Universität Wien

010075 SE Glaube Liebe Hoffnung: Christliche Werte und ihre Transformationen in d. Kunst des XXI. Jahrhunderts (2018W)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

  • Donnerstag 04.10. 15:00 - 18:15 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
  • Donnerstag 18.10. 15:00 - 18:15 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
  • Donnerstag 08.11. 15:00 - 18:15 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
  • Donnerstag 22.11. 15:00 - 18:15 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
  • Donnerstag 06.12. 15:00 - 18:15 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
  • Donnerstag 24.01. 15:00 - 18:15 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
  • Donnerstag 31.01. 15:00 - 18:15 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Wie sehr wird die westliche Bildkultur noch immer von der katholischen Kirche geprägt? Das Seminar „Glaube Liebe Hoffnung. Christliche Werte und ihre Transformationen in der Kunst des XXI. Jahrhunderts“ folgt diesen Spuren, ausgehend von alten Bildern, und den Reflexionen und Bearbeitungen in der zeitgenössischen bildenden Kunst. Die „drei göttlichen Tugenden“, einst Eckpfeiler christlicher Frömmigkeitskultur, gehören heute als Kreuz, Herz und Anker zu den beliebtesten Tattoo-Motiven. Ursprünglich kirchlich geprägte Begriffe finden sich in der Jugend- bzw. Populärkultur, in der Werbung oder in TV-Serien wieder. In verschiedenen Formen von Aneignungen, Übersetzungen, Einverleibungen wird christlichen Werten nachgespürt. Über fünfzig Arbeiten widmen sich unter anderem Abstraktion und Fleischwerdung, Formen der Liebe, Wundern und Übertragungen, Opfer und Gemeinschaft, Inszenierung, Pathos und Verlust, Machtmissbrauch, Stellvertretung und Hingabe.
Mit der Anmeldung für diese Lehrveranstaltung erklären sich die Teilnehmer damit einverstanden, dass etwaige Studienleistungen auf das Vorhandensein von Plagiaten elektronisch überprüft werden.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Verfassen von Texten zu den besprochenen Werken – Kurztexte, fingierte Interviews, Ausstellungskritiken, Feuilleton-Artikel. Schriftliche Überprüfung am Ende des Semesters.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Voraussetzungen kunstgeschichtlicher Natur sind grundsätzlich nicht notwendig, es wird aber die Bereitschaft erwartet, sich auf die besprochenen Werke genau einzulassen und sich mit ihnen umgehend zu befassen, die sich in den abzugebenden Kurztexten manifestieren.

Prüfungsstoff

Alle prüfungsrelevanten Bilder sind in einer eigenen Vorlesungswebsite online verfügbar.

Literatur

Katrin Bucher-Trantow, Johannes Rauchenberger, Barbara Steiner: Glaube Liebe Hoffnung. Kunsthaus Graz und KULTUM, Graz 2018.
Johannes Rauchenberger: Gott hat kein Museum / No Museum Has God. Religion in der Kunst des beginnenden XXI. Jahrhunderts, 3 Bde., Paderborn 2015.
Alex Stock: Poetische Dogmatik. Christologie. Bd. 3: Leib und Leben, Paderborn 1998.
Alex Stock: Poetische Dogmatik. Christologie. Bd. 4: Figuren, Paderborn 2001.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

für 011 (15W) FTH 17 oder FTH 26, 033 195 (17W) BRP 18krp, 033 195 (17W) BRP 12ktb, BRP 18 ktb, 193 055 BA UF RK 16, 196 055 MA UF RK 02 oder RK 05, auslaufende Studienpläne: für 011 (11W) D31 oder DAM, 033 195 (15W) BAM 13, 033 195 (13W) , 066 796 (15W) MRP 9, Fächerkontingentseminar 1 oder (freies) Wahlfach für 020, für 066 800 M21
LV für Doktorats-/PhD-Studien: Modul: Studieneingangsphase; Wahlpflichtfach: Interdisziplinäre LV

Letzte Änderung: Sa 01.03.2025 00:07