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010066 SE Geistliche Schriftlesung (2016S)

5.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 1 - Katholische Theologie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Details

Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Montag 07.03. 13:15 - 14:45 Seminarraum 1 (Kath) Schenkenstraße EG
Montag 14.03. 13:15 - 14:45 Seminarraum 1 (Kath) Schenkenstraße EG
Montag 04.04. 13:15 - 14:45 Seminarraum 1 (Kath) Schenkenstraße EG
Montag 11.04. 13:15 - 14:45 Seminarraum 1 (Kath) Schenkenstraße EG
Montag 18.04. 13:15 - 14:45 Seminarraum 1 (Kath) Schenkenstraße EG
Montag 25.04. 13:15 - 14:45 Seminarraum 1 (Kath) Schenkenstraße EG
Montag 02.05. 13:15 - 14:45 Seminarraum 1 (Kath) Schenkenstraße EG
Montag 09.05. 13:15 - 14:45 Seminarraum 1 (Kath) Schenkenstraße EG
Montag 23.05. 13:15 - 14:45 Seminarraum 1 (Kath) Schenkenstraße EG
Montag 30.05. 13:15 - 14:45 Seminarraum 1 (Kath) Schenkenstraße EG
Montag 06.06. 13:15 - 14:45 Seminarraum 1 (Kath) Schenkenstraße EG
Montag 13.06. 13:15 - 14:45 Seminarraum 1 (Kath) Schenkenstraße EG
Montag 20.06. 13:15 - 14:45 Seminarraum 1 (Kath) Schenkenstraße EG
Montag 27.06. 13:15 - 14:45 Seminarraum 1 (Kath) Schenkenstraße EG

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Inhalt: Das Wort Gottes ist das Fundament jeder echten christlichen Spiritualität. Deshalb sollen entsprechend der Dogm. Konst. Dei Verbum alle an Christus Glaubenden gern an den heiligen Text selbst herantreten (vgl. DV 25). Der einzelne Text der Hl. Schrift hatte in der Antike und auch im Mittelalter nicht einfach eine Bedeutung, die es zu verstehen galt. Die Rolle der Exegeten bestand darin, den Text aufzuschließen, um ihm zu erlauben, seinen Reichtum von Sinn zu entfalten. Die Väter betrachteten sich in Bezug auf den biblischen Text als Empfangende der Bedeutungsfülle, die in den einzelnen Schriftstellen steckte; die Beziehung zum Text war eine persönliche, welche zur Umkehr und zur geistlichen Reife, aber auch zur Kenntnis Gottes – zur Theologie – führte.

Methode: Im Seminar soll nach dem Wesen der geistl. Schriftlesung gefragt werden, nach ihrer theologischen Grundlegung, der geschichtlichen Entwicklung, der Beziehung zwischen dem sensus litteralis und dem sensus spiritualis, usw. Die Lektüre verschiedener Schriftkommentare (vornehmlich zum Hld) aus der Patristik und dem Mittelalter wird einen zentralen Platz einnehmen. Die Texte werden nach Möglichkeit in dt. Übersetzung zur Verfügung gestellt.

Ziel: Vertraut werden mit dem Zeugnis der geistlichen Schriftlesung der Väter bzw. der christlichen Tradition.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Regelmäßige aktive Teilnahme, die Bereitschaft zur Übernahme eines Referates sowie eine schriftliche Seminararbeit sind Voraussetzung zur Erlangung eines Seminarzeugnisses.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Prüfungsstoff

Literatur

Zur Einführung: Benedikt XVI., Geistliche Schriftlesung, Freiburg i.Br. 2014; Michael Casey OCSO, Lectio divina. Die Kunst der geistlichen Schriftauslegung, St. Ottilien 2. Aufl. 2010.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

für 011 (15W) FTH 17 oder FTH 26, 193 055 BA UF RK 16, 196 055 MA UF RK 02 oder RK 05, 033 195 (15W) BAM 13, 066 796 MRP 9, auslaufende Studienpläne: für 011 (08W, 11W) D31 oder DAM, 033 195 (13W) und 033 193 (11W), 066 793 MAM, 066 795 M5, Fächerkontingentseminar 2 oder (freies) Wahlfach f. 011 (02W) und 020

Letzte Änderung: Fr 31.08.2018 08:47