Universität Wien

220051 UE METH: UE QUALI Qualitative Research Methods (2026W)

Continuous assessment of course work

Summary

Registration/Deregistration

Note: The time of your registration within the registration period has no effect on the allocation of places (no first come, first served).
Registration information is available for each group.

Groups

Group 1

max. 20 participants
Language: German
LMS: Moodle

Lecturers

Classes (iCal) - next class is marked with N

  • Saturday 07.11. 10:00 - 16:00 Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG
  • Saturday 16.01. 10:00 - 16:00 Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG

Aims, contents and method of the course

Das Ziel der Lehrveranstaltung ist das Kennenlernen und Ausprobieren von verschiedenen qualitativen Forschungsmethoden mit Fokus auf: Medien-Inhaltsanalyse, Gruppendiskussion und verschiedene Interview-Stile und –arten. Es werden dabei sämtliche Schritte des qualitativen Forschungsprozesses (vom Erkenntnisinteresse bis zur Ergebnispräsentation) abgedeckt. Die Studierenden werden außerdem einen Einblick erhalten, wie mehrere dieser Methoden Anwendung in der Praxis finden.
Den inhaltlichen Rahmen für die Lehrveranstaltung bilden im weitesten Sinne touristische Themen – mit einer genaueren Betrachtung von „Overtourism“ und „Dark Tourism“.

Assessment and permitted materials

Regelmäßige Anwesenheit und Mitarbeit in der Lehrveranstaltung; Einzel- und/oder Gruppenarbeiten innerhalb der LV; Einzel- und/oder Gruppenarbeiten als Hausübungen während des Semesters – voraussichtlich vier Hausübungen; Präsentation von Forschungsergebnissen.

Minimum requirements and assessment criteria

Regelmäßige Anwesenheit in der Lehrveranstaltung; pünktliche Abgabe der jeweiligen Übungsaufgaben.

Reading list

Wird in der Lehrveranstaltung bekanntgegeben.

Group 2

max. 20 participants
Language: German
LMS: Moodle

Lecturers

Classes (iCal) - next class is marked with N

  • Saturday 17.10. 09:45 - 15:45 Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG
  • Friday 11.12. 09:45 - 15:45 Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
  • Saturday 12.12. 09:45 - 15:45 Seminarraum 9, Währinger Straße 29 2.OG

Aims, contents and method of the course

Ziel der LV ist es, unterschiedliche qualitative Methoden kennenzulernen und deren konkrete Umsetzung zu verstehen. Die LV liefert dafür einen Überblick verschiedener qualitativer Erhebungs- und Analyseverfahren. Es wird einen thematischen Schwerpunkt geben, der in der ersten LV-Einheit bekanntgegeben wird.

Am Beginn steht die Erarbeitung eines Forschungsstandes, es folgt die Entwicklung geeigneter qualitativer Forschungsfragen und eines gemeinsamen Leitfadens inkl. Durchführungsprotokoll, Begleitfragebogen und Einverständniserklärung (aktueller Stand laut DSGVO). Es werden unterschiedliche Samplingmethoden erörtert und Querverweise zu anderen qualitativen Settings (Fokusgruppen, teilnehmende Beobachtung) besprochen.

Nach der Erhebung kommt es zur Transkription (automatisierte Transkriptionsangebote werden besprochen und getestet) und zur computerunterstützten Auswertung und Analyse mit Hilfe der Software MAXQDA (Kurslizenz wird zur Verfügung gestellt). Die Interpretation sowie die Aufbereitung für einen kurzen Abschlussbericht stehen am Ende der LV.

Assessment and permitted materials

• Anwesenheit, Diskussion und Reflexion in der LV;
• Erarbeitung und Präsentation des Forschungsstands (Gruppenarbeit, max. 10 Punkte);
• Erarbeitung und Präsentation eines Leitfadenentwurfs (Gruppenarbeit, max. 10 Punkte);
• Durchführung und Transkription von zwei Leitfadeninterviews pro StudentIn (Einzelarbeit, max. 10 Punkte je Interview);
• Präsentation der Auswertung des Begleitfragebogens und des Durchführungsprotokolls (Gruppenarbeit, max. 10 Punkte);
• Erstellung eines Kategoriensystems und eines kurzen Abschlussberichts (Einzelarbeit, max. 50 Punkte);

KI-Systeme dürfen im Rahmen der Übung nur für konkrete Teilleistungen als Recherche- und Lernunterstützung verwendet werden. Ihre Ergebnisse sind kritisch zu prüfen bzw. zu verifizieren und KI-generierte Texte, Analysen oder Codebeispiele dürfen nicht direkt übernommen werden.

Minimum requirements and assessment criteria

Erfüllung der erforderlichen Anwesenheitspflicht (prüfungsimmanente LV mit 75% Anwesenheitspflicht), fristgerechte Erbringung der Teilleistungen und verpflichtende Abgabe des Abschlussberichts.

Notenschlüssel:
Max. sind 100 Punkte bzw. zur positiven Absolvierung der LV mind. 60 Punkte zu erreichen.
Sehr gut: 90 - 100%, Gut: 80 - 89,99%, Befriedigend: 70 - 79,99%, Genügend: 60 - 69,99%, Nicht Genügend: 0-59,99%

Examination topics

Alle relevanten Materialien werden auf der begleitenden Moodle-Plattform und in den LV-Einheiten zur Verfügung gestellt.

Reading list

Basis- und weiterführende Literatur zum Thema werden ebenfalls auf der begleitenden Moodle-Plattform und in den LV-Einheiten zur Verfügung gestellt.

Group 3

max. 20 participants
Language: German
LMS: Moodle

Lecturers

Classes (iCal) - next class is marked with N

Overall Theme: 100 YEARS OF RADIO - Audio Cultures in Transition
Due to the limited number of sessions (7 two-week block sessions) with a practical/exercise character, only one block can be made up. All sessions are thematically interconnected and show the methodological progression and knowledge development of the participants. Missing a session once requires that the missed material be independently made up (self-management and personal responsibility). Qualitative logics are discursive; this culture of thinking and methodological orientation is process-oriented and requires independent thinking, discarding, improving, learning from mistakes, openness to experimentation and weighing options, as well as reflecting on less successful setups, which reintegrates insights for improvements and quality considerations from practical implementation into the research process. The current C&P culture and the internal authoritarian 'eye' of wanting to 'get everything right in advance' is an obstructive approach when learning qualitative intersubjective material selection and research decisions. What's especially important is making your own actions and decisions visible and understandable, and working through operationalization steps in a rule-based way using several method manuals. That's why participating in the seminar room, where we discuss things on site, is important—it's about confidence in your own decisions, not following a rigid setting dictated by the course leadership. It's also crucial that the time required for this course be realistically assessed, particularly for reading method manuals on both collection and analysis methods, as well as for the methodological implementation (transcription!) (see below for goals and exam content).

