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230076 VO+SE Sociology of organisation and gender: Teams in virtuality and attendance - What makes a difference? (2020W)

6.00 ECTS (3.00 SWS), SPL 23 - Soziologie
Continuous assessment of course work

Registration/Deregistration

Note: The time of your registration within the registration period has no effect on the allocation of places (no first come, first served).

Details

max. 25 participants
Language: German

Lecturers

Classes (iCal) - next class is marked with N

Update 17.11.2020 (Covid 19): Umstellung auf digitale Lehre bis mindestens 20.12.2020
Update 17.12.2020 (Covid 19): Umstellung auf digitale Lehre bis zum Semesterende

Monday 12.10. 10:45 - 15:45 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 2, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Monday 09.11. 10:45 - 15:45 Digital
Monday 23.11. 10:45 - 15:45 Digital
Monday 07.12. 10:45 - 15:45 Digital
Saturday 12.12. 10:00 - 15:00 Digital
Monday 11.01. 10:45 - 15:45 Digital
Monday 25.01. 10:45 - 15:45 Digital

Information

Aims, contents and method of the course

Während der aktuell anhaltenden COVID-19-Pademie zeigen sich bedeutsame Folgen für die Arbeitswelt und für Prozesse in Organisationen. Virtuelle Arbeitsformate, online-Tools, Videokonferenzen, Online-Lehre haben sich rasant verbreitet. Ihre Anwendung erfordert neue technische, Soziale und kommunikative Kompetenzen.
Auch in der digitalen Gesellschaft vollzieht sich ein großer Teil des Lebens in Gruppen, sowohl in privaten, beruflichen, als auch öffentlichen/medialen Kontexten. Der Fokus des Seminars liegt auf der theoretischen Reflexion und praktischen Anwendung von „analogen“ und von „virtuellen“/digitalen/medialen sozialen Systemen. Social Media liegen dabei nicht im Fokus.
Insektionale, geschlechtertheoretische und Ungleichheitsperspektiven werden einbezogen.
Einen Schwerpunkt werden auch sprachliche und visuelle Bilder von Gruppen - wie Metaphern und Visuals (Filme, Comics, …) bilden. Übungen zur visuellen Kompetenz in online-Kommunikation werden im online-Teil der LV stattfinden. Ein weiter Inhalt des Seminars wird die gesamte Seminar-Gruppe selbst sein - auch diese soll in einer Metareflexion theoretisch beleuchtet werden.
Die SE-Teilnehmer*innen sollen in Gruppen arbeiten und werden dann in der Gruppe - oder evtl. auch einzeln - Referate halten, die Theorien zu Gruppe(n) vorstellen und an praktischen Beispielen reflektieren.

Assessment and permitted materials

Mündliche Beiträge im Seminar und schriftliche Arbeiten (Handout, SE-Arbeit).
Hinweis der SPL: bei Feststellung einer erschlichenen Teilleistung (Abschreiben, Plagiieren, Ghostwriting, etc.) muss die gesamte Lehrveranstaltung als geschummelt gewertet und als Antritt gezählt werden.
Hinweis der SPL:
Die Erbringung aller Teilleistungen ist Voraussetzung für eine positive Beurteilung, wenn nicht explizit etwas anderes vermerkt wurde.
Werden einzelne verpflichtende Teilleistungen nicht erbracht, gilt die Lehrveranstaltung als abgebrochen. Falls dem Nichterbringen der Leistung kein wichtiger und unvorhersehbarer Grund seitens des/der Studierenden vorliegt, wird die LV negativ beurteilt.
Bei Vorliegen eines solchen Grundes (zB eine längere Erkrankung) kann der/die Studierende auch nach Ablauf der Frist von der LV abgemeldet werden. Über das Vorliegen eines wichtigen Grundes entscheidet die Lehrveranstaltungsleitung. Der Antrag auf Abmeldung ist unverzüglich nach Eintreten des Grundes zu stellen.
Wurde eine Teilleistung erschlichen, d.h. etwa bei einer Prüfung oder einem Test geschummelt, bei einer schriftlichen Arbeit plagiiert oder auch Unterschriften auf Anwesenheitslisten gefälscht, wird die gesamte Lehrveranstaltung als "nicht beurteilt" gewertet und mit dem Vermerk "geschummelt/erschlichen" in das Notenerfassungssystem eingetragen.
Im Zuge der Beurteilung kann eine Plagiatssoftware (Turnitin in Moodle) zur Anwendung kommen: Details werden von den Lehrenden in der Lehrveranstaltung bekanntgeben.

