Universität Wien

410011 SE Problems of the Use of Philological Sources in Context and of Text Analysis (2026S)

Continuous assessment of course work

Registration/Deregistration

Note: The time of your registration within the registration period has no effect on the allocation of places (no first come, first served).

Details

max. 25 participants
Language: German

Lecturers

Classes (iCal) - next class is marked with N

  • Wednesday 04.03. 15:00 - 16:30 Seminarraum 3 ZfT Philippovichgasse 11, EG
  • Wednesday 11.03. 15:00 - 16:30 Seminarraum 3 ZfT Philippovichgasse 11, EG
  • Wednesday 18.03. 15:00 - 16:30 Seminarraum 3 ZfT Philippovichgasse 11, EG
  • Wednesday 25.03. 15:00 - 16:30 Seminarraum 3 ZfT Philippovichgasse 11, EG
  • Wednesday 15.04. 15:00 - 16:30 Seminarraum 3 ZfT Philippovichgasse 11, EG
  • Wednesday 22.04. 15:00 - 16:30 Seminarraum 3 ZfT Philippovichgasse 11, EG
  • Wednesday 29.04. 15:00 - 16:30 Seminarraum 3 ZfT Philippovichgasse 11, EG
  • Wednesday 06.05. 15:00 - 16:30 Seminarraum 3 ZfT Philippovichgasse 11, EG
  • Wednesday 20.05. 15:00 - 16:30 Seminarraum 3 ZfT Philippovichgasse 11, EG
  • Wednesday 27.05. 15:00 - 16:30 Seminarraum 3 ZfT Philippovichgasse 11, EG
  • Wednesday 03.06. 15:00 - 16:30 Seminarraum 3 ZfT Philippovichgasse 11, EG
  • Wednesday 10.06. 15:00 - 16:30 Seminarraum 3 ZfT Philippovichgasse 11, EG
  • Wednesday 17.06. 15:00 - 16:30 Seminarraum 3 ZfT Philippovichgasse 11, EG
  • Wednesday 24.06. 15:00 - 16:30 Seminarraum 3 ZfT Philippovichgasse 11, EG

Information

Aims, contents and method of the course

Diese Lehrveranstaltung richtet sich primär an Studentinnen und Studenten der Ägyptologie.

Das Ziel dieser Lehrveranstaltung besteht darin, die Interpretation und Auswertung schriftlicher Quellen im weiteren Kontext zu fördern, sie als Quellenmaterial zu erschließen und die Kenntnis der dafür erforderlichen Methoden zu vertiefen. Bezüglich der konkreten Dissertationsprojekte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wird die Fähigkeit gefördert, die Relevanz schriftlicher Quellen für die Forschungsfrage näher zu bestimmen, Probleme im Umgang mit diesen zu identifizieren, und Strategien für den Umgang mit bzw. die Lösung von diesen zu erarbeiten. Zu diesem Zweck wird anhand ausgewählter Textpassagen, die möglichst aus den laufenden Dissertationsprojekten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer stammen, eine gemeinsame Lektüre, Analyse und Diskussion durchgeführt. Die Texte werden transliteriert, grammatisch analysiert und übersetzt, ferner textkritisch untersucht, stilistisch ausgewertet und gattungsspezifisch bestimmt, außerdem in ihren materiellen bzw. archäologischen, kulturellen und historischen Kontext eingeordnet, vor diesem Hintergrund einer erneuten Lektüre unterzogen („relecture“), unter Berücksichtigung antiker Rahmenbedingungen (u.a. Dekorum) interpretiert und schließlich unter möglichst weitgehender Vermeidung des Eintrags moderner kulturell bedingter Ansichten und Werte („bias“) ausgewertet. Ergänzend kommen sprachwissenschaftliche Methoden zur Analyse morphologischer, phonologischer und lexikalisch-semantischer Aspekte zur Anwendung.

Assessment and permitted materials

(1) Anwesenheitspflicht
Die Lehrveranstaltung ist prüfungsimmanent und findet als Präsenzunterricht statt, die regelmäßige Teilnahme ist verpflichtend und wird mittels Eintragung in eine Anwesenheitsliste überprüft.

(2) Vorstellung des Dissertationsprojektes und Exposé
Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellen das Thema ihrer Dissertation, deren Ziel, die wichtigsten Forschungsfragen und den aktuellen Stand der Arbeit vor. Besonders berücksichtigt werden dabei die verwendeten schriftlichen Quellen, die angewandte Methodik für deren Bearbeitung mitsamt ihren Stärken und Schwächen, die generellen bzw. aktuellen Probleme mit Quellen und Methoden sowie Perspektiven und Ideen für den Umgang damit.
Eine Kurzfassung der Präsentation wird in Form eines Exposés inklusive Auswahlbibliographie vorbereitet und abgegeben.