  • Thursday 05.11. 08:00 - 11:00 Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG
  • Thursday 19.11. 08:00 - 11:00 Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG
  • Thursday 03.12. 08:00 - 11:00 Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG
  • Thursday 17.12. 08:00 - 11:00 Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG
  • Thursday 14.01. 08:00 - 11:00 Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG
  • Thursday 28.01. 08:00 - 11:00 Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG

Aims, contents and method of the course

Lernziele sind
a) erste Erfahrungen mit dem Formulieren von Forschungsfragen und Hypothesengenerierung,
b) erste Durchführung von qualitativen Interviews und Gruppendiskussionsverfahren sowie für die Auswertung mittels qualitativer Inhaltsanalysen c) Diskussionen zu methodischem Vorgehen in der Praxis, Bereitschaft zu (selbst-)kritischem Austausch: Was ist gut gelaufen, welche Fehlerquellen? Welche Verbesserungsvorschläge?
d) qualitative Forschungslogiken verstehen, Quantifizierungsdominanzen ablegen, Methodenhierarchien überwinden und einen Teil von Methodenwissen in unserem Fach praktisch erproben.

Thematischer Ablauf ist gegliedert in
1.Einführung: Semesterablauf, Gründung von Arbeitsgruppen, Einführung ins Gesamtthema Erläuterung der Übungsaufgaben, die zu einem Abschlusspapier führen (Einzelbeurteilung, Gruppenarbeiten aber möglich und nach Methodenwahl auch erwünscht)
2. Erhebungsmethode 1 und 2 - Gruppendiskussionsverfahren (sowie bei Interesse von Studierenden zudem qualitative Beobachtungsverfahren )
3. Erhebungsmethode/n 3 - Qualitative Interviews (narrative bis problemzentrierte Verfahren, Unterschiede in der Methodologie und in der praxisbezogenen Durchführung)
4. Durchführung Gruppendiskussion sowie Erstellung von Beobachtungsmemos
5. Auswertungsmethode: qualitative Inhaltsanalyse (Kategorienbildung, regelgeleitete Auswertung), Transkriptionsmaterial und intersubjektive Transparenz (Datensicherung, Materialdokumentation), Hypothesengenerierung
6. Abschuss: Präsentation der Ergebnisse nach Arbeitsgruppen, Abgabe der PS-Papiere

Inhalte und Methoden:
Anhand des Gesamtthemas - Radiohören/100 Jahre Radio in Österreich/Audiokulturen im Wandel - sollen verschiedene qualitative Methoden erprobt werden (Qualitative Interviewverfahren von narrativen bis problemzentrierte Interviewformen, Gruppendiskussion und Beobachtung). Ziele sind: praxisbezogenes Methodenwissen, Erfahrungen mit Operationalisierung und theoriegeleiteter Fragestellung zu sammeln. Auswertungsmethode wird hier durch die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring, Lamnek oder Gläser/Laudel (siehe Literatur) ermöglicht, um abschließend Hypothesen zu generieren.

Assessment and permitted materials

PS, 4 ECTS in 7 Böcken zu 3 Stunden
21 Stunden Anwesenheit
20 Stunden Arbeitsgruppen, arbeitsteilige Erhebungsorganisation
20 Stunden Einzeltranskription und Kategorisierung
29 Stunden Textlektüre Qualitative Methodenhandbücher, Verschriftlichung der Methodologie der gewählten Erhebungs- und Auswertungsmethode
10 Stunden Abschlusspapier/Ergebnisse und Hypothesengenerierung inklusive der Transkription
insg. 100 Stunden Aufwand
Leistungskontrolle ist durch aktive Teilnahme und Abgabe der Übungsaufgaben, die zu einem Abschlusspapier führen sollen, gegeben. Sämtliche Hilfsmittel – KI-Einsatz wie ChatCPT in der Themenrecherche – müssen im Forschungsexposee genannt werden. Literaturangaben sind exakt mittels direkter und indirekter Zitation anzugeben und nicht von digitalen Suchmaschinene zu übernehmen (Überprüfung!). Methodenliteratur wird in der LV thematisiert und muss in den Recherchewegen berücksichtigt werden, dabei soll die Fachbibliothek am Institut ebenso einbezogen werden wie auch die Recherche in digitaler Methodenliteratur zum Thema Qualitativer Methodenlehre.

Minimum requirements and assessment criteria

Da die LV auf die Inhalte der VO QUALI (3 ECTS) aufbaut, ist eine Teilnahme daran Voraussetzung, da das damit verbundene methodologische Orientierungswissen Basis für die Anwendung im Proseminar wird. Das PS wird vor allem die praxisbezogene Umsetzung von qualitativen Methoden fokussieren und auf die Methodologie und Entstehungsgeschichte der gewählten Methoden lediglich kurz hinweisen. Zitation und formale Kriterien von wissenschaftlicher Arbeit werden ebenso nur gestreift, da sie als Voraussetzung zur Teilnahme gesehen werden.
Beurteilungsmaßstab: durchgängige Anwesenheit (einmaliges Fehlen mit ärztlicher Bestätigung ist möglich, muss aber zeitlich kompensiert werden, da die Blöcke aufeinander abgestimmt sind); Teilnahme an einer selbstgewählten AG (10%), Methodenumsetzung: Fragestellungen und Operationalisierung (20%), Durchführung Erhebung (10%), Transkription (20%), Durchführung Auswertung (20%), Abschlusspapier Ergebnisse und Hypothesengenerierung als Einzelarbeit (20%)

Examination topics

Erhebungsmethoden: Zwei verschiedene qualitative Interviewverfahren (narrative Interviews bis problemzentrierte Interviews, von Einzelinterviewverfahren bis zu Gruppendiskussionen) und Beobachtung (Themencluster) werden pro Person ausprobiert;
Unterschiede in der Erhebung und Auswertung, methodologische Konsequenzen
Auswertungsmethode: qualitative Inhaltsanalyse nach P. Mayring, S. Lamnek oder Gläser/Laudel
Erstellung einer Abschlussarbeit als Einzel- oder Teamarbeit, Hypothesengenerierung anhand des Materials, Verschriftlichung des Abschlusspapiers, das aus den schrittweisen Einzelübungen (siehe oben) zusammen gesetzt ist und durch methodische Fachlektüre intersubjektiv nachprüfbar ist.