Minimum requirements and assessment criteria

Da es sich um eine prüfungsimmanente LV handelt, wird von den Teilnehmer*innen laufend aktive Mitarbeit erwartet. Die Beurteilungsgrundlagen sind: Regelmäßige aktive Teilnahme und aktive Gruppenarbeit (ca. 40%), Referat + Handout (ca. 30%), schriftliche SE-Arbeit (ca. 30%). Jedes der drei Elemente muss positiv absolviert werden, um das Seminar erfolgreich absolvieren zu können.

Examination topics

Prüfungsstoff sind alle Seminar-Inhalte: Inputs der SE-Leiterin, Inhalte der Referate der Kolleg*innen, die eigene wissenschaftliche Bearbeitung eines selbstgewählten Themas – alles jeweils unter Einbezug und Studium von Fachliteratur.

Reading list

Amann, Andreas. 2003. Vergemeinschaftungsmuster - Zugehörigkeit und Individualisierung im gruppendynamischen Raum. Gruppenpsychotherapie und Gruppendynamik 39: 201–219.
Antoni, Conny H., und Christine Syrek. 2017. Digitalisierung der Arbeit: Konsequenzen für Führung und Zusammenarbeit. Gruppe. Interaktion. Organisation. Zeitschrift für Angewandte Organisationspsychologie (GIO) 48: 247–258.
App, Sonja. 2013. Virtuelle Teams. Freiburg: Haufe-Lexware GmbH & Co. KG.
Belbin, Raymond M. 2010. Management Teams. Why they succeed or fail. Oxford: Elsevier Ltd.
Cummings, Jonathon N., und Martine R. Haas. 2012. So many teams, so little time: time allocation matters in geographically dispersed teams. Journal of Organizational Behavior 33.
Funder, Maria. 2014. Gender Cage - Revisited. Handbuch zur Organisations- und Geschlechterforschung. Baden-Baden: Nomos.
Gallenkamp, Julia, Arnold Picot, Isabell Welpe, und Marcus Drescher. 2010. Die Dynamik von Führung, Vertrauen und Konflikt in virtuellen Teams. Gruppendynamik und Organisationsberatung 41: 289–303.
Heintel, Peter. 2006. betrifft: TEAM: dynamische Prozesse in Gruppen. Wiesbaden: VS Verl. für Sozialwissenschaften.
Klötzer, Stefan, Thomas Hardwig, und Margarete Boos. 2017. Gestaltung internetbasierter kollaborativer Team- und Projektarbeit. Gruppe. Interaktion. Organisation. Zeitschrift für Angewandte Organisationspsychologie (GIO) 48: 293–303.
Wimmer, Rudolf. 2012. Gruppe. In: Wirth, Jan V.; Kleve, Heiko (HG): Lexikon des systemischen Arbeitens. Grundbegriffe der systemischen Praxis, Methodik und Theorie. Heidelberg: Carl Auer, S. 145-149
Zepke, Georg, und Christa Walenta. 2016. Social Competence – Affektdynamiken und Lernprozesse in einem virtuellen Organisationslabor. 10. In Forschungsforum der Österreichischen Fachhochschulen, 30.-31. März, 2016, Wien.
Weitere Literatur wird im SE bekanntgegeben.
Einige Texte werden auf moodle zur Verfügung gestellt werden.

Association in the course directory

Die Lehrveranstaltung kann für jede Forschungsspezialisierung des Masterstudiums Soziologie herangezogen werden, sofern dies inhaltlich zu Ihrem Masterarbeitsvorhaben passt bzw. mit dem Betreuer oder der Betreuerin abgesprochen wurde.

Last modified: Th 17.12.2020 14:28