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010064 FS Crux probat omnia. Luthers Kreuzestheologie in der Diskussion (2016S)

6.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 1 - Katholische Theologie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Details

max. 20 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Donnerstag 03.03. 18:30 - 20:00 Seminarraum 2 (Kath) Schenkenstraße EG
Donnerstag 10.03. 18:30 - 20:00 Seminarraum 2 (Kath) Schenkenstraße EG
Donnerstag 17.03. 18:30 - 20:00 Seminarraum 2 (Kath) Schenkenstraße EG
Donnerstag 07.04. 18:30 - 20:00 Seminarraum 2 (Kath) Schenkenstraße EG
Donnerstag 14.04. 18:30 - 20:00 Seminarraum 2 (Kath) Schenkenstraße EG
Donnerstag 21.04. 18:30 - 20:00 Seminarraum 2 (Kath) Schenkenstraße EG
Donnerstag 28.04. 18:30 - 20:00 Seminarraum 1 (Kath) Schenkenstraße EG
Donnerstag 12.05. 18:30 - 20:00 Seminarraum 2 (Kath) Schenkenstraße EG
Donnerstag 19.05. 18:30 - 20:00 Seminarraum 2 (Kath) Schenkenstraße EG
Donnerstag 02.06. 18:30 - 20:00 Seminarraum 2 (Kath) Schenkenstraße EG
Donnerstag 09.06. 18:30 - 20:00 Seminarraum 2 (Kath) Schenkenstraße EG
Donnerstag 16.06. 18:30 - 20:00 Seminarraum 2 (Kath) Schenkenstraße EG
Donnerstag 23.06. 18:30 - 20:00 Seminarraum 2 (Kath) Schenkenstraße EG
Donnerstag 30.06. 18:30 - 20:00 Seminarraum 2 (Kath) Schenkenstraße EG

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Ziele:
Verständnis und Rekonstruktion ausgewählter Texte zu Luthers Kreuzestheologie sowie Einordnung der gegenwärtigen gnaden- bzw. rechtfertigungstheologischen Kontroversen

Inhalt:
Im Vorfeld des Reformationsgedenkens 2017 widmet sich das Forschungsseminar der Kreuzestheologie Martin Luthers, die im Hintergrund seiner Rechtfertigungslehre steht. Der"fröhliche Wechsel und Streit" besteht darin, dass der Gekreuzigte, der Eine Gerechte, die Sünde der Ungerechten hinwegträgt.
Wie dieses Rechtfertigungsgeschehen näher zu deuten ist, ist in der Luther-Rezeption der katholischen Theologie des 20. Jahrhunderts kontrovers diskutiert worden. Geschieht die Rechtfertigung des Sünders an ihm ohne ihn? Oder muss das erlösungsbedürftige Subjekt am Erlösungsgeschehen mitbeteiligt werden?
Neben Originaltexten Luthers sollen einschlägige Beiträge der evangelischen und katholischen Luther-Rezeption gelesen und kritisch diskutiert werden.

Methoden:
Lektüre ausgewählter Texte, Kurzreferate mit anschließender Diskussion

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Mündliche Mitarbeit, Verfassen einer schriftlichen Seminararbeit

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Für eine positive Beurteilung ist zumindest erfordert:
regelmäßige Teilnahme an den Seminarsitzungen, eigenständiges Verfassen einer Seminararbeit zu einem abgesprochenen Thema nach den üblichen Kriterien wissenschaftlichen Arbeitens.

Beurteilungsmaßstab:
Grundlage der Beurteilung sind Referat und schriftliche Seminararbeit. Voraussetzung ist die regelmäßige Teilnahme.

Prüfungsstoff

Mündliche Mitarbeit, Verfassen einer schriftlichen Seminararbeit

Literatur

Gerhard Ebeling, Luther. Einführung in sein Denken, Tübingen, 5. Auflage 2006.
Eberhard Jüngel, Das Evangelium von der Rechtfertigung des Gottlosen als Zentrum des christlichen Glaubens. Eine theologische Studie in ökumenischer Absicht, Tübingen 1998.
Karl-Heinz Menke, Rechtfertigung: Gottes Handeln an uns ohne uns? Jüdisch perspektivierte Anfragen an einen binnenchristlichen Konsens, in: Catholica. Vierteljahresschrift für Ökumenische Theologie 63 (2009) 58-72.
Jürgen Werbick, Gnade, Paderborn 2013.


Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

LV für Doktorat/PhD- Studium, für 011 (15W) FTH 17 oder FTH 26, 196 055 MA UF RK 02 oder RK 05, 066 796 MRP 9 , auslaufende Studienpläne: D31, DAM für 011 (11W, 08W), MAM für 793, FK 1 oder 2oder (freies) Wahlfach für 011 (02W), 020,

Letzte Änderung: Fr 31.08.2018 08:47