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240041 SE BM7 FbSE Corruption in Austria (2026W)
Continuous assessment of course work
Labels
Anwesenheitspflicht in der ersten Einheit!
Die Lehrveranstaltungsleitung kann Studierende zu einem notenrelevanten Gespräch über erbrachte Teilleistungen einladen.
Plagiierte oder erschlichene Teilleistungen führen zur Nichtbewertung der Lehrveranstaltung (Eintragung eines 'X' im Sammelzeugnis). Es kommt die Plagiatssoftware Turnitin zum Einsatz.
Die Verwendung von KI-Tools (z. B. ChatGPT) zur Erbringung von Teilleistungen ist nur dann erlaubt, wenn dies von der Lehrveranstaltungsleitung ausdrücklich gefordert wird.
Die Lehrveranstaltungsleitung kann Studierende zu einem notenrelevanten Gespräch über erbrachte Teilleistungen einladen.
Plagiierte oder erschlichene Teilleistungen führen zur Nichtbewertung der Lehrveranstaltung (Eintragung eines 'X' im Sammelzeugnis). Es kommt die Plagiatssoftware Turnitin zum Einsatz.
Die Verwendung von KI-Tools (z. B. ChatGPT) zur Erbringung von Teilleistungen ist nur dann erlaubt, wenn dies von der Lehrveranstaltungsleitung ausdrücklich gefordert wird.
Registration/Deregistration
Note: The time of your registration within the registration period has no effect on the allocation of places (no first come, first served).
- Registration is open from Tu 01.09.2026 00:01 to Mo 21.09.2026 23:59
- Deregistration possible until Mo 19.10.2026 23:59
Details
max. 25 participants
Language: German
Lecturers
Classes (iCal) - next class is marked with N
- N Wednesday 07.10. 09:45 - 13:00 Übungsraum (A414) NIG 4. Stock
- Wednesday 21.10. 09:45 - 13:00 Übungsraum (A414) NIG 4. Stock
- Wednesday 04.11. 09:45 - 13:00 Übungsraum (A414) NIG 4. Stock
- Wednesday 18.11. 09:45 - 13:00 Übungsraum (A414) NIG 4. Stock
- Wednesday 02.12. 09:45 - 13:00 Übungsraum (A414) NIG 4. Stock
- Wednesday 16.12. 09:45 - 13:00 Übungsraum (A414) NIG 4. Stock
- Wednesday 20.01. 09:45 - 13:00 Seminarraum D, NIG 4. Stock
Information
Aims, contents and method of the course
Assessment and permitted materials
Aktive Teilnahme am Kurs – Forschungsübungen, Gruppendiskussionen etc. (25%).
Workshop-Vorbereitung – jede Gruppe organisiert eine Sitzung im Format des challenge-based learning (25%).
Essays – jeder Studierende verfasst vier Essays mit jeweils bis zu 500 Wörtern zu den Sitzungen und Challenges (25%).
Multimodales Output-Format – jede*r Studierende beteiligt sich an einem multimodalen Format, etwa Podcast, Poster oder Blog; das Format wird gemeinsam festgelegt und orientiert sich an den Interessen der Studierenden (25%).Alle Hilfsmittel sind für sämtliche Teilleistungen zulässig, sofern sie
a) den Grundsätzen guter wissenschaftlicher Praxis entsprechen,
b) die Plagiatsprüfung bestehen und
c) mit den KI-Richtlinien des Instituts vereinbar sind.
Workshop-Vorbereitung – jede Gruppe organisiert eine Sitzung im Format des challenge-based learning (25%).
Essays – jeder Studierende verfasst vier Essays mit jeweils bis zu 500 Wörtern zu den Sitzungen und Challenges (25%).
Multimodales Output-Format – jede*r Studierende beteiligt sich an einem multimodalen Format, etwa Podcast, Poster oder Blog; das Format wird gemeinsam festgelegt und orientiert sich an den Interessen der Studierenden (25%).Alle Hilfsmittel sind für sämtliche Teilleistungen zulässig, sofern sie
a) den Grundsätzen guter wissenschaftlicher Praxis entsprechen,
b) die Plagiatsprüfung bestehen und
c) mit den KI-Richtlinien des Instituts vereinbar sind.
