesday 27.05. 09:45 - 11:15 Hörsaal 1 (H1), NIG 2.Stock
  • Wednesday 03.06. 09:45 - 11:15 Hörsaal 1 (H1), NIG 2.Stock
  • Wednesday 10.06. 09:45 - 11:15 Hörsaal 1 (H1), NIG 2.Stock
  • Wednesday 17.06. 09:45 - 11:15 Hörsaal 1 (H1), NIG 2.Stock
  • Wednesday 24.06. 09:45 - 11:15 Hörsaal 1 (H1), NIG 2.Stock

Information

Aims, contents and method of the course

Kultur ist immer auch ein Ort, an dem soziale Kämpfe ausgetragen und um Bedeutungen und Hegemonie gerungen wird. Autor*innen der Cultural Studies verstanden kulturelle Praxis als ein Feld, in dem sich neben hegemonialen auch emergente Denk- und Lebensweisen sozialer Gruppen konstituieren sowie um Deutungspraktiken gerungen wird. Auch in den Internationalen Beziehungen können Prozesse des historischen Wandels ohne Einbezug der Kultur nicht ausreichend verstanden werden.

Black Feminists wie Patricia Hill Collins, Audre Lorde oder bell hooks verwiesen bereits sehr früh auf den Ausschluss marginalisierter Gruppen von der wissenschaftlichen Wissensproduktion und der Artikulation ihrer Ideen in anderen sozialen und institutionellen Räumen. Somit treten Reden politischer Aktivist*innen, aber auch literarische Praxen, Musik und Kunst als jene Räume in Erscheinung, in denen auch Herrschaftskritik artikuliert, sich widerständige Praktiken entfalten können und verschiedene Formen der Unterdrückung sichtbar gemacht und problematisiert werden.

Intersektionalität, die Theoretisierung und Analyse des Zusammenwirkens verschiedener Herrschaftsstrukturen und Unterdrückungsformen, wird bei der Analyse kultureller Praxen im Zentrum stehen. Schon in den 1980er Jahren beschäftigten sich Sozialwissenschafter*innen mit „interlocking systems of oppression“ (Patricia Hill Collins) oder „multiple jeopardies“ (Deborah King), um verschiedene Formen der Unterdrückung und die Mehrdimensionalität der Herrschaftsverhältnisse sowie deren Ideologie, Zwänge und Gewaltförmigkeit sichtbar zu machen. In einem ersten Schritt wird die theoretische Perspektive erarbeitet, die Grundlagentexte zu Intersektionalität mit Beiträgen der Cultural Studies sowie dem neogramscianischen Zugängen zusammenführt.

Anschließend verbinden wir die Analyse kultureller Praxis und deren Bedeutung mit jener der gesellschaftlichen Machtverhältnisse und Weltordnung(en) anhand konkreter Fallbeispiele aus den Bereichen der Kunst, Literatur und Musik. Der Fokus liegt auf den materiellen Bedingungen kultureller Produktion sowie auf der Artikulation intersektionaler Herrschaftskritik und dem Sichtbarmachen und Hinterfragen von Machtverhältnissen und bestehenden Weltordnung(en) durch kulturelle Praxis im Kontext von Post-/Kolonialismus.

Assessment and permitted materials

Präsentation (20 Punkte)
3 Aufgabenstellungen während des Semesters (20 Punkte)
Review Essay (10 Punkte)
SE-Arbeit (50 Punkte):
Für ein erfolgreiches Absolvieren der LV muss von jeder/m Teilnehmer*in bis 30. September 2026 eine schriftliche Arbeit (min. 15 Seiten Fließtext, 11-12 pt Schrift, max. 1 ½ Zeilenabstand) zu einem in der LV diskutierten Thema verfasst werden.

Erlaubte Hilfsmittel: Fachliteratur, Medienberichte (sofern für das Thema relevant); nicht erlaubte Hilfsmittel: LLMs (zB ChatGPT)

Minimum requirements and assessment criteria

Für einen positiven Abschluss sind alle Teilleistungen zu erbringen.

Benotung (Punkte):
sehr gut: 100-90
gut: 89-80
befriedigend: 79-70
genügend: 69-60
nicht genügend: 59-0.

Examination topics

siehe oben "Art der Leistungskontrolle"

Reading list

Lehrmaterialien, Fachzeitschriftenartikel, Links etc. werden auf der Moodle Kurs-Seite zeitgerecht bereit gestellt

Association in the course directory

Last modified: Mo 27.07.2026 09:27