Universität Wien FIND

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030218 VO Was ist Rechtspluralismus? (2018W)

auch für DiplomandInnen und DissertantInnen

3.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 3 - Rechtswissenschaften

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

Sprache: Deutsch

Prüfungstermine

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Dienstag 23.10. 12:00 - 14:00 Hörsaal U17 Schottenbastei 10-16, Juridicum, KG1
Dienstag 30.10. 12:00 - 14:00 Hörsaal U17 Schottenbastei 10-16, Juridicum, KG1
Dienstag 06.11. 12:00 - 14:00 Hörsaal U17 Schottenbastei 10-16, Juridicum, KG1
Dienstag 13.11. 12:00 - 14:00 Hörsaal U17 Schottenbastei 10-16, Juridicum, KG1
Dienstag 20.11. 12:00 - 14:00 Hörsaal U17 Schottenbastei 10-16, Juridicum, KG1
Dienstag 27.11. 12:00 - 14:00 Hörsaal U17 Schottenbastei 10-16, Juridicum, KG1
Dienstag 04.12. 12:00 - 14:00 Hörsaal U17 Schottenbastei 10-16, Juridicum, KG1
Dienstag 11.12. 12:00 - 14:00 Hörsaal U17 Schottenbastei 10-16, Juridicum, KG1
Dienstag 08.01. 12:00 - 14:00 Hörsaal U17 Schottenbastei 10-16, Juridicum, KG1
Dienstag 15.01. 12:00 - 14:00 Hörsaal U17 Schottenbastei 10-16, Juridicum, KG1
Dienstag 22.01. 12:00 - 14:00 Hörsaal U17 Schottenbastei 10-16, Juridicum, KG1

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Inhalt:
In der Lehrveranstaltung werden wichtige Ansätze vorgestellt, die im Rahmen der Rechts- und Sozialwissenschaften entwickelt wurden, um die Interaktion und gegenseitige Durchdringung von nicht-staatlichen Normsystemen und staatlichem Recht zu erfassen, zu analysieren und deren praktische Konsequenzen zu lösen. Der Schwerpunkt der LV wird auf aktuellen akademischen konzeptuellen und methodischen Debatten liegen.
Rechtspluralismus wird einerseits als erkenntnisstrukturierend für die Erfassung nicht-staatlichen Rechtes dargestellt. Es wird in der Folge gezeigt, wie sich das offizielle Recht den menschenrechtlichen, aber auch legitimitätsbedrohenden Herausforderungen stellt, die durch verschiedene Interaktionen mit nicht-staatlichen Normsystemen entstehen. Als case studies wird auf die Anerkennung indigener Rechtsprechung in Staaten Lateinamerikas und die Diskurse um normative „Parallelstrukturen“ (sharia?) in Europa eingegangen.
Lehrziel:
Die Studierenden werden mit den von den Sozialwissenschaften und der Rechtswissenschaft entwickelten nicht-staatsbezogenen Konzipierungen des Rechtsbegriffes vertraut gemacht. Es wird verdeutlicht, dass Rechtspluralismus ein konzeptueller Rahmen für zentrale konfliktorientierte Fragestellungen. ist.
Methode:
Im Mittelpunkt jeder Vorlesungseinheit sollen ein oder zwei Textdokumente stehen, die von den Studierenden vorbereitend gelesen werden.
Die Inhalte der Texte werden im Detail in den VO-Einheiten unter Anleitung des LV-Leiters erörtert. Ziel ist, repräsentative und relevante Originaltexte von wichtigen AutorInnen zum Semesterthema kritisch kennenzulernen.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Schriftliche Prüfung am Semesterende (Dauer 60 Minuten), die Mitwirkung an den Debatten in mindestens zwei Einheiten wird in die Benotung einbezogen.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Für eine positive Beurteilung müssen 50% der Punkte erreicht werden.

Prüfungsstoff

Der in der VO behandelte Stoff, ergänzt durch ausgewählte Pflichtlektüre.

Literatur

wird in der VO bekannt gegeben,

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:27