Reading list

Fokus liegt auf Methodenliteratur, nicht auf Forschungsstand Radioforschung
Literaturauszug:
Ayaß, Ruth/Bergmann, Jörg (Hg.) (2006): Qualitative Methoden der Medienforschung. Reinbek bei Hamburg.
Atteslander, Peter (1995): Methoden der empirischen Sozialforschung. Berlin, New York.
Bohnsack, Ralf (2000): Rekonstruktive Sozialforschung. Einführung in Methodologie und Praxis qualitativer Forschung. Opladen.
Diekmann, Andreas (2007): Empirische Sozialforschung. Grundlagen, Methoden, Anwendungen, 18. bearbeitete Auflage, Reinbek bei Hamburg.
Eco, Umberto (1998): Wie man eine wissenschaftliche Abschlussarbeit schreibt. 7. Auflage, UTB Wissenschaft, Heidelberg.
Flick, Uwe/Kardorff, Ernst/Steinke, Ines (Hg.) (2000): Qualitative Forschung. Ein Handbuch. Reinbek bei Hamburg.
Gläser, Jochen/Laudel, Grit (2010): Experteninterviews und qualitative Inhaltsanalyse als Instrumente rekonstruierender Untersuchungen. Lehrbuch. 4. erweiterte Auflage, VS Verlag, Wiesbaden.
Kromrey, Helmut (2006): Empirische Sozialforschung. 11. bearbeitete Auflage, Stuttgart.
Kühn, Thomas/Koschel, Kay-Volker (2011): Gruppendiskussionen. Ein Praxis-Handbuch. VS Verlag, Wiesbaden.
Lamnek, Siegfried (2000): Qualitative Sozialforschung. Band 2. Methoden und Techniken. München.
Leif, Thomas (Hg.) (2003): Mehr Leidenschaft Recherche. Skandalgeschichten und Enthüllungsberichte. Ein Handbuch zur Recherche und Informationsbeschaffung. Westdeutscher Verlag, Wiesbaden.
Merten, Klaus (1995): Inhaltsanalyse. Einführung in Theorie, Methode und Praxis, 2. . verbesserte Auflage, Opladen.
Mikos, Lothar/Wegener, Claudia (Hg.) (2005): Qualitative Medienforschung. Ein Handbuch. UVK/UTB, Konstanz.
Scholl, Armin (2003): Die Befragung. Sozialwissenschaftliche Methode und kommunikations-wissenschaftliche Anwendung. Konstanz.
Tischer, Stefan/Wodak, Ruth/Meyer, Michael/Vetter, Eva (1998): Methoden der Textanalyse. Leitfaden und Überblick. Opladen.

Group 4

max. 20 participants
Language: German
LMS: Moodle

Lecturers

Classes (iCal) - next class is marked with N

  • Saturday 24.10. 09:30 - 15:30 Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
  • Saturday 21.11. 09:30 - 15:30 Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
  • Saturday 12.12. 09:30 - 15:30 Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG

Aims, contents and method of the course

Semesterthemenschwerpunkt: Digitale Mediatisierung und experimentelle Praxen der De-Mediatisierung aus lebensweltlicher Perspektive Jugendlicher

Die Lehrveranstaltung macht Studierende mit „qualitativem Denken“ vertraut. In der Lehrveranstaltung werden die für qualitative Kommunikationsforschung wesentlichen Konzeptionierungs- und Durchführungsschritte anhand konkreter Aufgabenstellungen diskutiert und geübt.
Inhalte: Vermittlung von Grundkenntnissen für kompetente Anwendung qualitativer Erhebungs- und Auswertungsmethoden in der Kommunikationswissenschaft
-- Qualitative Forschungsdesigns: Qualitatives Paradigma und Forschungsfragen in der qualitativen Kommunikationsforschung, Stichprobenbildung (theoretisches Sampling/Screening), Erstellung des Erhebungsinstrumentes, Durchführung der Erhebung (Techniken der Interviewführung/Moderation), Datenaufbereitung (Postscriptum und Transkription, Datenauswertung, Berichtslegung und Präsentation)
-- Überblick über gesprächsbasierte Erhebungsmethoden: Qualitative Interviews und Gruppendiskussionsverfahren und praktische Vertiefung im Bereich Leitfadeninterviews sowie Fokusgruppen
-- Einstieg in Medientagebucherhebungen in der qualitativen Jugendmedienforschung
-- Überblick über Auswertungsmethoden in der qualitativen Forschung (thematisch-reduktiv vs. rekonstruktiv) und praktische Vertiefung im Bereich kategorienbasierter thematisch-reduktiver Methoden (qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring, thematisches Kodieren nach Flick)

Assessment and permitted materials

aktive Mitarbeit in der Lehrveranstaltung (In-Class-Übungen); als Hausübungen auszuarbeitende beurteilungsrelevante Übungsaufgaben, Präsentation

Minimum requirements and assessment criteria

Die aktive Mitarbeit im Rahmen von Blocktermin 1 ist Voraussetzung, um in die LV aufgenommen zu werden (verpflichtende Anwesenheit bei Blocktermin 1).
Anwesenheitspflicht und Mitarbeit bei den In-Class-Übungen (aktive Teilnahme an mind. 75% der Lehrveranstaltung); verpflichtende Anwesenheit bei Blocktermin 1 sowie Blocktermin 4/Präsentation.
Teilleistung 1 (beurteilungsrelevante Übungsaufgabe 1) ist Grundlage für die Ausarbeitung von Teilleistung 3 (beurteilungsrelevante Übungsaufgabe 3) und daher Voraussetzung, zu Teilleistung 3/Übungsaufgabe 3 zugelassen zu werden.
Die Semesternote setzt sich zusammen aus der Mitarbeitsnote (20% der Gesamtnote) sowie der Beurteilung der als Hausübungen auszuarbeitenden Übungsaufgaben und Präsentation im Rahmen von Blocktermin 4 (80% der Gesamtnote)

Examination topics

Methodenkompetenz wird auf Grundlage praktischer Methodenübungen angeeignet und erprobt. Erhebungsmethoden, die im Rahmen der Übung praktisch vertieft werden: Leitfadenfadeninterviews und Fokusgruppendiskussionen; Auswertungsmethoden, die im Rahmen der Übung praktisch vertieft werden: inhaltlich-strukturierend/kategorienbasiert – qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring, thematisches Kodieren nach Flick

Reading list

1) Krotz, Friedrich: Handlungstheorien, in: Mikos, Lothar; Wegener, Claudia (Hg.): Qualitative Medienforschung: ein Handbuch, Konstanz: UVK, 2005, 40-49
2) Wegener, Claudia; Mikos, Lothar: Wie lege ich eine Studie an?, in: Mikos, Lothar; Wegener, Claudia (Hg.): Qualitative Medienforschung: ein Handbuch, Konstanz: UVK, 2005, 172-180
3) Keuneke, Susanne: Qualitatives Interview, in: Mikos, Lothar; Wegener, Claudia (Hg.): Qualitative Medienforschung: ein Handbuch, Konstanz: UVK, 2005, 254-267
4) Helfferich, Cornelia: Die Qualität qualitativer Daten: Manual für die Durchführung qualitativer Interviews (3., überarbeitete Auflage), Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2009
5) Schäfer, Burkhard: Gruppendiskussion, in: Mikos, Lothar; Wegener, Claudia (Hg.): Qualitative Medienforschung: ein Handbuch, Konstanz: UVK, 2005, 304-314
6) Hennink, Monique M.: Focus group discussions, New York: Oxford University Press, 2014, 1-34
7) Prommer, Elizabeth: Protokollierung, in: Mikos, Lothar; Wegener, Claudia (Hg.): Qualitative Medienforschung: ein Handbuch, Konstanz: UVK, 2005, 372-376
8) Strotmann, Mareike; Wegener, Claudia: Datenbeschreibung, in: Mikos, Lothar; Wegener, Claudia (Hg.): Qualitative Medienforschung: ein Handbuch, Konstanz: UVK, 2005, 395-403
9) Kuckartz, Udo; Dresing, Thorsten; Rädiker, Stefan; Stefer, Claus: Qualitative Evaluation: Der Einstieg in die Praxis (2., aktualisierte Auflage), Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2008
10) Mayring, Philipp: Qualitative Inhaltsanalyse: Grundlagen und Techniken (11., aktualisierte und überarb. Auflage), Weinheim: Beltz, 2010

