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Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

010048 VO Dogmatische Gotteslehre (2019W)

3.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 1 - Katholische Theologie

An/Abmeldung

Details

Sprache: Deutsch

Prüfungstermine

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Freitag 11.10. 11:30 - 13:00 Hörsaal 6 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Freitag 18.10. 11:30 - 13:00 Hörsaal 6 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Freitag 25.10. 11:30 - 13:00 Hörsaal 6 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Freitag 08.11. 11:30 - 13:00 Hörsaal 6 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Freitag 15.11. 11:30 - 13:00 Hörsaal 6 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Freitag 22.11. 11:30 - 13:00 Hörsaal 6 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Freitag 29.11. 11:30 - 13:00 Hörsaal 6 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Freitag 06.12. 11:30 - 13:00 Hörsaal 6 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Freitag 13.12. 11:30 - 13:00 Hörsaal 6 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Freitag 10.01. 11:30 - 13:00 Hörsaal 6 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Freitag 17.01. 11:30 - 13:00 Hörsaal 6 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Freitag 24.01. 11:30 - 13:00 Hörsaal 6 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Die Vorlesung "Dogmatische Gotteslehre" versucht den christlichen Glauben an den dreieinen Gott vor dem Hintergrund heutiger Anfragen zu verantworten. Die weitgehende Säkularisierung spätmoderner Lebenswelten, aber auch das neue Interesse an Fragen der Religion nimmt sie ebenso als Herausforderung wahr wie die Debatte um das Gewaltpotential des biblischen Monotheismus und die interreligiöse Verständigung. Vor diesem Hintergrund wird das biblische Zeugnis von Gott in Grundzügen nachgezeichnet, sodann werden maßgebliche theologiehistorische Stationen abgeschritten, die für die Ausbildung und Vertiefung des trinitarischen Gottesbegriffs konstitutive Bedeutung haben. Abschließend soll der Glaube an den allmächtigen und gütigen Gott, der sich in Jesus Christus und seinem Geist geoffenbart hat, vor dem Hintergrund der genannten Anfragen systematisch-theologisch erschlossen werden.

Methoden:
Handout-gestützter Vortrag mit Lektüre- und Diskussionsanteilen

Ziele:
Die Studierenden sollen sich zentrale Inhalte der theologischen Gotteslehre aneignen und diese angesichts aktueller Anfragen argumentativ vertreten können.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Mündliche Prüfung von 15 Minuten.

Bitte um Beachtung:
Die Terminvergabe für mündliche Prüfungen an der KTF erfolgt ausschließlich über die elektronische Zeitliste TEMPUS
Eine Terminvergabe in TEMPUS setzt eine gültige Prüfungsanmeldung via u:space voraus, ansonsten ist der Eintrag in TEMPUS nicht gültig.
Eine Eintragung in die elektronische Zeitliste TEMPUS ist 6-2 Tage vor dem jeweiligen Prüfungstermin möglich.

Die Lehrveranstaltungsprüfung wird in Deutsch abgehalten.

Erlaubte Hilfsmittel bei der Prüfung:
keine

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Inhalt der Vorlesung

Ersatzliteratur für Prüfungen im SoSe 2019, nach der gelernt werden kann:

Roland Kany, Trinitätslehre im antiken Christentum, in: Karlheinz Ruhstorfer (Hg.), Gotteslehre, Paderborn 2014, 133-186.

Jan-Heiner Tück, „Ohnmacht Gottes? Hans Jonas‘ Gottesbegriff nach Auschwitz als theologische Herausforderung“ sowie „Kann Gott leiden? Johann B. Metz und Jürgen Moltmann zur Frage der Gottespassion, in: Ders., Gottes Augapfel. Bruchstücke zu einer Theologie nach Auschwitz, Freiburg 2016, 125-192.

Jan-Heiner Tück, „In Gott gibt es keine Gewalt“. Was Jan Assmanns Monotheismuskritik theologisch zu denken gibt, in: Theologie und Philosophie 86 (2011), S. 225-256.

sowie die Materialblätter zur VL (moodle, WiSe 2017/18)

Prüfungsstoff

Inhalt der Vorlesung

Literatur

Assmann, Jan, Die totale Religion, Wien 2016.
Dünzl, Franz, Kleine Geschichte des trinitarischen Dogmas in der Alten Kirche, Freiburg i. Br. 2009.
Jonas, Hans, Der Gottesbegriff nach Auschwitz. Eine jüdische Stimme, Frankfurt/M. 1987.
Kasper, Walter, Der Gott Jesu Christi, Freiburg i. Br. 2009.
Müller, Klaus, Streit um Gott, Regensburg 2006.
Tück, Jan-Heiner, Gottes Augapfel. Bruchstücke zu einer Theologie nach Auschwitz, Freiburg 22016, 125–192.
Tück, Jan-Heiner, „In Gott gibt es keine Gewalt“. Was Jan Assmanns Monotheismuskritik theologisch zu denken gibt, in: Theologie und Philosophie 86 (2011) 225-256.
Werbick, Jürgen, Gott verbindlich. Eine theologische Gotteslehre, Freiburg-Basel-Wien 2007.

Prüfungsrelevante ERSATZLITERATUR für berufstätige Studierende
Dünzl, Franz, Kleine Geschichte des trinitarischen Dogmas in der Alten Kirche, Freiburg 2009.
Jonas, Hans, Der Gottesbegriff nach Auschwitz. Eine jüdische Stimme, Frankfurt/M. 1987.
Tück, Jan-Heiner, „In Gott gibt es keine Gewalt“. Was Jan Assmanns Monotheismuskritik theologisch zu denken gibt, in: Theologie und Philosophie 86 (2011) 225-256.
Tück, Jan-Heiner, Gottes Augapfel. Bruchstücke zu einer Theologie nach Auschwitz, Freiburg 2. Auflage 2016, 125–192.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

011 (15W) FTH 16, , 033 195 (17W) BRP 17krp, 033 195 (17W) BRP 17ktb, 198 418 RK 07, auslaufende Studienpläne: für 011 (11W) D20, 033 195 (15W) BAM 12, Pflichtfach für 020

Letzte Änderung: Do 05.09.2019 12:26