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230134 UE M5 Evaluating, Classifying and Comparing. Sociological perspectives on ordering practices (2025W)
Sociological Specialisation (Exercise)
Continuous assessment of course work
Labels
Registration/Deregistration
Note: The time of your registration within the registration period has no effect on the allocation of places (no first come, first served).
- Registration is open from Fr 22.08.2025 00:01 to We 17.09.2025 23:59
- Deregistration possible until We 15.10.2025 23:59
Details
max. 20 participants
Language: German
Lecturers
Classes (iCal) - next class is marked with N
Die Einheit am 02.10.2025 wird als Vorbesprechung digital abgehalten, es gilt auch hier Anwesenheitspflicht.
- Thursday 02.10. 13:15 - 14:45 Digital
- Thursday 09.10. 11:30 - 19:00 Seminarraum 9, Kolingasse 14-16, OG01
- Friday 10.10. 13:15 - 21:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
- Saturday 11.10. 11:30 - 19:00 Inst. f. Soziologie, Seminarraum 3, Rooseveltplatz 2, 1.Stock
Information
Aims, contents and method of the course
Assessment and permitted materials
Aktive Mitarbeit, Dokumentation von Gruppenarbeiten und Recherchen, schriftliche Ausarbeitung-----
Hinweis der SPL Soziologie:
Für Studierende besteht kein grundsätzliches Recht auf einen festgelegten Anteil erlaubter Abwesenheit in prüfungsimmanenten Lehrveranstaltungen, unabhängig von den Gründen.
Eine Regelung über das Ausmaß der Anwesenheitspflicht darf von den Leiter*innen der prüfungsimmanenten Lehrveranstaltung festgelegt werden.
Alle Studierenden, die einen Lehrveranstaltungsplatz erhalten haben, sind zu beurteilen, sofern sie sich nicht zeitgerecht abgemeldet haben oder unverzüglich nach Wegfall des Hindernisses einen wichtigen Grund für die Nichtdurchführung der Abmeldung glaubhaft machen.
Bei Vorliegen eines solchen Grundes (zB eine längere Erkrankung) kann d* Studierende auch nach Ablauf der Frist von der LV abgemeldet werden.
Über das Vorliegen eines wichtigen Grundes entscheidet die Lehrveranstaltungsleitung. Der Antrag auf Abmeldung ist unverzüglich zu stellen.
Alle Teilleistungen müssen erbracht werden.
Im Zuge der Beurteilung kann eine Plagiatssoftware (Turnitin in Moodle) zur Anwendung kommen.
Die Verwendung von KI-Tools (z. B. ChatGPT) für die Produktion von Texten ist nur dann erlaubt, wenn dies von der Lehrveranstaltungsleitung ausdrücklich gefordert wird (z. B. für einzelne Arbeitsaufgaben).
Zur Sicherung der guten wissenschaftlichen Praxis kann die Lehrveranstaltungsleitung eine mündliche Reflexion ("Notenrelevantes Gespräch") der abgegebenen Seminararbeit vorsehen, die erfolgreich zu absolvieren ist.
Wurde eine Teilleistung erschlichen, d.h. etwa bei einer Prüfung oder einem Test geschummelt, bei einer schriftlichen Arbeit plagiiert oder auch Unterschriften auf Anwesenheitslisten gefälscht, wird die gesamte Lehrveranstaltung als "nicht beurteilt" gewertet und entsprechend erfasst.
Dies uns weitere Bestimmungen finden sie im studienrechtlichen Satzungsteil: https://satzung.univie.ac.at/studienrecht/.
Wenn Sie eine prüfungsimmanente Lehrveranstaltung bereits dreimal negativ absolviert haben und sich für einen vierten Antritt anmelden wollen, kontaktieren Sie bitte die StudienServiceStelle Soziologie während der Anmeldephase (vgl: Zusatzinformation "Dritte Wiederholung bei prüfungsimmanenten Lehrveranstaltungen" https://soziologie.univie.ac.at/info/pruefungen/#c56313)
Hinweis der SPL Soziologie:
Für Studierende besteht kein grundsätzliches Recht auf einen festgelegten Anteil erlaubter Abwesenheit in prüfungsimmanenten Lehrveranstaltungen, unabhängig von den Gründen.
Eine Regelung über das Ausmaß der Anwesenheitspflicht darf von den Leiter*innen der prüfungsimmanenten Lehrveranstaltung festgelegt werden.
Alle Studierenden, die einen Lehrveranstaltungsplatz erhalten haben, sind zu beurteilen, sofern sie sich nicht zeitgerecht abgemeldet haben oder unverzüglich nach Wegfall des Hindernisses einen wichtigen Grund für die Nichtdurchführung der Abmeldung glaubhaft machen.