Minimum requirements and assessment criteria
Die regelmäßige Teilnahme und Vorbereitung der Lehrveranstaltung ist verpflichtend. Insgesamt dürfen zwei Sitzungen versäumt werden. Studierende, die an der ersten Sitzung nicht teilnehmen, werden von der Lehrveranstaltung abgemeldet. Weitere Fehlzeiten sind nach Rücksprache mit der Lehrveranstaltungsleitung möglich, müssen jedoch durch Ersatzleistungen kompensiert werden.Alle Prüfungsmodalitäten müssen positiv absolviert werden, um die Lehrveranstaltung zu bestehen.Bewertungsskala:
- 0–60 Punkte: Nicht genügend
- 61–70 Punkte: Genügend
- 71–80 Punkte: Befriedigend
- 81–90 Punkte: Gut
- 91–100 Punkte: Sehr gut
- 0–60 Punkte: Nicht genügend
- 61–70 Punkte: Genügend
- 71–80 Punkte: Befriedigend
- 81–90 Punkte: Gut
- 91–100 Punkte: Sehr gut
Examination topics
Prüfungsstoff sind alle im Kurs behandelten Inhalte, insbesondere Fachliteratur, Fallbeispiele, Diskussionen sowie die in den Essays, Workshops und im multimodalen Output erarbeiteten Themen und Fragestellungen. Erwartet wird ein Verständnis der zentralen Begriffe, Zusammenhänge und Analyseansätze.
Reading list
Blundo, Giorgio. “Hidden Acts, Open Talks: How Anthropology Can "Observe" and Describe Corruption.”.
Bundesministerium für Finanzen. 2024. “Korruptionsstrafrecht Im Öffentlichen Bereich.” Accessed March 11, 2024. https://www.oesterreich.gv.at/themen/gesetze_und_recht/strafrecht/2/Seite.2460105.html.
Gupta, Akhil. 2012. Red Tape: Bureaucracy, Structural Violence, and Poverty in India. Durham, London: Duke University Press.
Herzfeld, Michael. 2018. “Corruption as Political Incest: Temporalities of Sin and Redemption.” In Reconnecting State and Kinship, edited by Tatjana Thelen and Erdmute Alber, 39–60. Philadelphia: University of Pennsylvania Press.
Knight, Daniel M. 2018. “Fakelaki (Greece).” In The Global Encyclopaedia of Informality: Understanding Social and Cultural Complexity, edited by Alena Ledeneva, 182–84. London: UCL Press.
Ledeneva, Alena, ed. 2018. The Global Encyclopaedia of Informality: Understanding Social and Cultural Complexity. London: UCL Press.
Muir, Sarah, and Akhil Gupta. 2018. “Rethinking the Anthropology of Corruption.” Current Anthropology 59 (S18): S4-S15. https://doi.org/10.1086/696161.
Rajkovic, Ivan. 2018. “From Familial to Familiar: Corruption, Political Intimacy, and the Reshaping of Relatedness in Serbia.” In Reconnecting State and Kinship, edited by Tatjana Thelen and Erdmute Alber, 130-152. Philadelphia: University of Pennsylvania Press.
Shore, Cris, and Dieter Haller, eds. 2005. Corruption: Anthropological Perspectives. Anthropology, culture, and society. London, Ann Arbor, MI: Pluto. http://www.jstor.org/stable/10.2307/j.ctt18fs7ts.
Sickinger, Hubert. “Starker Klientelismus — Mäßige Korruption: Ein Österreichisches Paradoxon?”, 27–58.
Thelen, Tatjana, and Erdmute Alber, eds. 2018. Reconnecting State and Kinship. Philadelphia: University of Pennsylvania Press.
Bundesministerium für Finanzen. 2024. “Korruptionsstrafrecht Im Öffentlichen Bereich.” Accessed March 11, 2024. https://www.oesterreich.gv.at/themen/gesetze_und_recht/strafrecht/2/Seite.2460105.html.
