Universität Wien FIND

Bedingt durch die COVID-19-Pandemie können kurzfristige Änderungen bei Lehrveranstaltungen und Prüfungen (z.B. Absage von Vor-Ort-Lehre und Umstellung auf Online-Prüfungen) erforderlich sein. Melden Sie sich für Lehrveranstaltungen/Prüfungen über u:space an, informieren Sie sich über den aktuellen Stand auf u:find und auf der Lernplattform moodle.

Weitere Informationen zum Lehrbetrieb vor Ort finden Sie unter https://studieren.univie.ac.at/info.

010053 BA Ethik nach Kant: Die Diskursethik von Karl-Otto Apel und Jürgen Habermas im Disput (2010W)

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 1 - Katholische Theologie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Details

Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Mittwoch 13.10. 17:00 - 18:30 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
Mittwoch 20.10. 17:00 - 18:30 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
Mittwoch 27.10. 17:00 - 18:30 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
Mittwoch 03.11. 17:00 - 18:30 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
Mittwoch 10.11. 17:00 - 18:30 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
Mittwoch 17.11. 17:00 - 18:30 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
Mittwoch 24.11. 17:00 - 18:30 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
Mittwoch 01.12. 17:00 - 18:30 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
Mittwoch 15.12. 17:00 - 18:30 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
Mittwoch 12.01. 17:00 - 18:30 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
Mittwoch 19.01. 17:00 - 18:30 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
Mittwoch 26.01. 17:00 - 18:30 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Die Diskursethik von Jürgen Habermas und Karl-Otto Apel zählt neben Rawls 'Theorie der Gerechtigkeit' zu den bedeutendsten Entwürfen einer universalistischen Ethik nach Kant.
Im Zentrum des Seminars stehen die Explikation und die Begründung des Moralprinzips (Reformulierung des kategorischen Imperativs, Konsensustheorie der Wahrheit und moralischen Richtigkeit) auf der Grundlage des Konzepts einer kommunikativen Vernunft (Transzendental- bzw. Universalpragmatik). In einem zweiten Schritt werden die Konsequenzen der Diskursethik für die Gesellschaftstheorie (Demokratietheorie, Rechtsphilosophie, Wirtschaftsethik), für die Stellung der Religion in einer (post)säkularen Welt und für eine globale Rechtsordnung beleuchtet.
Die Diskursethik hat von Anfang an heftige Kontroversen ausgelöst. Aus diesem Grund werden zentrale Themen der Ethik in Abgrenzung zu anderen Entwürfen einer universalistischen Ethik (John Rawls, Hans Jonas), aber auch im Licht postmoderner Kritik an rationalistischen Ethikbegründungen (Rorty, Lyotard) diskutiert.

Dieses Seminar dient auch als Ergänzung und Vertiefung zur VO Ethik I.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Aktive Mitarbeit, Referate, Protokolle, Kommentare, schriftliche Seminararbeit.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Prüfungsstoff

Textlektüre, Referate, Diskussion.

Literatur

Grundlegende Literatur:
- Jürgen Habermas, Philosophische Schriften, Bd. 3: Diskursethik, Frankfurt/M. 2009.
- Karl-Otto Apel, Das Apriori der Kommunikationsgemeinschaft und die Grundlagen der Ethik, in: ders., Transformation der Philosophie, Frankfurt/M. 1973, S. 358-435.
- ders., Diskurs und Verantwortung, Frankfurt/M. 1988.
- ders., Diskursethik und Diskursanthropologie, Freiburg/Br. 2002.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

für 011 (08W) D31, für 033 193 BAM, Fächerkontingentseminar 4 oder (freies) Wahlfach für 011 (02W), 012 (02W) und 020

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:27