030059 SE Seminar aus öffentlichem Recht: Wissenschaft an der Grenze (2016S)
Rechtliche Rahmenbedingungen umstrittener Forschung (für DiplomandInnen und DissertantInnen)
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
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Anmeldung per eMail an: iris.richter@boku.ac.at
Details
max. 15 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lehrende
Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert
2. und 3.6.2016, 09.00-18.00 Ort: Universität für Bodenkultur, Raum: EG04 im Guttenberghaus, Erdgeschoss, Feistmantelstraße 4, 1180 Wien
- Dienstag 08.03. 17:30 - 19:00 Seminarraum SEM61 Schottenbastei 10-16, Juridicum 6.OG
- Dienstag 03.05. 18:00 - 20:00 Seminarraum SEM62 Schottenbastei 10-16, Juridicum 6.OG
Information
Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung
Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel
Seminararbeit, Referat, Beiträge zur Diskussion
Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab
Prüfungsstoff
Literatur
Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis
Letzte Änderung: Do 31.03.2022 00:15
Obwohl die Öffentlichkeit auf die Wissenschaft zunehmend sensibel reagiert und für sie immer öfter Grenzen fordert, sind staatliche Forschungsverbote die seltene Ausnahme. In diesem Regelungsvakuum beginnt nun eine verwirrende Vielfalt an soft-law-Dokumenten zu blühen, die Empfehlungen für gute, ethisch unbedenkliche Wissenschaft aufstellen. Von der Einhaltung dieser oft unklaren und teils sogar widersprüchlichen Empfehlungen hängt zunehmend ab, welche Forschungen finanziert werden und ob Forschungsergebnisse überhaupt publiziert werden können.
Wir wollen in diesem Seminar herausfinden, wie man Risiken und Chancen von Forschungen eigentlich feststellt, wann Wissenschaft bedenklich wird, wann der Staat regulierend eingreifen muss und ob das Recht überhaupt in der Lage ist, Wissenschaft zu regulieren, wenn ja: mit welchen Regulierungstechniken? Dabei verstehen wir die beginnende Regulierung der Forschung als ein Feld, an dem man viel über Verrechtlichung an sich lernen kann: wie entsteht sie, mit welchen Problemen kämpft sie, kann man aus der Verrechtlichung verwandter Gebiete etwas gewinnen und welche Lösungen bieten sich an?Ziele: Das Seminar will die Fähigkeit zu wissenschaftlichem Arbeiten stärken, und zwar anhand eines Regelungsfeldes, das emotional diskutiert wird, sodass seine Behandlung gerade deshalb ein hohes Maß an Rationalität erfordert.Methoden: Verfassen einer Seminararbeit, Referate, Diskussion