010070 FS Außerhalb der Kirche kein Heil? (2019S)
Entstehung und Gestaltwandel eines Axioms - ekklesiologische Perspektiven
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
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- Anmeldung von Fr 01.02.2019 10:00 bis Do 28.02.2019 10:00
- Abmeldung bis Fr 15.03.2019 23:59
Details
Sprache: Deutsch
Lehrende
Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert
- Montag 04.03. 16:45 - 18:15 Seminarraum 7 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 5
- Montag 11.03. 16:45 - 18:15 Seminarraum 7 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 5
- Montag 18.03. 16:45 - 18:15 Seminarraum 7 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 5
- Montag 25.03. 16:45 - 18:15 Seminarraum 7 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 5
- Montag 01.04. 16:45 - 18:15 Seminarraum 7 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 5
- Montag 08.04. 16:45 - 18:15 Seminarraum 7 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 5
- Montag 29.04. 16:45 - 18:15 Seminarraum 7 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 5
- Montag 06.05. 16:45 - 18:15 Seminarraum 7 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 5
- Montag 13.05. 16:45 - 18:15 Seminarraum 7 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 5
- Montag 20.05. 16:45 - 18:15 Seminarraum 7 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 5
- Montag 27.05. 16:45 - 18:15 Seminarraum 7 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 5
- Montag 03.06. 16:45 - 18:15 Seminarraum 7 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 5
- Montag 17.06. 16:45 - 18:15 Seminarraum 7 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 5
- Montag 24.06. 16:45 - 18:15 Seminarraum 7 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 5
Information
Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung
Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel
Anwesenheit und aktive Teilnahme bei den Seminarsitzungen, schriftliche Seminararbeit
Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab
Die Studierenden kennen die Debatte um die Heilsnotwendigkeit der Kirche. Sie sind in der Lage, kontroverse Fragen nach dem katholischen Kirchenverständnis eigenständig und kompetent zu beantworten.Für eine positive Beurteilung ist zumindest erfordert: regelmäßige Teilnahme an den Seminarsitzungen, eigenständiges Verfassen einer Seminararbeit zu einem abgesprochenen Thema nach den üblichen Kriterien wissenschaftlichen Arbeitens.
Prüfungsstoff
Inhalt des Seminars
Literatur
Walter KERN, Außerhalb der Kirche kein Heil, Freiburg 1980.
Max SECKLER, Das Haupt aller Menschen. Zur Auslegung eines Thomastextes, in: Ders., Die schiefen Wände des Lehrhauses, Freiburg 1988, 26-39.
Francis A. SULLIVAN, Salvation outside the Church? Tracing the History of the Catholic Response, New York 1992.
Jan-Heiner TÜCK, Extra ecclesiam nulla salus. Das Modell der gestuften Kirchenzugehörigkeit und seine dialogischen Potentiale, in: ders. (Hg.), Erinnerung an die Zukunft. Das Zweite Vatikanische Konzil, Freiburg 22013, 262–290.
Max SECKLER, Das Haupt aller Menschen. Zur Auslegung eines Thomastextes, in: Ders., Die schiefen Wände des Lehrhauses, Freiburg 1988, 26-39.
Francis A. SULLIVAN, Salvation outside the Church? Tracing the History of the Catholic Response, New York 1992.
Jan-Heiner TÜCK, Extra ecclesiam nulla salus. Das Modell der gestuften Kirchenzugehörigkeit und seine dialogischen Potentiale, in: ders. (Hg.), Erinnerung an die Zukunft. Das Zweite Vatikanische Konzil, Freiburg 22013, 262–290.
Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis
LV für Doktorat-/PhD-Studium, für 011 (15W) FTH 17 oder FTH 26, 199 518MA UF RK 02 oder RK 05, auslaufende Studienpläne: D31, DAM für 011 (11W), 066 796 (15W) MRP 9 , Seminar oder (freies) Wahlfach für 020
Letzte Änderung: Sa 01.03.2025 00:07
Vor diesem Hintergrund stellt das Seminar folgende Fragen: Ist die Kirche zum Heil notwendig? Was bedeutet das Axiom "Extra ecclesiam nulla salus"? In welchem Kontext ist dieses Axiom entstanden, welche Fortschreibungen hat es in der Theologiegeschichte gefunden, wie ist es auf dem II. Vatikanischen Konzil interpretiert worden?
Um diese Fragen produktiv bearbeiten zu können, wird die Genese des Axioms in der Alten Kirche näher untersucht. Dazu werden ausgewählte Texte von Cyprian, Origenes und Augustinus gelesen. Sodann wird die mittelalterliche Fortschreibung des Themas in den Blick genommen und exemplarisch an Thomas von Aquin und dem Unionskonzil von Florenz verdeutlicht. Mit der Entdeckung neuer Kontinente im 15./16. Jahrhundert war auch eine theologische Bewusstseinserweiterung verbunden. Wie sollte man die Lehre von der Heilsnotwendigkeit der Kirche auf die indigene Bevölkerung Lateinamerikas und Indiens beziehen, die jahrhundertelang ohne Kenntnis des Evangeliums gelebt hatte? Hier werden Modifikationen nötig, die schließlich die heilsuniversalistische Theologie des Konzils vorbereiten. Eine Relecture einschlägiger Passagen aus den Dokumenten Lumen Gentium und Nostra Aetate schließt das Seminar ab. Hier werden die Weichen für den ökumenischen und interreligiösen Dialog gestellt, die für das offizielle Selbstverständnis der katholischen Kirche bis heute maßgeblich sind.LV-Methoden:
Lektüre ausgewählter Texte, Kurzreferate mit anschließender Diskussion