(3) Mitarbeit
Der weitere Unterricht wird im Einvernehmen zwischen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und Lehrveranstaltungsleitung gestaltet. Die verbleibenden Einheiten werden gleichmäßig auf die Themenbereiche der vorgestellten Dissertationsprojekte verteilt, die je schwerpunktmäßig behandelt werden. Eine Auswahl von Textstellen bzw. schriftlichem Material wird aufgearbeitet, diskutiert und interpretiert bzw. ausgewertet.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind aufgefordert, die ausgegebenen Texte selbständig vorzubereiten, um im Unterricht die gemeinsame Erarbeitung, Vertiefung und Besprechung aller Aspekte zu ermöglichen. Diskussionen unter Einbeziehung aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellen ein zentrales Element des Unterrichts dar. Die aktive Mitarbeit ist daher wesentlicher Bestandteil des Unterrichtes, der grundsätzlich dialogisch bzw. diskursiv mit vereinzelten zusätzlichen Erläuterungen und exkursartigen Ergänzungen durch den Lehrveranstaltungsleiter erfolgen wird.

(4) Hilfsmittel
Alle gängigen Hilfsmittel, insbesondere Grammatiken, Wörterbücher, Datenbanken und Fachliteratur sind zulässig, solange sie der selbständigen Vorbereitung, Arbeit und Meinungsbildung dienen.

Minimum requirements and assessment criteria

(1) Anwesenheitspflicht
Die Lehrveranstaltung ist prüfungsimmanent, es gilt daher prinzipiell Anwesenheitspflicht. Wer mehr als zweimal fehlt hat folglich die Teilnahme an der Lehrveranstaltung abgebrochen und ist
(a) negativ zu beurteilen, wenn keine (ausreichende) Entschuldigung erbracht wurde.
(b) nicht zu beurteilen, wenn aus einem unvorhersehbaren und unabwendbaren Grund die (weitere) Teilnahme unmöglich war und eine (ausreichende) Entschuldigung erbracht ist.
Im Falle von mehr als zweimaligem entschuldigten Fehlen ist bei sonstiger ausreichender Beteiligung am Unterricht in Ausnahmefällen nach Ermessen des Lehrveranstaltungsleiters am Semesterende eine Ausgleichsleistung (z.B. mündliche Wiederholung) zu erbringen, die anteilig in die Beurteilung der Mitarbeit eingerechnet wird.
Entschuldigungen sind dem Lehrveranstaltungsleiter schriftlich per Email zu übermitteln.

(2) Vorstellung des Dissertationsprojektes und Exposé
Für die Beurteilung der Vorstellung des Dissertationsprojektes werden die allgemeinen Standards, wie sie für Referate gelten, zur Anwendung gebracht.
Das Exposé dient den Teilnehmerinnen und Teilnehmern bzw. dem Lehrveranstaltungsleiter zur Orientierung und gewährt einen Überblick über die Dissertationsprojekte.

(3) Mitarbeit
Die Mitarbeit erfordert die selbständige und beständige Vorbereitung auf den Unterricht, die weiterführende Beschäftigung mit besprochenen Themen und behandelten Texten, die aktive Teilnahme an Diskussionen und die Lektüre empfohlener Literatur. Alle dafür erforderlichen Materialien werden im Unterricht ausgegeben oder benannt.

(4) Gesamtnote
Grundvoraussetzung ist die ausreichende Teilnahme an der Lehrveranstaltung.
Die Gesamtnote generiert sich je zur Hälfte aus den Teilnoten für die (a) Vorstellung des Dissertationsprojektes (40%) und das Exposé (10%) bzw. (b) die Mitarbeit (50%). Für einen erfolgreichen Abschluß der Lehrveranstaltung müssen ausreichend Beiträge für alle Teilleistungen erbracht sein.
Sollte die Gesamtnote einen Notengrad knapp verfehlen, kann nach Ermessen des Lehrveranstaltungsleiters eine freiwillige mündliche Wiederholung abgelegt und dadurch gegebenenfalls die bessere Note erlangt werden.

Examination topics

Grundsätzlich ist keine Wiederholung bzw. Prüfung vorgesehen. Sofern eine solche als Ersatzleistung zu erbringen ist, ist primär der Stoff der versäumten Einheiten Prüfungsstoff.
Sofern eine freiwillige mündliche Wiederholung zur Erlangung eines besseren Notengrades abgelegt wird, ist der gesamte im Unterricht behandelte Stoff Prüfungsstoff.
Für die übrigen notenrelevanten Leistungen wird auf die vorstehenden Abschnitte verwiesen.

Reading list

Relevante Literatur wird individuell abgestimmt und im Unterricht bekanntgegeben.

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Seminar zu Methoden, Theorien und Zugängen

Last modified: Mo 02.03.2026 08:28