Group 5

max. 20 participants
Language: German

Lecturers

Classes (iCal) - next class is marked with N

  • Friday 09.10. 13:15 - 17:15 Seminarraum 5, Währinger Straße 29 1.UG
  • Friday 13.11. 13:15 - 17:15 Seminarraum 3, Währinger Straße 29 1.UG
  • Friday 27.11. 13:15 - 17:15 Seminarraum 3, Währinger Straße 29 1.UG
  • Friday 11.12. 13:15 - 17:15 Seminarraum 3, Währinger Straße 29 1.UG
  • Friday 18.12. 13:15 - 17:15 Seminarraum 3, Währinger Straße 29 1.UG

Aims, contents and method of the course

Rahmenthema: Gruppen- und Organisationsdynamik als kommunikatives Praxisfeld

Ziel der Lehrveranstaltung ist es, Forschungspraxis in qualitativen Erhebungs- und Auswertungsmethoden zu sammeln. Ausgehend von den Inhalten der Vorlesung werden Forschungszugänge reflektiert, unterschiedliche Erhebungsmethoden beleuchtet und für Projektgruppen passende Forschungsdesigns entwickelt und umgesetzt. Am Ende des Semesters liegt der Schwerpunkt auf Auswertungen in kooperativen Settings.
Im Zentrum steht Forschungspraxis in Verknüpfung mit den zugrundeliegenden Logiken. Methoden sind Werkzeuge mit theoretischen Hintergründen und methodologischen Überlegungen: Sie produzieren in ihrer inhärenten Logik Ergebnisse und formen ihren Gegenstand mit.

Das Rahmenthema ist Gruppen- und Organisationsdynamik als kommunikatives Praxisfeld. Berufe wie Gruppendynamiktrainer:in, Organisationsentwickler:in, Berater:in oder Prozessbegleiter:in sind Kommunikationsberufe: Sie arbeiten mit Gesprächen, Beobachtungen, Interventionen, Reflexionssettings, Gruppenprozessen, Konflikten, Rollen und organisationalen Dynamiken. Kommunikation ist dabei nicht nur Mittel der Berufsausübung, sondern selbst zentraler Gegenstand professioneller Praxis.

Die Lehrveranstaltung wird in Kooperation mit der ÖGGO – Österreichische Gesellschaft für Gruppendynamik und Organisationsberatung durchgeführt. Die ÖGGO fungiert als Feldpartnerin für ein qualitatives Lehrforschungsprojekt. Die Studierenden setzen sich mit einer Berufs- und Praxiswelt auseinander, die ihnen zunächst wenig vertraut ist. Gerade darin liegt eine wichtige methodische Lernchance: Qualitative Forschung verlangt, sich einem Feld offen, neugierig und methodisch kontrolliert zu nähern.

Konkret werden in der Lehrveranstaltung Forschungsfragen, Interviewleitfäden und Samplingüberlegungen entwickelt. Die Studierenden führen dann Interviews mit Personen aus dem Feld der Gruppen- und Organisationsdynamik bzw. Organisationsentwicklung, bereiten das Material auf und werten es aus. Inhaltlich können professionelle Biografien, Ausbildungswege, Lernerfahrungen, Praxisverständnisse, Interventionserfahrungen, organisationale Entwicklungen und generationale Perspektiven im Zentrum stehen.
Aus den erhobenen Interviews können – bei entsprechender Qualität sowie nach Einverständnis und Freigabe der Beteiligten – Podcastbeiträge oder andere Audioformate entstehen. Diese wären ein zusätzlicher Output des Lehrforschungsprojekts. Die beteiligten Studierenden werden dabei selbstverständlich namentlich genannt.

Ausgegangen wird von erkenntnistheoretischen Zugängen: Quantitative und qualitative Forschungslogiken und deren Prinzipien bzw. Standards werden im Vergleich diskutiert, wobei der Schwerpunkt auf dem qualitativen Spektrum liegt.

Relevante Themenschwerpunkte:
• Perspektivität von Sozialwissenschaften
• Methodenspektren: quantitativ – qualitativ reduktiv – qualitativ explorativ bis interpretativ
• Feld, Praxis, Profession, kommunikatives Praxisfeld, Theorie, Forschungsfragen, Hypothesen, Praxeologie
• Lineare vs. zirkuläre Forschungsabläufe
• Planung qualitativer Projekte: Sampling, Fallauswahl, Feldzugang, Rekrutierung, Projektmanagement
• Interviewführung in wenig vertrauten Feldern: offene und erzählgenerierende Fragen, Expert:innenwissen, professionelle Selbstbeschreibungen
• Forschungsethik, Einverständniserklärungen, Datenschutz und Formen der Ergebnisverwendung

Fokussiert wird auf qualitative Methoden, insbesondere Interviews von Leitfadeninterviews bis zu offenen, narrativen, erzählgenerierenden, biografischen bzw. themenzentrierten Interviews sowie die Spezialform des Expert:inneninterviews. Je nach Projektinteresse können Gruppendiskussionen, Beobachtung/Ethnografie oder weitere Erhebungsmethoden einbezogen werden.

Assessment and permitted materials

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung:

Anwesenheit und Mitarbeit: 15 %
Erarbeiten theoretischer Grundlagen, Erhebungskonzeption und Instrumententwicklung: 20 %
Erhebung und Transkription: 25 %
Auswertung und Ergebnisaufbereitung: 40 %

Minimum requirements and assessment criteria

Umsetzung eines qualitativen Forschungsprojektes: Konzeption, kollektiv gestützte Entwicklung eines Erhebungsinstrumentes im Rahmen der LV, Erhebung, Transkription bzw. Materialaufbereitung und Auswertung. Ergebnisdarstellung in Form eines Forschungsberichtes (= Seminararbeit).

Der Schwerpunkt der LV liegt auf qualitativer Forschungspraxis. Im Verlauf des Semesters werden Teilleistungen in Form von aktiver Teilnahme, Einbringen von Material und Erfahrungen, Mitarbeit an Erhebungs- und Auswertungswerkstätten sowie kontinuierlicher Arbeit am Gruppenprojekt erwartet.

