Universität Wien

600002 DR Viennese Conciliarists (2026W)

Church Reform and Theology at the University of Vienna in the Late Middle Ages

Continuous assessment of course work

Registration/Deregistration

Note: The time of your registration within the registration period has no effect on the allocation of places (no first come, first served).

Details

Language: German

Lecturers

Classes (iCal) - next class is marked with N

  • Monday 05.10. 16:45 - 18:15 Seminarraum 2 (Kath) Schenkenstraße EG
  • Monday 12.10. 16:45 - 18:15 Seminarraum 2 (Kath) Schenkenstraße EG
  • Monday 09.11. 16:45 - 18:15 Seminarraum 2 (Kath) Schenkenstraße EG
  • Monday 16.11. 16:45 - 18:15 Seminarraum 2 (Kath) Schenkenstraße EG
  • Monday 23.11. 16:45 - 18:15 Seminarraum 2 (Kath) Schenkenstraße EG
  • Monday 30.11. 16:45 - 18:15 Seminarraum 2 (Kath) Schenkenstraße EG
  • Monday 07.12. 16:45 - 18:15 Seminarraum 2 (Kath) Schenkenstraße EG
  • Monday 14.12. 16:45 - 18:15 Seminarraum 2 (Kath) Schenkenstraße EG
  • Monday 11.01. 16:45 - 18:15 Seminarraum 2 (Kath) Schenkenstraße EG
  • Monday 18.01. 16:45 - 18:15 Seminarraum 2 (Kath) Schenkenstraße EG
  • Monday 25.01. 16:45 - 18:15 Seminarraum 2 (Kath) Schenkenstraße EG

Information

Aims, contents and method of the course

Universitäten im Mittelalter verstanden sich als Akteure, die theologische Expertise in die Kirchenpolitik einbrachten und Mitspracherechte einforderten. Wie andere Universitäten positionierte sich auch die Wiener Universität in den ekklesiologischen und kirchenpolitischen Kontroversen, die mit dem Großen Abendländischen Schisma (1374) begannen und sich bis weit in die zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts erstreckten. Das Seminar will zum einen mit wichtigen Reformdebatten im Spätmittelalter vertraut machen, zum anderen soll die sowohl intellektuelle als auch kirchenpolitische Rolle von Universitätstheologen untersucht werden. Dabei kommen zum einen markante Gelehrte jener Zeit in den Blick, wie etwa Heinrich von Langenstein, Nikolaus von Dinkelsbühl oder Thomas Ebendorfer. Zum anderen sollen repräsentative Texte untersucht werden, mit denen die Wiener Theologie in den Debatten jener Zeit hervortrat. Die Themen werden über Referate und gemeinsame Textanalyse erschlossen. Dazu sollen aktuelle Forschungsansätze wahrgenommen und diskutiert werden.

Assessment and permitted materials

Mündlicher Anteil: aktive Mitarbeit, reflektierte Beiträge basierend auf der vorbereitenden Lektüre für jede Sitzung; Referat über ein spezifisches Thema. – Schriftlicher Anteil: Seminararbeit (ca. 30.000 Zeichen, bzw. 15 Seiten, inkl. Leerzeichen und Literaturverzeichnis.
Mit der Anmeldung für diese Lehrveranstaltung erklären sich die Teilnehmer damit einverstanden, dass etwaige Studienleistungen auf das Vorhandensein von Plagiaten elektronisch überprüft werden.
Die Nutzung von KI ist erlaubt, um Übersetzungen fremdsprachiger Literatur anzufertigen, persönliche Recherche zu unterstützen und die Arbeit sprachlich zu verbessern. Entwurf und Durchführung der Seminararbeit sowie darin enthaltene Analysen und Interpretationen müssen hingegen selbstständige Leistungen der Studierenden sein. Im Fall des Verdachts einer unzulässigen und nicht transparent gemachten Nutzung von KI in diesen Arbeitsschritten behält sich die LVA-Leitung das Recht auf ein Plausibilisierungsgespräch vor, dessen Ausgang notenrelevant ist.

Minimum requirements and assessment criteria

Voraussetzungen für eine positive Bewertung der Lehrveranstaltung sind die regelmäßige und aktive Teilnahme, die sich in begleitender Lektüre, kontinuierlicher Vorbereitung der Seminarsitzungen und reger Beteiligung an der Diskussion äußert; dazu ein Kurzreferat und eine schriftliche Seminararbeit (ca. 30.000 Zeichen). Die Teilleistungen werden folgendermaßen gewichtet: aktive Teilnahme 20%, Kurzreferat 20%, Seminararbeit 60 %.

Examination topics

Reading list

Thomas Prügl, Bibeltheologie und Kirchenreform. Die Errichtung der Wiener Fakultät und ihre theologische Positionierung im Spätmittelalter, in: Hans Reikerstorfer, Martin Jäggle (Hgg.), Vorwärtserinnerungen. 625 Jahre Katholisch-Theologsiche Fakultät der Universität Wien, Göttingen 2009, 377-398.
Isnard W. Frank, Das lateinische theologische Schrifttum im österreichischen Spätmittelalter, in: Die österreichische Literatur: eine Dokumentation ihrer literaturhistorischen Entwicklung, hrsg. v. Herbert Zeman. Bd. 3, 2: Ihr Profil von den Anfängen im Mittelalter bis ins 18. Jahrhundert (1050-1750), Graz 1986, 261-293.

Association in the course directory

Last modified: Fr 02.10.2026 07:08