Gupta, Akhil. 2012. Red Tape: Bureaucracy, Structural Violence, and Poverty in India. Durham, London: Duke University Press.
Herzfeld, Michael. 2018. “Corruption as Political Incest: Temporalities of Sin and Redemption.” In Reconnecting State and Kinship, edited by Tatjana Thelen and Erdmute Alber, 39–60. Philadelphia: University of Pennsylvania Press.
Knight, Daniel M. 2018. “Fakelaki (Greece).” In The Global Encyclopaedia of Informality: Understanding Social and Cultural Complexity, edited by Alena Ledeneva, 182–84. London: UCL Press.
Ledeneva, Alena, ed. 2018. The Global Encyclopaedia of Informality: Understanding Social and Cultural Complexity. London: UCL Press.
Muir, Sarah, and Akhil Gupta. 2018. “Rethinking the Anthropology of Corruption.” Current Anthropology 59 (S18): S4-S15. https://doi.org/10.1086/696161.
Rajkovic, Ivan. 2018. “From Familial to Familiar: Corruption, Political Intimacy, and the Reshaping of Relatedness in Serbia.” In Reconnecting State and Kinship, edited by Tatjana Thelen and Erdmute Alber, 130-152. Philadelphia: University of Pennsylvania Press.
Shore, Cris, and Dieter Haller, eds. 2005. Corruption: Anthropological Perspectives. Anthropology, culture, and society. London, Ann Arbor, MI: Pluto. http://www.jstor.org/stable/10.2307/j.ctt18fs7ts.
Sickinger, Hubert. “Starker Klientelismus — Mäßige Korruption: Ein Österreichisches Paradoxon?”, 27–58.
Thelen, Tatjana, and Erdmute Alber, eds. 2018. Reconnecting State and Kinship. Philadelphia: University of Pennsylvania Press.
Association in the course directory
Last modified: Mo 27.07.2026 09:27
Die Lehrveranstaltung befasst sich mit Korruption in Österreich aus einer ökonomisch-anthropologischen Perspektive. Ziel ist es, anthropologische Konzepte auf ein soziales, kulturelles, politisches und juristisches Phänomen anzuwenden und dessen Wandel über die vergangenen Jahrzehnte zu analysieren. Anhand aktueller und historischer Korruptionsfälle erarbeiten die Studierenden, wie Wirtschaft, Politik, Verwandtschaft und andere soziale Beziehungen durch rechtliche und normative Prozesse voneinander abgegrenzt und zugleich immer wieder miteinander verknüpft werden.Inhalte:
Im Zentrum der Lehrveranstaltung steht die Analyse der Wechselwirkungen zwischen politischer Macht, wirtschaftlicher Verteilung und sozialen Beziehungen. Behandelt werden unter anderem Phänomene wie „Anfüttern“ als Form offener Reziprozität, die rechtliche Regelung von Geschenken und Gaben an Amts- und Würdenträgerinnen, Amtsmissbrauch, Postenschacher sowie alltägliche Formen von petty corruption. Darüber hinaus reflektieren wir die normative und juristische Sprache, mit der verflochtene politisch-ökonomische Beziehungen beschrieben, abgegrenzt und bewertet werden, und wie Korruption zu einem medialen Spektakel wird.Methode:
Die Lehrveranstaltung folgt dem Ansatz des challenge-based learning. Im Mittelpunkt stehen Literaturdiskussionen, Essays und Werkstattformate. Die Studierenden setzen sich mit aktuellen und historischen Korruptionsfällen auseinander, bereiten diese eigenständig auf und entwickeln gemeinsam im Kurs mögliche Antworten, Deutungen und Analyseansätze. Ein wesentlicher Teil der Sitzungen findet in Form von Werkstätten statt, in denen gemeinsam recherchiert, diskutiert und erarbeitet wird. Ergänzend dazu werden anthropologische Fachliteratur sowie Essays herangezogen.