Examination topics

Prüfungsimmanente LV

Reading list

Przyborski, Aglaja, und Monika Wohlrab-Sahr. Qualitative Sozialforschung. Ein Arbeitsbuch. München: Oldenbourg Wissenschaftsverlag GmbH, 2021.

Weitere Literatur wird in der LV bekannt gegeben.

Group 6

max. 20 participants
Language: German
LMS: Moodle

Lecturers

Classes (iCal) - next class is marked with N

  • Saturday 28.11. 10:00 - 16:00 Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG
  • Saturday 05.12. 10:00 - 16:00 Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG
  • Saturday 09.01. 10:00 - 16:00 Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG

Aims, contents and method of the course

Im Rahmen der Übung sollen grundlegende Prinzipien und Abläufe qualitativer Forschung vermittelt sowie ausgewählte qualitative Methoden kennengelernt und praktisch erprobt werden. Dazu werden in Kleingruppen Forschungsfragen erarbeitet und unterschiedliche Erhebungs- und Auswertungsmethoden zur Beantwortung dieser angewendet.

1. Block: Einführung in die qualitative Forschung, Grundlagen & Prinzipien, Gütekriterien & Forschungsethik, Entwicklung Forschungsfragen
2. Block: Qualitative Datenerhebung
3. Block: Qualitative Datenauswertung
4. Block: Abschlusspräsentationen & Reflexion, Ausblick: weitere qualitative Methoden

Neben der Bearbeitung eigener Themenstellungen und dem Durchlaufen eines qualitativen Forschungsprozesses von Themenfindung bis Ergebnispräsentation, werden zur weiteren Vertiefung ausgewählte Forschungsartikel und ihre Methodendesign durchgearbeitet und kritisch besprochen.

Assessment and permitted materials

Anwesenheit in den Blockeinheiten, aktive Beteiligung an Diskussionen und Gruppenarbeiten, (fristgerechte) Abgabe der Aufgaben, Präsentationen

Minimum requirements and assessment criteria

Mitarbeit & Diskussionsteilnahme 20%
Referate & Präsentationen 30%
Schriftliche Abgaben & Übungsaufgaben 50%

Um die Übung positiv abzuschließen, müssen mehr als 50% der Gesamtpunkte erreicht werden.

Reading list

Wird im Rahmen der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.

Group 7

max. 20 participants
Language: German

Lecturers

Classes (iCal) - next class is marked with N

  • Monday 02.11. 14:30 - 17:30 Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG
  • Monday 16.11. 14:30 - 17:30 Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG
  • Monday 30.11. 14:30 - 17:30 Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG
  • Monday 14.12. 14:30 - 17:30 Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG
  • Monday 18.01. 14:30 - 17:30 Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG

Aims, contents and method of the course

Ziel der Lehrveranstaltung ist es, ausgewählte qualitative Methoden kennenzulernen und zu erproben. Nach einer Sondierung möglicher Perspektiven auf den Forschungsbereich der Mediennutzung und -rezeption eröffnen wir das Semester mit ethnographischer Forschung. Nach dem genauen Hinschauen geht es um das Üben unterschiedlicher Formen der Befragung (Interviews und Gruppendiskussionen). Das somit generierte Material wird mittels erster Textanalysen (qualitative Inhaltsanalyse) ausgewertet.

Die Studierenden gewinnen durch diese kleinen Übungen Einblick in die wesentlichen Schritte der Praxis des qualitativen Forschens: Entwicklung von Fragestellungen, Konstituierung von Samples, Verfassen von Beobachtungsprotokollen, Erarbeitung von Leitfäden zur Durchführung von Interviews/Gruppendiskussionen, Transkription und Auswertung der generierten Texte, - Auswertung mittels des Programms MAXQDA. Mindestens einmal im Semester soll eine Teilleistung präsentiert werden.

Assessment and permitted materials

Regelmäßige Anwesenheit und Mitarbeit,
Arbeit als Gruppe, auf Wunsch auch Einzelarbeit möglich
Präsentationen von Teilergebnissen (als Gruppe, auf Wunsch einzelne aus dem Team) und Teilnahme an Diskussionen
Regelmäßige Übungen während dem Semester (keine Abschlussarbeit)

Minimum requirements and assessment criteria

Regelmäßige Anwesenheit, d.h. Bearbeitung der Aufgaben und Übungen zu den jeweiligen Kursterminen (max. 1 Termin a 3 Stunden darf versäumt werden);
aktive Mitarbeit; eigenständiges, rechtzeitiges Nachholen der versäumten Inhalte;
vollständige und pünktliche Bearbeitung aller Arbeitsaufträge (Teilleistungen): Für eine positive Gesamtbewertung muss jede Teilleistung erbracht und positiv bewertet sein.

Examination topics

prüfungsimmanente LV. Die Gesamtnote ergibt sich aus den Teilleistungen (=erproben der Methoden Ethnographie, Interview, Gruppendiskussion, qualitative Inhaltsanalyse) während des Semesters.

Reading list

Averbeck-Lietz, Stephanie / Meyen, Michael (2016): Handbuch nicht standardisierte Methoden in der Kommunikationswissenschaft, Springer VS Verlag.
Flick, Uwe/von Kardorff, Ernst/Steinke, Ines (Hrsg.) (2019): Qualitative Forschung. Ein Handbuch, 6. durchgesehene und erweiterte Auflage, Reinbek/Hamburg.
Gläser, Jochen/Laudel, Grit (2010): Experteninterviews und qualitative Inhaltsanalyse als Instrumente rekonstruierender Untersuchungen. Wiesbaden.
Kuckartz, Udo/Rädiker, Stefan (2022): Qualitative Inhaltsanalyse. Methoden, Praxis, Computerunterstützung, 5. Auflage, Weinheim/Basel.
Lamnek, Siegfried/Krell, Claudia (2016): Qualitative Sozialforschung: mit Online-Materialien, 6. überarb. Aufl., Weinheim.
Mikos, Lothar/Wegener, Claudia (Hrsg.) (2017): Qualitative Medienforschung. Ein Handbuch, 2. vollständig überarb. Auflage, Konstanz.
Froschauer, Ulrike/Lueger, Manfred (2020): Das qualitative Interview. Zur Praxis interpretativer Analyse sozialer Systeme, 2. vollständig überarb. Auflage, Wien.
Lamnek, Siegfried (2005): Gruppendiskussion. Theorie und Praxis, 2. Aufl., Weinheim.
Lüders, Christian (2019): Beobachten im Feld und Ethnographie, In: Uwe Flick/Ernst von Kardorff/Ines Steinke (Hrsg.): Qualitative Forschung. Ein Handbuch, 6. durchgesehene und erweiterte Auflage, Reinbek/Hamburg, S. 384-401.
Mayring, Philipp (2022): Qualitative Inhaltsanalyse. Grundlagen und Techniken, 13. überarb. Aufl., Weinheim/Basel.
Vogl, Susanne (2022): Gruppendiskussion, In: Baur, Nina / Blasius, Jörg: Handbuch Methoden der empirischen Forschung, 3. Auflage, S.913-920.

