Universität Wien FIND

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Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

010075 SE Was inspiriert Künstler*innen heute an der Figur Jesu? (2021W)

Auseinandersetzungen mit dem Christusbild in der Kunst I

5.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 1 - Katholische Theologie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
VOR-ORT

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Das Seminar findet nach Möglichkeit in Realpräsenz statt

Donnerstag 21.10. 15:00 - 18:15 PC-Raum 1 Schenkenstraße 8-10, 1.UG
Donnerstag 04.11. 15:00 - 18:15 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
Donnerstag 18.11. 15:00 - 18:15 PC-Raum 1 Schenkenstraße 8-10, 1.UG
Donnerstag 02.12. 15:00 - 18:15 Seminarraum 1 (Kath) Schenkenstraße EG
Donnerstag 16.12. 15:00 - 18:15 PC-Raum 1 Schenkenstraße 8-10, 1.UG
Donnerstag 13.01. 15:00 - 18:15 PC-Raum 1 Schenkenstraße 8-10, 1.UG

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Im Zentrum dieses Seminars steht das Bild Jesu Christi, das wie kein anderes das europäische Bilddenken geprägt hat. Welche Bilder haben sich davon ins Heute getragen? Was thematisieren heute Künstler*innen an der Jesusfigur? In welcher Relation stehen die aktuellen Bildschöpfungen zu seinen historischen Vorbildern? Besonderes Interesse gilt der Körperlichkeit in ihrem Glanz und ihrer Unschuld, ihrer Schönheit und ihrer Niedrigkeit, ihrer Leidensfähigkeit und ihrer Transformation in einen verwandelten Leib.
An der Figur Christi spiegelt sich die allgemeine conditio humana, es wird aber auch ihre Göttlichkeit sichtbar gemacht. Sie stellt sich als Kind vor, arbeitet sich an „Berufen“ wie Lehrer, Heiland, König, Richter und Erlöser ab, entwickelt Figurationen wie Lamm, Pelikan, Fisch etc. und spitzt sich am Ende in Passion und Kreuz, Verklärung und Ostern zu.
Die Figur Jesu Christi und die von ihm ausgehenden Bilder im Lichte der Gegenwart und ihren Bildprogrammen zu deuten ist ein Ziel dieses Seminars. Die Studierenden sollen dabei in der Lage sein Grundzüge, Grundtypen und Figuren des Christusbildes aus dem Blickwinkel anhand ausgewählter Beispiele zu benennen und zu problematisieren, auch wenn der Schwerpunkt auf die Verfremdungen und Transformationen in der Moderne und der zeitgenössischen Kunst gelegt wird.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Verfassen von Texten zu den besprochenen Werken – Kurztexte, fingierte Interviews, Ausstellungskritiken, Feuilleton-Artikel, wissenschaftliche Essays. Schriftliche Überprüfung am Ende des Semesters.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Voraussetzungen kunstgeschichtlicher Natur sind grundsätzlich nicht notwendig, es wird aber die Bereitschaft erwartet, sich auf die besprochenen Werke genau einzulassen und sich mit ihnen umgehend zu befassen, die sich in den abzugebenden Kurztexten manifestieren.

Prüfungsstoff

Literatur

Katrin Bucher Trantow, Johannes Rauchenberger, Barbara Steiner: Glaube Liebe Hoffnung. Zeitgenössische Kunst reflektiert das Christentum (dt./engl), IKON. Bild+Theologie, Paderborn 2018.
Johannes Rauchenberger: VULGATA. 77 Zugriffe auf die Bibel (dt./engl), IKON. Bild+Theologie, Paderborn 2017.
Johannes Rauchenberger: Gott hat kein Museum / No Museum Has God. Religion in der Kunst des beginnenden XXI. Jahrhunderts (dt./engl.), 3 Bde., Paderborn 2015.
Alex Stock: Poetische Dogmatik. Christologie. Bd. 2: Schrift und Gesicht, Paderborn 1995.
Alex Stock: Poetische Dogmatik. Christologie. Bd. 3: Leib und Leben, Paderborn 1998.
Alex Stock: Poetische Dogmatik. Christologie. Bd. 4: Figuren, Paderborn 2001.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

für 011 (15W) FTH 17 oder FTH 26, 198 418 BA UF RK 16, 199 518 MA UF RK 02 oder RK 05, 033 195 (17W) BRP 18krp, BRP 12ktb oder 18ktb, BRP 11rwb, auslaufende Studienpläne: für 011 (11W) D31 oder DAM

Letzte Änderung: Do 26.08.2021 13:07