Bei Vorliegen eines solchen Grundes (zB eine längere Erkrankung) kann d* Studierende auch nach Ablauf der Frist von der LV abgemeldet werden.
Über das Vorliegen eines wichtigen Grundes entscheidet die Lehrveranstaltungsleitung. Der Antrag auf Abmeldung ist unverzüglich zu stellen.
Alle Teilleistungen müssen erbracht werden.
Im Zuge der Beurteilung kann eine Plagiatssoftware (Turnitin in Moodle) zur Anwendung kommen.
Die Verwendung von KI-Tools (z. B. ChatGPT) für die Produktion von Texten ist nur dann erlaubt, wenn dies von der Lehrveranstaltungsleitung ausdrücklich gefordert wird (z. B. für einzelne Arbeitsaufgaben).
Zur Sicherung der guten wissenschaftlichen Praxis kann die Lehrveranstaltungsleitung eine mündliche Reflexion ("Notenrelevantes Gespräch") der abgegebenen Seminararbeit vorsehen, die erfolgreich zu absolvieren ist.
Wurde eine Teilleistung erschlichen, d.h. etwa bei einer Prüfung oder einem Test geschummelt, bei einer schriftlichen Arbeit plagiiert oder auch Unterschriften auf Anwesenheitslisten gefälscht, wird die gesamte Lehrveranstaltung als "nicht beurteilt" gewertet und entsprechend erfasst.
Dies uns weitere Bestimmungen finden sie im studienrechtlichen Satzungsteil: https://satzung.univie.ac.at/studienrecht/.
Wenn Sie eine prüfungsimmanente Lehrveranstaltung bereits dreimal negativ absolviert haben und sich für einen vierten Antritt anmelden wollen, kontaktieren Sie bitte die StudienServiceStelle Soziologie während der Anmeldephase (vgl: Zusatzinformation "Dritte Wiederholung bei prüfungsimmanenten Lehrveranstaltungen" https://soziologie.univie.ac.at/info/pruefungen/#c56313)
Minimum requirements and assessment criteria
Mindestanforderung für die positive Beurteilung ist die aktive Beteiligung an den Sitzungen sowie die Erbringung folgender Teilleistungen:
a) Mitarbeit und Beteiligung an den Diskussionen (30%)
b) Mitarbeit und Beteiligung an themenspezifischen Gruppenarbeiten (15%)
c) Themenspezifische Recherchen (15%)
d) Ausarbeitung eines fiktiven Forschungsantrages (40%)
Mindestanforderung für die positive Beurteilung ist die Erfüllung aller Teilleistungen gemäß den Vorgaben.
a) Mitarbeit und Beteiligung an den Diskussionen (30%)
b) Mitarbeit und Beteiligung an themenspezifischen Gruppenarbeiten (15%)
c) Themenspezifische Recherchen (15%)
d) Ausarbeitung eines fiktiven Forschungsantrages (40%)
Mindestanforderung für die positive Beurteilung ist die Erfüllung aller Teilleistungen gemäß den Vorgaben.
Examination topics
Reading list
Bennani, H.,/Müller, M. (2021): "Who are we and how many?" Zur statistischen Konstruktion globaler Personenkategorien. Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie 73 (Suppl. 1): 223252.
Berli, O. (2024). What is good music? Distinction and valuation in music worlds. In Krüger, A. K./Peetz, T./Schäfer, H. (Hrsg.), The Routledge International Handbook of Valuation and Society. London/New York, S. 187-196.
Berli, O. (2023). Germany’s next top novel. Eine Soziologie literarischer Bewertung am Beispiel von Literaturpreisen. In Magerski, C./Steuerwald, C. (Hrsg.), Aktuelle Perspektiven der Literatursoziologie. Wiesbaden, S. 107-128.
Bowker, G.C./Star, S.L. (2000): Sorting Things Out: Classification and its Consequences. Cambridge MA: MIT Press.
Brankovic, J./Ringel, L./Werron, T. (2018): How Rankings Produce Competition: The Case of Global University Rankings. Zeitschrift für Soziologie 47(4): 270-288.
Espeland, W. N./Sauder, M. (2007): Rankings and reactivity: How public measures recreate social worlds. American Journal of Sociology 113(1): 1-40.
Guetzkow, J./Lamont, M./Mallard, G. (2004). What is Originality in the Humanities and the Social Sciences? American Sociological Review 69(2): 190-212.
Hamann, J. (2016). Let us salute one of our kind. How academic obituaries consecrate research biographies. Poetics 56: 1-14.
