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010123 FS Hegels Wissenschaft der Logik: Die Logik des Begriffs: Der Schluss (2018W)

6.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 1 - Katholische Theologie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Details

Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Mittwoch 10.10. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
Mittwoch 17.10. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
Mittwoch 24.10. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
Mittwoch 31.10. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
Mittwoch 07.11. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
Mittwoch 21.11. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
Mittwoch 28.11. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
Mittwoch 05.12. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
Mittwoch 12.12. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
Mittwoch 09.01. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
Mittwoch 16.01. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
Mittwoch 23.01. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
Mittwoch 30.01. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

In Hegels Lehre vom Schluss laufen zahlreiche zentrale Fäden seiner spekulativen Philosophie im Allgemeinen und der Begriffslogik im Besonderen zusammen. Der Schluss ist nach Hegel nicht einfach ein logischer Algorithmus, vielmehr bringt er den logischen Gehalt von Freiheit und Subjektivität in ihrem Spannungsfeld von Einzelheit und Allgemeinheit zum Ausdruck. Hegels Anspruch, das Singuläre philosophisch einzuholen, wurde dabei oft als totalitärer Gestus seiner Philosophie missverstanden. Demgegenüber zeigt sich aber, dass das Singuläre erst im Zerbrechen aller Vermittlungsfiguren deutlich werden kann und auf einen Antagonismus innerhalb des Begriffs verweist, der Grundlage gesellschaftlicher und individueller Dynamiken ist.

Für Neueinsteiger in das Seminar werden in einem von Daniel Kuran und Marlene Deibl abgehaltenen Tutorium die wichtigsten Passagen und Gedankengänge der Seins- und der Wesenslogik wiederholt und zusammengefasst.

Methoden: Das Seminar ist als Lektüreseminar konzipiert, es werden im Sinne eines close reading die Passagen der Logik des Schlusses innerhalb der Wissenschaft der Logik absatzweise interpretiert.
Gemeinsame Textgrundlage ist Band 6 der gesammelten Werke Hegels aus dem Suhrkamp-Verlag.
Ziele: Verständnis und Diskussion des schwierigen Textes; Konfrontation der Hegelschen Logik mit philosophischen Fragestellungen des beginnenden 21. Jahrhunderts; Annäherung an den Begriff der Subjektivität.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Die Leistungskontrolle erfolgt auf Basis
-) der Seminararbeit
-) eines Prüfungsgesprächs über dieselbe sowie
-) der Mitarbeit in den Seminarsitzungen.

Die Lehrveranstaltung wird auf Deutsch abgehalten.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Für eine positive Beurteilung ist eine Seminararbeit gemäß üblicher wissenschaftlicher Standards im Umfang von ca. 20 Seiten abzugeben, über die anschließend ein Prüfungsgespräch erfolgt. Weiters ist eine regelmäßige Anwesenheit erforderlich (dreimaliges entschuldigtes Fehlen ist möglich).

Prüfungsstoff

Die Benotung setzt sich zusammen aus Seminararbeit (plus Prüfungsgespräch über dieselbe) und Mitarbeit bei den Seminarsitzungen.

Literatur

G.W.F. Hegel, Wissenschaft der Logik II. Auf der Grundlage der Werke von 1832-1845, neu editierte Ausgabe. Redaktion Eva Moldenhauer und Karl Markus Michel (Werke 6; stw 606), suhrkamp 1986.
Die weitere Literatur wird im Seminar bekanntgeben

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

LV für Doktorat-/PhD-Studium, für 011 (15W) FTH 17 oder FTH 26, 199 518 MA UF RK 02 oder RK 05, auslaufende Studienpläne: D31, DAM für 011 (11W), 066 796 (15W) MRP 9 , Seminar oder (freies) Wahlfach für 020

Letzte Änderung: Do 06.09.2018 11:27