010091 FS Schellings Spätphilosophie (2025W)
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
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An/Abmeldung
Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").
- Anmeldung von Di 02.09.2025 10:00 bis Do 25.09.2025 10:00
- Abmeldung bis Mi 15.10.2025 23:59
Details
Sprache: Deutsch
Lehrende
Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert
- Mittwoch 08.10. 16:45 - 18:15 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
- Mittwoch 22.10. 16:45 - 18:15 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
- Mittwoch 29.10. 16:45 - 18:15 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
- Mittwoch 05.11. 16:45 - 18:15 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
- Mittwoch 12.11. 16:45 - 18:15 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
- Mittwoch 19.11. 16:45 - 18:15 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
- Mittwoch 26.11. 16:45 - 18:15 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
- Mittwoch 03.12. 16:45 - 18:15 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
- Mittwoch 10.12. 16:45 - 18:15 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
- N Mittwoch 17.12. 16:45 - 18:15 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
- Mittwoch 07.01. 16:45 - 18:15 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
- Mittwoch 14.01. 16:45 - 18:15 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
- Mittwoch 21.01. 16:45 - 18:15 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
- Mittwoch 28.01. 16:45 - 18:15 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
Information
Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung
Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel
Die Benotung setzt sich aus folgenden Komponenten zusammen:
• regelmäßige Anwesenheit und Mitarbeit bei den Seminarsitzungen (40%)
• Verfassen einer Seminararbeit entsprechend der üblichen Kriterien (ca. 20 Seiten) (40%)
• Prüfungsgespräch über den Inhalt des Seminars und Abschlussgespräch über die Seminararbeit (20%)Der Einsatz künstlicher Intelligenz ist im Seminar grundsätzlich untersagt. Falls für die Erreichung des LVA-Ziels der Einsatz künstlicher Intelligenz bei genau festgelegten Arbeitsschritten (z.B. Heranziehung von KI bei der Auswahl verwendeter Literatur) von essenziellem Vorteil ist, kann nach Rücksprache mit dem LVA-Lehrer darauf zurückgegriffen werden. In diesem Fall muss eine genaue Begründung für die Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit gegeben werden, dazu ist der Einsatz der KI entsprechend zu dokumentieren (Nennung des KI-Tools, Prompt, Datum; genaue Kennzeichnung der KI-unterstützten Abschnitte).Erlaubte Hilfsmittel pro Teilleistung:
Primärtexte und Werke der Sekundärliteratur
• regelmäßige Anwesenheit und Mitarbeit bei den Seminarsitzungen (40%)
• Verfassen einer Seminararbeit entsprechend der üblichen Kriterien (ca. 20 Seiten) (40%)
• Prüfungsgespräch über den Inhalt des Seminars und Abschlussgespräch über die Seminararbeit (20%)Der Einsatz künstlicher Intelligenz ist im Seminar grundsätzlich untersagt. Falls für die Erreichung des LVA-Ziels der Einsatz künstlicher Intelligenz bei genau festgelegten Arbeitsschritten (z.B. Heranziehung von KI bei der Auswahl verwendeter Literatur) von essenziellem Vorteil ist, kann nach Rücksprache mit dem LVA-Lehrer darauf zurückgegriffen werden. In diesem Fall muss eine genaue Begründung für die Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit gegeben werden, dazu ist der Einsatz der KI entsprechend zu dokumentieren (Nennung des KI-Tools, Prompt, Datum; genaue Kennzeichnung der KI-unterstützten Abschnitte).Erlaubte Hilfsmittel pro Teilleistung:
Primärtexte und Werke der Sekundärliteratur
Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab
Für eine positive Beurteilung ist eine Seminararbeit gemäß üblicher wissenschaftlicher Standards im Umfang von ca. 15-20 Seiten abzugeben, über die ein Prüfungsgespräch erfolgt. Weiters ist eine regelmäßige Anwesenheit erforderlich (dreimaliges entschuldigtes Fehlen ist möglich) sowie Mitarbeit in den einzelnen Seminarsitzungen.Beurteilungsmaßstab:
•Sehr gut: Alle erbrachten Leistungen lassen eine sehr anspruchsvolle, innovative und eigenständige Auseinandersetzung mit den Themen der LV erkennen.
•Gut: Alle Leistungen sind gut durchdacht und gut ausgearbeitet
•Befriedigend: Die Themen der LV wurden ausreichend kritisch behandelt.
•Genügend: Die Mindestanforderungen für eine positive Beurteilung wurden erbracht.
•Nicht genügend: Die Mindestanforderungen für eine positive Beurteilung wurden nicht erbracht.
•Sehr gut: Alle erbrachten Leistungen lassen eine sehr anspruchsvolle, innovative und eigenständige Auseinandersetzung mit den Themen der LV erkennen.
•Gut: Alle Leistungen sind gut durchdacht und gut ausgearbeitet
•Befriedigend: Die Themen der LV wurden ausreichend kritisch behandelt.
•Genügend: Die Mindestanforderungen für eine positive Beurteilung wurden erbracht.
•Nicht genügend: Die Mindestanforderungen für eine positive Beurteilung wurden nicht erbracht.
Prüfungsstoff
Prüfungsgespräch über die Seminararbeit und über das im Seminar gemeinsam Erarbeitete.
Literatur
Basisliteratur ist die im Meiner-Verlag erschienene Urfassung von Schellings Philosophie der Offenbarung (Meiner 445), die auszugsweise auf Moodle zur Verfügung gestellt wird. Weitere Literatur (Primär- und Sekundärwerke) wird zu Beginn des Semesters via Moodle bereitgestellt.
Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis
011 FTH 26, UF MA RK02 oder RK 05; LV der Vienna Doctoral School of Theology and Rearch of Religion; LV für Doktorats- und PhD-Studien,
Letzte Änderung: Di 16.09.2025 09:25
Schellings Spätphilosophie ist der Versuch einer radikalen Kritik an Hegels Geschichtsphilosophie (wie Schelling sie verstanden hat) und ihrem Rationalitätsanspruch einer vernünftig ablaufenden Weltgeschichte. Schelling ist dagegen zunehmend der Auffassung, dass die Moderne und ihr theoretisches und praktisches Freiheitsbewusstsein nicht zu einer Humanisierung der Geschichte und Befreiung des Menschen aus heteronomen Zwängen führen, sondern die Welt immer tiefer in den Abgrund treiben. Mit dieser Kritik verbindet sich die Entwicklung einer Zeit-, Freiheits- und Vernunftkonzeption, in der die Verheißung des Futur antérieur präsentische Identifizierungen und Versicherungen ersetzen soll. Die Kategorie der Möglichkeit – schließlich sogar die der Unmöglichkeit – entspricht dabei in Schellings Auffassung einem Denken, welches die Freiheit in den Mittelpunkt stellt, während der aristotelisch-hegelsche (und neuzeitlich naturwissenschaftliche) Primat der Wirklichkeit Freiheit verfehlt. Zur Entwicklung seiner Konzeption einer ebenso unmöglichen wie verheißenen Welt, in der allein Freiheit real wird, greift Schelling dabei neben der griechischen und kantischen Philosophie zunehmend auf den biblisch-christlichen Logos zurück, den er konsequent philosophisch interpretiert.Methode:
Das Seminar ist als Lektüreseminar konzipiert (Close Reading). Es werden ausgewählte Textabschnitte v.a. der Urfassung der Philosophie der Offenbarung und einiger anderer Spätwerke Schellings in einem gemeinsamen close-reading interpretiert.Unterrichtssprache(n): Deutsch