Heintz, B. (2010). Numerische Differenz. Überlegungen zu einer Soziologie des (quantitativen) Vergleichs. Zeitschrift für Soziologie 39: 162-181.
Heintz, B. (2016): "Wir leben im Zeitalter der Vergleichung." Perspektiven einer Soziologie des Vergleichs. Zeitschrift für Soziologie 45(5): 305-323.
Heintz, B. (2024): Tiere als "lebende Artefakte". Die Erfindung des Rassehundes als kulturelle Kategorie und als materielles Objekt. Zeitschrift für Soziologie 53(3): 223-242.
Heuts, F., & Mol, A. (2013). What is a good tomato? A case of valuing in practice. Valuation Studies 1(2): 125-146.
Hirschauer, S. (2014). Un/doing Differences. Die Kontingenz sozialer Zugehörigkeiten. Zeitschrift für Soziologie 43(3): 170-191.
Hirschauer, S. (2015). How Editors Decide. Oral Communication in Journal Peer Review. Human Studies 38: 37-55.
Hirschauer, S. (2021): Menschen unterscheiden. Grundlinien einer Theorie der Humandifferenzierung. Zeitschrift für Soziologie 50(3-4): 155-174.
Kalthoff, H. (2000): "Wunderbar, richtig" Zur Praxis mündlichen Bewertens im Unterricht. Zeitschrift für Erziehungswissenschaft 3/2000: 429-446.
Kjellberg, H./Mallard, A. (2013): Valuation Studies? Our Collective Two Cents. Valuation Studies 1(1): 1130. https://doi.org/10.3384/vs.2001-5992.131111
Krüger, A.K., Reinhart, M. (2016): Wert, Werte und (Be)Wertungen. Eine erste begriffs- und prozesstheoretische Sondierung der aktuellen Soziologie der Bewertung. Berliner Journal für Soziologie 26: 485-500.
Lamont, M. (2012): Toward a comparative sociology of valuation and evaluation. Annual Review of Sociology 38: 201-221.
Mennicken, A./Espeland, W. N. (2019): What's new with numbers? Sociological approaches to the study of quantification. Annual Review of Sociology 45(1): 223-245.
Unternährer, M. (2021): Die Ordnung der Empfehlung. Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie 73 (Suppl. 1): 397-423.
Wagner, G./Guse, J. S./Hasenbruch, M. (2023): "Eigentlich war es immer sonnenklar." Zur Invisibilisierung von formaler Organisation in Bewertungspraktiken. Berliner Journal für Soziologie 33(1): 69-97.
Berli, O. (2024). What is good music? Distinction and valuation in music worlds. In Krüger, A. K./Peetz, T./Schäfer, H. (Hrsg.), The Routledge International Handbook of Valuation and Society. London/New York, S. 187-196.
Berli, O. (2023). Germany’s next top novel. Eine Soziologie literarischer Bewertung am Beispiel von Literaturpreisen. In Magerski, C./Steuerwald, C. (Hrsg.), Aktuelle Perspektiven der Literatursoziologie. Wiesbaden, S. 107-128.
Bowker, G.C./Star, S.L. (2000): Sorting Things Out: Classification and its Consequences. Cambridge MA: MIT Press.
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Heintz, B. (2024): Tiere als "lebende Artefakte". Die Erfindung des Rassehundes als kulturelle Kategorie und als materielles Objekt. Zeitschrift für Soziologie 53(3): 223-242.
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Hirschauer, S. (2015). How Editors Decide. Oral Communication in Journal Peer Review. Human Studies 38: 37-55.
Hirschauer, S. (2021): Menschen unterscheiden. Grundlinien einer Theorie der Humandifferenzierung. Zeitschrift für Soziologie 50(3-4): 155-174.
Kalthoff, H. (2000): "Wunderbar, richtig" Zur Praxis mündlichen Bewertens im Unterricht. Zeitschrift für Erziehungswissenschaft 3/2000: 429-446.
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Wagner, G./Guse, J. S./Hasenbruch, M. (2023): "Eigentlich war es immer sonnenklar." Zur Invisibilisierung von formaler Organisation in Bewertungspraktiken. Berliner Journal für Soziologie 33(1): 69-97.
Association in the course directory
Last modified: Fr 22.08.2025 11:06
In Auseinandersetzung mit aktueller soziologischer Literatur versuchen wir gemeinsam den Verknüpfungen zwischen den vielfältigen Ordnungspraktiken nachzugehen und auf diese Weise die Basis für ein tieferes Verständnis dieser alltäglichen und wirkmächtigen Phänomene zu schaffen. Diese gemeinsam erarbeitete analytische Toolbox soll an zugänglichen empirischen Beispielen erprobt werden.