Universität Wien

230044 UE B7 Multilingualism in qualitative research - Focus on interviews (2026S)

Qualititative Research Methods: Consolidation (Exercise)

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 23 - Soziologie
Continuous assessment of course work

Registration/Deregistration

Note: The time of your registration within the registration period has no effect on the allocation of places (no first come, first served).

Details

max. 25 participants
Language: German

Lecturers

Classes (iCal) - next class is marked with N

Die Einheit am 4.5. findet am Zentrum für Translationswissenschaft (Gymnasiumstraße 50; Hörsaal 4) statt!

Die Einheit am 18.5. findet in der FAKtory (Universitätsstraße 9) statt.

Update 13.04.2026: Die Einheit am 20.04.2026 wird nicht stattfinden.

Bei der Einheit am 20.04.2026 handelt es sich um einen Reservetermin, falls eine andere Einheit krankheitsbedingt ausfallen muss.

  • Monday 09.03. 09:45 - 13:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 2, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
  • Monday 23.03. 09:45 - 13:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 2, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
  • Monday 04.05. 09:45 - 13:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 2, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
  • Monday 01.06. 09:45 - 13:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 2, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
  • Monday 15.06. 09:45 - 13:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 2, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
  • Monday 29.06. 09:45 - 13:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 2, Rooseveltplatz 2, 1.Stock

Information

Aims, contents and method of the course

Das Seminar thematisiert Besonderheiten von qualitativer Interviewforschung im Kontext mehrsprachiger Migrationsgesellschaften und vermittelt Umgangsweisen für damit verbundene Herausforderungen sowie Strategien zur Qualitätssicherung. Die Thematik (Wie können Interviews in einer mehrsprachigen Bevölkerung geführt werden?) ist für viele Forschungsspezialisierungen relevant.
Das Seminar gewährt Einblicke in die eigene Forschungspraxis sowie die Erfahrungen anderer Forschungsteams. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Zusammenarbeit mit Dolmetscher*innen und Übersetzer*innen. Diese werden auch eine Einführung zum Thema Dolmetschen und Übersetzen vermitteln.
Durch eine interdisziplinäre Kooperation mit Lehrveranstaltungen am Zentrum für Translationswissenschaft bietet das Seminar die Möglichkeit, selbst Interviewsettings mit Simultan- und Konsekutivdolmetschung auszuprobieren.

Assessment and permitted materials

Regelmäßige Anwesenheit (maximal 1 Block darf gefehlt werden), aktive Mitarbeit (Diskussion und Peerfeedback), Grundlagenlektüre und Response Papers, Erarbeitung von Erklärvideos zu qualitativer Interviewführung (Gruppenarbeit), Durchführung und Transkription von Interviews, schriftliche Reflexion.

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Hinweis der SPL Soziologie:
Die Lehrveranstaltungsleitung kann eine Regelung über das Ausmaß der Anwesenheitspflicht festlegen. Für Studierende besteht kein grundsätzliches Recht auf einen festgelegten Anteil erlaubter Abwesenheit, unabhängig von den Gründen. Die Einhaltung der Anwesenheitspflicht ist eine Mindestanforderung für eine positive Beurteilung. Wenn Studierende aus wichtigen Gründen an Lehreinheiten nicht teilnehmen können und/oder wenn krankheitsbedingt Teilleistungen nicht erbracht werden konnten, kann die Lehrveranstaltungsleitung Ersatzleistungen einräumen.
In Hinblick auf An- und Abmeldung zu (bzw. den Abbruch von) prüfungsimmanenten Lehrveranstaltungen gilt § 10 des studienrechtlichen Satzungsteils.
Alle Teilleistungen müssen erbracht werden, um eine positive Beurteilung erlangen zu können.
Führt das Ergebnis der zentralen schriftlichen Teilleistung dazu, dass eine negative Beurteilung der gesamten prüfungsimmanenten Lehrveranstaltung droht, wird eine Verbesserungsmöglichkeit eingeräumt. Die Kriterien sowie eine angemessene Frist für die Verbesserung werdenin der Lehrveranstaltungbekannt gegeben.
Im Zuge der Beurteilung kann eine Plagiatssoftware (Turnitin) zur Anwendung kommen.
Zur Sicherung der guten wissenschaftlichen Praxis kann die Lehrveranstaltungsleitung ein mündliches Nachfragen zur Plausibilisierung vorsehen. Studierende haben dabei eine Mitwirkungspflicht. Eine erschlichene Leistung (Plagiat, Schummeln etc.) wird auf dem Sammelzeugnis als solche ausgewiesen (Eintragung eines "X") und zählt als Prüfungsantritt.
Die Verwendung von KI-Tools ist nur dann erlaubt, wenn dies von der Lehrveranstaltungsleitung explizit vorgesehen ist. Jede Verwendung von KI ist zu dokumentieren, und die Guidelines der Universität Wien zum Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI) in der Lehre sind zu beachten: https://phaidra.univie.ac.at/detail/o:2092606
Wurde eine Teilleistung erschlichen, d.h. es wurde etwa bei einer Prüfung oder einem Test geschummelt, bei einer schriftlichen Arbeit plagiiert, KI missbräuchlich oder undokumentiert verwendet oder die Unterschrift auf Anwesenheitslisten gefälscht, wird die gesamte Lehrveranstaltung als "nicht beurteilt" gewertet und entsprechend erfasst. Diese und weitere Bestimmungen finden sich im studienrechtlichen Satzungsteil: https://satzung.univie.ac.at/studienrecht/.
Studierende, die eine prüfungsimmanente Lehrveranstaltung bereits dreimal negativ absolviert haben und sich für einen vierten Antritt anmelden wollen, kontaktieren bitte die StudienServiceStelle Soziologie während der Anmeldephase (vgl. Zusatzinformation "Dritte Wiederholung bei prüfungsimmanenten Lehrveranstaltungen": https://soziologie.univie.ac.at/info/pruefungen/#c56313)

