Universität Wien

010123 SE Krippe und Kreuz. Inkarnation und Passion - Orte einer Vulnerabilität Gottes? (2025W)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

  • Donnerstag 02.10. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2 Schenkenstraße 8-10 5.OG
  • Donnerstag 09.10. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2 Schenkenstraße 8-10 5.OG
  • Donnerstag 16.10. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2 Schenkenstraße 8-10 5.OG
  • Donnerstag 23.10. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2 Schenkenstraße 8-10 5.OG
  • Donnerstag 30.10. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2 Schenkenstraße 8-10 5.OG
  • Donnerstag 06.11. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2 Schenkenstraße 8-10 5.OG
  • Donnerstag 13.11. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2 Schenkenstraße 8-10 5.OG
  • Donnerstag 20.11. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2 Schenkenstraße 8-10 5.OG
  • Donnerstag 27.11. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2 Schenkenstraße 8-10 5.OG
  • Donnerstag 04.12. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2 Schenkenstraße 8-10 5.OG
  • Donnerstag 11.12. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2 Schenkenstraße 8-10 5.OG
  • Donnerstag 08.01. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2 Schenkenstraße 8-10 5.OG
  • Donnerstag 15.01. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2 Schenkenstraße 8-10 5.OG
  • Donnerstag 22.01. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2 Schenkenstraße 8-10 5.OG
  • Donnerstag 29.01. 16:45 - 18:15 Hörsaal 2 Schenkenstraße 8-10 5.OG

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

LV-Inhalt: In der scholastischen Theologie werden Gott die Attribute der Vollkommenheit, Allmacht und Leidensunfähigkeit zugesprochen. Das schließt streng genommen aus, dass Gott mit Unvollkommenheit, Ohnmacht und Leiden in Berührung kommen kann.
Die Provokation des christlichen Glaubens an die Inkarnation des göttlichen Wortes besteht allerdings darin, dass göttliche Vollkommenheit und menschliche Wehrlosigkeit hier zusammenfinden. Gleiches gilt für die Passion auf Golgatha, wo Gottes Sohn leidet und stirbt. Krippe und Kreuz werden so zu theologisch virulenten Orten, die die Frage der Vulnerabilität Gottes aufwerfen.

LV-Ziel: Die Studierenden können zentrale Texte der dogmatischen Gotteslehre und Christologie eigenständig interpretieren und intellektuell Rechenschaft geben über Inkarnation und Passion als Orte der Vulnerabilität Gottes

LV-Methode:
Lektüre und Diskussion ausgewählter Texte. Kurzreferat zur Einleitung in eine thematische Einheit.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Die Benotung setzt sich aus folgenden Komponenten zusammen:
• Regelmäßige Anwesenheit, Mitarbeit und Beteiligung an den Diskussionen (25%)
• Vorbereitung eines Kurzreferats einschließlich der Erstellung eines Handouts (25%)
• Seminararbeit im Umfang von ca. 20 Seiten (50%): Abfassung entsprechend der fakultätsinternen Empfehlung

Die Lehrveranstaltung wird auf Deutsch abgehalten.

Erlaubte Hilfsmittel pro Teilleistung:
Primärtexte und beliebige Werke der Sekundärliteratur

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Mindestanforderung:
75% Anwesenheit, Vorbereitung und Durchführung eines Kurzreferats, Mitarbeit in den einzelnen Seminarsitzungen und Abfassung einer Seminararbeit. Die einzelnen Teilleistungen sind jeweils positiv abzuschließen.

Beurteilungsmaßstab:
•Sehr gut: Alle erbrachten Leistungen lassen eine anspruchsvolle, intensive und eigenständige Auseinandersetzung mit den Themen der LV erkennen.
•Gut: Alle Leistungen sind gut durchdacht und gut ausgearbeitet
•Befriedigend: Die Themen der LV wurden ausreichend kritisch behandelt.
•Genügend: Die Mindestanforderungen für eine positive Beurteilung wurden erbracht.
•Nicht genügend: Die Mindestanforderungen für eine positive Beurteilung wurden nicht erbracht.

Prüfungsstoff

Mündliche Mitarbeit, Verfassen einer schriftlichen Seminararbeit.

Die Option eines notenrelevanten Prüfungsgesprächs kann im Einzelfall getroffen werden.

Literatur

Hans Urs von Balthasar, Theodramatik, Bd. 4: Das Endspiel, Einsiedeln 1983, 191-221: Der Schmerz Gottes

Walter Kasper, Barmherzigkeit Gottes (WKGS 20), Freiburg i. Br. 2024.

Hildegund Keul, Weihnachten – das Wagnis der Verwundbarkeit, Düsseldorf 2013

Karl-Heinz Menke, Inkarnation. Das Ende der Wege Gottes, Regensburg 2021.

Jan-Heiner Tück, Kann Gott leiden?, in: Ders., Gottes Augapfel. Bruchstücke zu einer Theologie nach Auschwitz, Freiburg i. Br. 2. Aufl. 2016, 159-191.

Ders., Crux. Über die Anstößigkeit des Kreuzes, Freiburg i.Br. 2. Aufl 2023.

Saskia Wendel, Der Leib Gottes. Die Bedeutung des Inkarnationsgedankens für ein nichtdualistisches Gottesbild, in: ET studies. Zeitschrift der Europäischen Gesellschaft für Katholische Theologie (2/2010) 245-263.

Weitere Literatur wird bei der ersten Seminarsitzung bekannt gegeben.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

für 011 (15W) FTH 17 oder FTH 26, 198 418 BA UF RK 16, 199 518 MA UF RK 02 oder RK 05, 033 195 (17W) BRP 18krp, BRP 18ktb

Letzte Änderung: Mi 17.09.2025 11:06