Group 8

max. 20 participants
Language: German

Lecturers

Classes (iCal) - next class is marked with N

  • Tuesday 27.10. 13:15 - 16:15 Seminarraum 9, Währinger Straße 29 2.OG
  • Tuesday 10.11. 13:15 - 16:15 Seminarraum 9, Währinger Straße 29 2.OG
  • Tuesday 24.11. 13:15 - 16:15 Seminarraum 9, Währinger Straße 29 2.OG
  • Tuesday 15.12. 13:15 - 16:15 Seminarraum 9, Währinger Straße 29 2.OG
  • Tuesday 19.01. 13:15 - 16:15 Seminarraum 9, Währinger Straße 29 2.OG

Aims, contents and method of the course

Die Lehrveranstaltung vermittelt und vertieft zentrale qualitative Methoden anhand konkreter kommunikationswissenschaftlicher Fragestellungen. Die Studierenden lernen, ein eigenes qualitatives Forschungsprojekt zu planen, eine passende Erhebungsmethode auszuwählen und eine qualitative Erhebung durchzuführen und zu dokumentieren.

Die Lehrveranstaltung ergänzt die Vorlesung „Qualitative Methoden“. Ausgewählte theoretische Grundlagen werden wiederholt, anhand praktischer Beispiele erklärt und gemeinsam diskutiert.

Zu den behandelten Inhalten gehören:
• Grundlagen des qualitativen Forschungsansatzes
• Eignung qualitativer Methoden für unterschiedliche Forschungsfragen
• Traditionen und theoretische Grundlagen qualitativer Forschung
• Gütekriterien qualitativer Forschung
• Entwicklung und Formulierung geeigneter Forschungsfragen
• Überblick über zentrale qualitative Erhebungsmethoden
• Auswahl und Begründung geeigneter Methoden
• Samplingstrategien in der qualitativen Forschung
• Erstellung von Gesprächsleitfäden (und Stimuli)
• Durchführung von Leitfadeninterviews und Gruppendiskussionen
• Durchführung einer qualitativen Inhaltsanalyse
• Transkription qualitativer Daten
• Grundlagen qualitativer Auswertungsverfahren
• Einführung in die computergestützte Auswertung mit MAXQDA

Den Schwerpunkt der Lehrveranstaltung bildet der praktische Übungsteil. Die Studierenden wählen ein eigenes kommunikationswissenschaftliches Forschungsinteresse, formulieren dazu eine Forschungsfrage und planen eine passende qualitative Erhebung.

Folgende Übungen sind vorgesehen (unbenotet!):
• Entwicklung eines eigenen Forschungsinteresses
• Formulierung einer geeigneten qualitativen Forschungsfrage
• Auswahl und Begründung einer passenden Erhebungsmethode
• Präsentation und gemeinsame Diskussion der Themenvorschläge
• Erstellung eines Gesprächsleitfadens mit Eingangs- und Folgestimuli für eine Gruppendiskussion
• Durchführung einer Gruppendiskussion innerhalb der Lehrveranstaltung
• Durchführung kurzer qualitativer Befragungen im öffentlichen Raum (Straßenbefragung) in Gruppen. Darauf aufbauend: gemeinsame Besprechung und Aufbereitung der erhobenen Daten & Vorzeigen einer exemplarischen qualitativen Inhaltsanalyse mit MAXQDA innerhalb der LV.

Die Endübung (benotet!): Vorbereitung, Durchführung, Transkription und Dokumentation eines Experteninterviews (einzeln) oder einer Gruppendiskussion (in Zweiergruppen) zum frei gewählten kommunikationswissenschaftlichen Forschungsinteresse.

Die Lehrveranstaltung verbindet kurze theoretische Inputs mit Einzel- und Gruppenübungen, Diskussionen, praktischen Erhebungen und regelmäßigem Feedback. Zu den einzelnen Arbeitsschritten werden Folien, Arbeitsunterlagen, Literaturhinweise und weitere Materialien über Moodle zur Verfügung gestellt.

Nach Abschluss der Lehrveranstaltung sind die Studierenden in der Lage,
• ein geeignetes qualitatives Forschungsinteresse zu entwickeln,
• eine klare qualitative Forschungsfrage zu formulieren,
• eine passende Erhebungsmethode auszuwählen und zu begründen,
• ein geeignetes Sampling zu planen,
• einen Gesprächsleitfaden mit passenden Fragen und Stimuli zu erstellen,
• Interviews und Gruppendiskussion durchzuführen,
• qualitative Daten nach wissenschaftlichen Regeln zu transkribieren,
• eine Erhebung nachvollziehbar zu dokumentieren,
• grundlegende Schritte einer qualitativen Auswertung durchzuführen und
• die Qualität und Grenzen eines qualitativen Forschungsprojekts kritisch zu beurteilen.

Assessment and permitted materials

Während des Semesters sind mehrere unbenotete Zwischenübungen in Einzel- und Gruppenarbeit zu absolvieren. Zu diesen Übungen erhalten die Studierenden mündliches oder schriftliches Feedback.

Die benotete Abschlussübung besteht aus der Planung und Durchführung einer eigenen qualitativen Erhebung.
Die Studierenden wählen eine der folgenden Optionen:
• Durchführung eines Experteninterviews in Einzelarbeit
• Durchführung einer Gruppendiskussion in einer Zweiergruppe

Die schriftliche Abschlussarbeit umfasst:
• Beschreibung des Forschungsinteresses
• Formulierung der Forschungsfrage
• Beschreibung der Auswahl der befragten Personen
• Gesprächsleitfaden
• vollständige Transkription des Interviews oder der Gruppendiskussion
• kurze methodische Reflexion

Die Verwendung von Fachliteratur, Lehrveranstaltungsunterlagen, Folien, Skriptum und Glossar ist vorgesehen. KI-Tools dürfen nur dann unterstützend eingesetzt werden, wenn dies für den jeweiligen Arbeitsschritt ausdrücklich erlaubt wird. Der Einsatz ist transparent anzugeben. Genaue Infos und Beispiele zum Einsatz von KI-Tools werden in der LV besprochen.

Die Entwicklung des Forschungsinteresses, die Formulierung der Forschungsfrage, die Auswahl der Methode, die Erstellung des Gesprächsleitfadens und die Durchführung der Erhebung müssen eigenständig erfolgen.

Die Studierenden bleiben für die Richtigkeit, Qualität und Nachvollziehbarkeit aller eingereichten Inhalte verantwortlich. Nicht gekennzeichnete oder weitgehend durch KI erzeugte Leistungen können nicht als eigenständige Prüfungsleistung anerkannt werden.