Minimum requirements and assessment criteria

- 2 Interviews (Protokolle + Transkriptionen) - 50%
- Erklärvideos (Gruppenarbeit) - 10%
- Lektüre + Response Papers - 20%
- Schriftliche Reflexion - 20%
- Anwesenheitspflicht (maximal 1 Block darf gefehlt werden)

Es muss jede Teilleistung positiv erfüllt werden um die LV grundsätzlich positiv abschließen zu können.

Genügend:64% bis 50%
Befriedigend: 79% bis 65%
Gut: 89% bis 80%
Sehr gut: 100% bis 90%

Examination topics

Reading list

Dörte Andres (2015): Consecutive interpreting. In: Franz Pöchhacker, Nadja Grbić, Peter Mead und Robin Setton. Routledge Encyclopedia of Interpreting Studies. London, New York: Routledge, S.84-87.
Jana Berg, Clara Holzinger, Michael Grüttner & Anna-Katharina Draxl (2025). Qualitative Interview Research in Multilingual Contexts—A Comparative Discussion of Language-Related Decisions in Two Empirical Studies. Forum Qualitative Sozialforschung Forum: Qualitative Social Research, 26(3). https://doi.org/10.17169/fqs-26.3.4367
Elisabeth Björk Brämberg und Karin Dahlberg (2013): Interpreters in Cross-Cultural Inter-views. A Three-Way Coconstruction of Data. In: Qualitative Health Research 23:2, S.241-247.
Michael Cronin und Carmen Delgado Luchner (2021): Escaping the invisibility trap. In: Interpreting and Society, 1(1), S.91-101.
Ebru Diriker (2015): Simultaneous interpreting. In: Franz Pöchhacker, Nadja Grbić, Peter Mead und Robin Setton (Hrsg.). Routledge Encyclopedia of Interpreting Studies. London, New York: Routledge, S.382-385.
Edith Enzenhofer und Katharina Resch (2019): Unsichtbare Übersetzung? In: Michael Roslon und Richard Bettmann (Hrsg.). Interkulturelle Qualitative Sozialforschung. Wiesbaden: Springer VS, S.199-225.
Tetiana Havlin (2022): Multilingualism and Translanguaging in Migration Studies: Some Methodological Reflections. In: Forum, Qualitative Social Research 23, no. 1, Art. 2.
Clara Holzinger & Anna-Katharina Draxl (2024). Sozialwissenschaftliche Forschung mit Dolmetscher*innen – Praktische Erfahrungen und methodische Reflexion. In K. Iacono, B. Heinisch, & S. Pöllabauer (Eds.), Zwischenstationen/Inbetween: Kommunikation mit geflüchteten Menschen/Communicating with Refugees (pp. 279-291).
Katharina Inhetveen (2012) „Translation Challenges. Qualitative Interviewing in a Multi-Lingual Field“, in: Qualitative Sociology Review 8:2, 28–45.
Mira Kadrić (2016): Dolmetschen als Dienst am Menschen. In: Mira Kadrić und Klaus Kaindl (Hrsg.). Berufsziel Übersetzen und Dolmetschen. Grundlagen, Ausbildung, Arbeitsfelder. Tübingen: Francke, S.103-119.
Jan Kruse, Stephanie Bethmann, Debora Niermann und Christian Schmieder (Hrsg.) (2012): Qualitative Interviewforschung in und mit fremden Sprachen. Eine Einführung in Theorie und Praxis. Weinheim: Beltz Juventa.
Beate Littig und Franz Pöchhacker (2014): Socio-Translational Collaboration in Qualitative Inquiry: The Case of Expert Interviews. Qualitative Inquiry, 20(9), S. 1085-1095.
Uldis Ozolins (2015): Ethics and the role of the interpreter. In: Holly Mikkelson und Renée Jourdenais (Hrsg.): The Routledge Handbook of Interpreting. London, New York: Routledge, S.331–48.
Karin Schittenhelm (2017): Mehrsprachigkeit als methodische Herausforderung in transnationalen Forschungskontexten. In: Zeitschrift für Qualitative Forschung 18, no. 1, S.101-115.

Association in the course directory

Im auslaufenden Bachelorstudiengang Soziologie: in Kombination mit "B7 UE Qualitative Methoden - Vertiefung" Äquivalent zu BA M3 SEUE Qualitative Methoden

Last modified: We 29.04.2026 18:27