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010031 FS Hegels Religionsphilosophie (2018W)

6.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 1 - Katholische Theologie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Mittwoch 10.10. 16:45 - 18:15 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
Mittwoch 17.10. 16:45 - 18:15 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
Mittwoch 24.10. 16:45 - 18:15 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
Mittwoch 31.10. 16:45 - 18:15 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
Mittwoch 07.11. 16:45 - 18:15 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
Mittwoch 21.11. 16:45 - 18:15 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
Mittwoch 28.11. 16:45 - 18:15 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
Mittwoch 05.12. 16:45 - 18:15 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
Mittwoch 12.12. 16:45 - 18:15 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
Mittwoch 09.01. 16:45 - 18:15 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
Mittwoch 16.01. 16:45 - 18:15 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
Mittwoch 23.01. 16:45 - 18:15 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
Mittwoch 30.01. 16:45 - 18:15 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

In Hegels Religionsphilosophie laufen viele Linien des spekulativen Denkens zusammen. Von entscheidender Bedeutung ist dabei, dass Hegels Auffassung von Religion zunehmend vom Gedanken geprägt ist, dass sich in religiösen Vorstellungen nicht nur der Weltumgang einer bestimmten Epoche zum Ausdruck bringt (was spätestens mit dem Auftreten der französischen Revolution zunehmend fragwürdig wäre). Vielmehr bringt sich in religiösen Figuren auch eine Kritik an (ästhetischen, politischen, noetischen) Repräsentationen des individuellen und kollektiven Subjekts zum Ausdruck. Kunst, Religion und Philosophie als Manifestationen des absoluten Geistes verbinden sich auf diese Weise mit einer Kritik an allen positiven Darstellungen der Freiheit und ihren Institutionalisierungen und eröffnen von daher eine radikale Erkenntniskritik gegenüber dem okzidentalen Wissenshaushalt und seinen Geltungsansprüchen.

Methoden: Das Seminar ist als Lektüreseminar konzipiert. Gelesen werden in einem genauen Interpretationsverfahren (close reading) Texte aus Hegels Jugendschriften, aus der Phänomenologie des Geistes und den Vorlesungen über Ästhetik sowie über die
Ziele: Erarbeitung zentraler Figuren der Hegelschen Dialektik, der Ästhetik und der Religionsphilosophie.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Die Benotung setzt sich zusammen aus
-) Seminararbeit,
-) einem Prüfungsgespräch und
-) Mitarbeit bei den Seminarsitzungen.

Die Lehrveranstaltung wird auf Deutsch abgehalten.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Für eine positive Beurteilung ist neben kontinuierlicher Mitarbeit eine Seminararbeit gemäß üblicher wissenschaftlicher Standards im Umfang von 15-20 Seiten abzugeben, die dann Gegenstand eines Prüfungsgesprächs ist. Regelmäßige Anwesenheit ist erforderlich (dreimaliges entschuldigtes Fehlen ist möglich).

Beurteilungsmaßstab:
Qualität der Seminararbeit und im Prüfungsgespräch zu erweisende Fähigkeit der wissenschaftlichen Reflexion über die im Seminar behandelten Themen sowie Mitarbeit in den einzelnen Seminarsitzungen.

Prüfungsstoff

Die Benotung setzt sich zusammen aus Seminararbeit (plus Prüfungsgespräch über dieselbe) und Mitarbeit bei den Seminarsitzungen.

Literatur

Literatur wird im Seminar bekanntgegeben.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

LV für Doktorat-/PhD-Studium, für 011 (15W) FTH 17 oder FTH 26, 199 518 MA UF RK 02 oder RK 05, auslaufende Studienpläne: D31, DAM für 011 (11W), 066 796 (15W) MRP 9 , Seminar oder (freies) Wahlfach für 020

Letzte Änderung: Do 06.09.2018 11:27