Minimum requirements and assessment criteria

Für einen positiven Abschluss der Lehrveranstaltung sind folgende Mindestanforderungen zu erfüllen:
• Anwesenheit bei mindestens 75 Prozent der Lehrveranstaltungseinheiten
• aktive Mitarbeit und Teilnahme an Diskussionen
• Teilnahme an den vorgesehenen Einzel- und Gruppenübungen
• fristgerechte Absolvierung der Zwischenübungen
• Durchführung einer eigenen qualitativen Erhebung
• fristgerechte Abgabe der vollständigen schriftlichen Abschlussübung

Bei einer Abwesenheit sind die versäumten Inhalte anhand der zur Verfügung gestellten Unterlagen selbstständig nachzuarbeiten.
Die Zwischenübungen werden nicht benotet. Ihre Absolvierung ist jedoch Voraussetzung für den positiven Abschluss der Lehrveranstaltung.

Examination topics

Der Prüfungsstoff umfasst die Umsetzung der in der Lehrveranstaltung behandelten theoretischen Grundlagen und praktischen Arbeitsschritte qualitativer Forschung. Nach Erfüllung der Mindestanforderungen wird die schriftliche Abschlussübung benotet.

Reading list

Die Teilnehmer erhalten während der Lehrveranstaltung regelmäßig Literaturhinweise zu den jeweils behandelten Themenbereichen.
Die Literaturangaben befinden sich auch auf den Folien, die nach den jeweiligen Einheiten über Moodle zur Verfügung gestellt werden.

Zusätzlich erhalten die Studierenden:
• ein Skriptum mit den wichtigsten Grundlagen und Arbeitsschritten qualitativer Forschung
• ein Glossar mit zentralen Begriffen zu qualitativen Methoden
• Arbeitsunterlagen zu Forschungsfragen, Sampling, Gesprächsleitfäden, Transkription und Auswertung
• eine Literaturliste zu den wichtigsten qualitativen Erhebungs- und Auswertungsmethoden
Die verpflichtende und weiterführende Literatur wird zu Beginn und im Verlauf der Lehrveranstaltung über Moodle bekannt gegeben.

Group 9

max. 20 participants
Language: German

Lecturers

Classes (iCal) - next class is marked with N

  • Friday 09.10. 08:00 - 14:00 Seminarraum 4, Währinger Straße 29 1.UG
  • Friday 06.11. 08:00 - 14:00 Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG
  • Saturday 07.11. 09:00 - 15:00 Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG

Aims, contents and method of the course

The aim of this course is to familiarise the students with qualitative research methods and to operationalise such methods as (online) observation, interview and video analysis. In this course, we will discuss the research design, from finding the appropriate topic and research question to implementing an empirical project with a strong focus on qualitative methods.

At the end of this module, students would be able to develop and present a research project (planning, literature review, formulation, choice of a suitable method, research, writing, and presentation).

Assessment and permitted materials

written and oral
Presentation of research outcomes
Paper of research design and all outcomes

Minimum requirements and assessment criteria

written and oral
Presentation of research outcomes
Paper of research design and all outcomes

Examination topics

no written exam
literature to selected method

Reading list

Ausgewählte Literatur – Methodenlehre (allgemein)

Atteslander, Peter (2003): Methoden der empirischen Sozialforschung. Berlin. De Gruyter

Bortz, Jürgen / Döring, Nicola (1995): Forschungsmethoden und Evaluation für Sozialwissenschaftler. Berlin: Springer

Brosius, Hans-Bernd: Methoden der empirischen Kommunikationsforschung: eine Einführung: Wiesbaden : Westdt. Verl

Creswell, John W.(2003²): Research Design. Qualitative, Quantitative, and Mixed Methods Approaches. Thousand Oaks / London / New Delhi: Sage Publications

Diekmann, Andreas (2003): Empirische Sozialforschung. Grundlagen, Methoden, Anwendungen. Hamburg: Rowohlts Enzyklopädie.

Friedrichs, Jürgen (1990): Methoden der empirischen Sozialforschung. Opladen: Westdeutscher Verlag

Merten, Klaus / Teipen, Petra: Empirische Kommunikationsforschung. Darstellugn, Kritik, Evaluation. München

Ausgewählte Literatur zu Frageformulierung und Fragebogenkonstruktion

Converse, Jean M. / Presser, Stanley (1986): Survey Questions. Handcrafting the Standardized Questionnaire, Beverly Hills: Sage.

Foddy, William (1993): Constructing Questions for Interviews and Questionnaires. Theory and Practice in Social Research, Cambridge: University Press.

Gordon, Raymond L. (1975): Interviewing: Strategy, techniques, and tactics, Homewood: Dorsey Press.

Holm, Kurt (Hrsg.) (1982): Die Befragung I, München: Franke.

Holm, Kurt (1975): Theorie der Frage, Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, S.91-114.

Houtkoop-Steenstra, Hanneke (2000): Interaction and the Standardized Survey Interview. The Living Questionnaire, Cambridge: University Press.

Hron, Aemilian (1982): Interview, in: Huber, Günter L.; Mandl, Heinz (Hrsg.), Verbale Daten. Eine Einführung in die Grundlagen und Methoden der Erhebung und Auswertung, Pp. 119-140, Weinheim: Beltz.

Kaase, Max (Hrsg.) (1999): Qualitätskriterien der Umfrageforschung – Quality Criteria for Survey Research, Deutsche Forschungsgemeinschaft, Bonn: Akademie-Verlag.

Kirchhoff, Sabine / Kuhnt, Sonja u.a. (2001): Der Fragebogen. Datenbasis, Konstruktion und Auswertung, Stuttgart: UTB (2. Aufl.)

Kreutz, Henrik / Titscher, Stefan (1975): Die Konstruktion von Fragebögen, in: Van Koolwijk, Jürgen; Wieken-Mayser, Maria (Hrsg.), Techniken der empirischen Sozialforschung, 4. Band, Pp. 24-75. München: Oldenburg.

Petersen, Thomas (2002): Das Feldexperiment in der Umfrageforschung, Frankfurt: Campus.

Schnell, Rainer (2001): Interview. Standardisierte Befragungen in der empirischen Sozialforschung, Wiesbaden: Westdeutscher Verlag.

Schuman, Howard / Presser, Stanley (1981): Questions and Answers in Attitude Surveys. Experiments on Question Form, Wording, and Context, New York: Academic Press.

Stangl, Werner (2000): Werner Stangls Arbeitsblätter: Schritte der Fragebogenkonstruktion, Universität Linz: Internet-Unterlagen

Sudman, Seymour / Bradburn, Norman M. (1985): Asking Questions. A Practical Guide to Questionnaire Design, San Francisco: Jossey-Bass.

Sudman, Seymour / Bradburn, Norman M. / Schwartz, Norbert (1996): Thinking about answers: The application of cognitive process to survey methodology, San Francisco: Bass.

Tanur, Judith M. (ed.) (1992): Questions about Questions. Inquiries into the Cognitive Bases of Surveys, Russelll Sage Foundation, New York.

Ausgewählte Literatur Inhaltsanalyse:

Mayring, P. (2000): Qualitative Inhaltsanalyse. Grundlagen und Techniken. Weinheim: Deutscher Studien Verlag,.

Merten, K. (1983): Inhaltsanalyse. Einführung in Theorie, Methode und Praxis. Opladen: Westdeutscher Verlag.

Rust, H. (1983): Inhaltsanalyse. Die Praxis der indirekten Interaktionsforschung in Psychologie und Psychotherapie. München: Urban & Schwarzenberg.

Wittkowski, J. (1994): Das Interview in der Psychologie. Interviewtechnik und Codierung von Interviewmaterial. Opladen: Westdeutscher Verlag.

Group 10

max. 20 participants
Language: German
LMS: Moodle

Lecturers

Classes (iCal) - next class is marked with N

  • Monday 19.10. 15:00 - 16:30 Seminarraum 9, Währinger Straße 29 2.OG
  • Monday 09.11. 15:00 - 16:30 Seminarraum 9, Währinger Straße 29 2.OG
  • Monday 16.11. 15:00 - 16:30 Seminarraum 9, Währinger Straße 29 2.OG
  • Monday 23.11. 15:00 - 16:30 Seminarraum 9, Währinger Straße 29 2.OG
  • Monday 30.11. 15:00 - 16:30 Seminarraum 9, Währinger Straße 29 2.OG
  • Monday 07.12. 15:00 - 16:30 Seminarraum 9, Währinger Straße 29 2.OG
  • Monday 14.12. 15:00 - 16:30 Seminarraum 9, Währinger Straße 29 2.OG
  • Monday 11.01. 15:00 - 16:30 Seminarraum 9, Währinger Straße 29 2.OG
  • Monday 18.01. 15:00 - 16:30 Seminarraum 9, Währinger Straße 29 2.OG
  • Monday 25.01. 15:00 - 16:30 Seminarraum 9, Währinger Straße 29 2.OG

Aims, contents and method of the course

Erweiternd zur Vorlesung Qualitative Methoden widmen wir uns in dieser Übung der praktischen Anwendung qualitativer empirischer Methoden mit Fokus auf Leitfadeninterviews und qualitative Inhaltsanalyse. Thematisch befassen wir uns mit der Nutzung, Wahrnehmung und Bewertung von Journalismus und Medien durch junge Erwachsene, was wir mit einer qualitativen Befragung untersuchen. Zu diesem Thema arbeiten Sie einzeln oder in 2er-Teams. Der Ablauf des Seminars folgt dem qualitativen Forschungsprozess: Erarbeitung von Erkenntnisinteresse und Forschungsstand, Formulierung von Forschungsfragen, Erstellen eines Interviewleitfadens, eines Post-Script Protokolls, der Einverständniserklärung nach DSGVO, und der Samplingstrategie. Jede/r Studierende/r führt drei Leitfadeninterviews selbst durch und transkribiert diese anschließend (automatisiert unterstützt). Anschließend werden die Interviews mittels qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet. Dazu wird MaxQDA genutzt. Eine Kurslizenz wird zur Verfügung gestellt. Abschließend wird der Forschungsprozess in einer zusammenfassenden Übungsarbeit dokumentiert.

Die zentralen Lernziele sind: Anwenden qualitativer Methoden, Sammeln praktischer Erfahrungen in der qualitativen empirischen Sozialforschung, Üben der Interviewführung von Leitfadeninterviews, Erlernen und Anwenden von unterstützender Software

Assessment and permitted materials

Es besteht Anwesenheitspflicht. Für die Erreichung der Lehr- und Lernziele ist die kontinuierliche aktive Mitarbeit, die Zusammenarbeit der Studierenden in der Lehrveranstaltung und die Erbringung von Teilleistungen erforderlich. Bei maximal zwei Seminarterminen ist unentschuldigtes Fehlen möglich. Ein häufigeres Fehlen ohne wichtigen Grund führt zu einer negativen Beurteilung.

Zur Erreichung der Lernziele ist die eigenständige Erarbeitung und Durchführung aller Schritte des Forschungsprozesses essenziell. Alle Leistungen sind von den Studierenden eigenständig gemäß den Regeln der guten wissenschaftlichen Praxis der Universität Wien anzufertigen. KI-Tools sind als Hilfsmittel bei einzelnen Arbeitsschritten zur Unterstützung der eigenen Erarbeitung zulässig. Dazu zählen beispielsweise Tools zur automatisiert unterstützten Transkription qualitativer Interviews sowie Tools zur sprachlichen Verbesserung von Texten. Alle Inhalte, bei denen KI-Tools unterstützend eingesetzt werden, müssen von den Studierenden inhaltlich überprüft werden. Die Letztverantwortung für alle Inhalte liegt bei den Studierenden. Es ist explizit nicht erlaubt, KI-Tools für das Verfassen der wissenschaftlichen Arbeit oder Teilen davon zu nutzen. In der Lehrveranstaltung wird detailliert besprochen, wofür KI-Tools als Hilfsmittel eingesetzt werden dürfen und wie deren Einsatz in einem Hilfsmittelverzeichnis transparent zu dokumentieren ist.

Minimum requirements and assessment criteria

Teilleistungen
Für eine positive Benotung sind folgende Teilleistungen erforderlich:
• Ausarbeitung und Präsentation des Forschungsstandes
• Ausarbeitung und Präsentation des Leitfadenentwurfs
• Durchführung und Transkription von drei Leitfadeninterviews (Einzelarbeit)
• Auswertung mit Maxqda und Dateninterpretation
• Proseminararbeit zum Ende des Semesters

Notenschlüssel:
(1) Sehr gut: 88,00–100,00%
(2) Gut: 75,00–87,99%
(3) Befriedigend: 63,00–74,99%
(4) Genügend: 50,00–62,99%
(5) Nicht genügend: 0,00–49,99%

Examination topics

Alle Teilleistungen müssen erbracht werden.
Die Gesamtnote setzt sich zusammen aus:
• Teilleistungen während des Semesters: jeweils 15%
• Proseminararbeit: 40%

Reading list

Helfferich, C. (2019). Leitfaden- und Experteninterviews. In: Baur, N., Blasius, J. (eds) Handbuch Methoden der empirischen Sozialforschung. S. 669–686. Springer VS, Wiesbaden.
Helfferich, C. (2011). Die Qualität qualitativer Daten. VS Verlag für Sozialwissenschaften.
Kuckartz, U., & Rädiker, S. (2024). Qualitative Inhaltsanalyse. Methoden, Praxis, Umsetzung mit Software und künstlicher Intelligenz. 6. Auflage. Beltz Juventa.
Kuckartz, U., & Rädiker, S. (2024). Fokussierte Interviewanalyse mit MAXQDA. Springer VS.

Weitere Literatur wird in der Lehrveranstaltung bekanntgegeben.

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Last modified: Mo 05.10.2026 13:27