Universität Wien FIND

Bedingt durch die COVID-19-Pandemie können kurzfristige Änderungen bei Lehrveranstaltungen und Prüfungen (z.B. Absage von Vor-Ort-Lehre und Umstellung auf Online-Prüfungen) erforderlich sein. Melden Sie sich für Lehrveranstaltungen/Prüfungen über u:space an, informieren Sie sich über den aktuellen Stand auf u:find und auf der Lernplattform moodle. ACHTUNG: Lehrveranstaltungen, bei denen zumindest eine Einheit vor Ort stattfindet, werden in u:find momentan mit "vor Ort" gekennzeichnet.

Regelungen zum Lehrbetrieb vor Ort inkl. Eintrittstests finden Sie unter https://studieren.univie.ac.at/info.

Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

030330 KU Theorie und Praxis der Tatortarbeit (2016W)

3.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 3 - Rechtswissenschaften
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Bei Überbelag entscheidet das Los.

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first serve").

Details

max. 20 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch, Englisch

Lehrende

Termine

Ort: Seminarraum des Instituts, Schenkenstraße 4, 2. OG
Beginn: Donnerstag 13.10.2016, 14:00 Uhr
Weitere Termine: wöchentlich Donnerstag, 14:00 -15:30 Uhr


Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Diese Lehrveranstaltung wird die Grundkonzepte der Tatortarbeit darstellen. Anhand von Beispielen werden verschiedene Arten von Tatorten vorgestellt, um die Studierenden mit der Vielfalt der möglichen Situationen vertraut zu machen. Eine Übersicht über die Methoden und Techniken, die zur Suche, Sammlung, Laborbehandlung und Auswertung ausgewählter physischer Spuren dienen, wird auch gegeben. Als Spurenarten kommen z.B. DNA, Fingerspuren, Schuhspuren oder auch Mikrospuren in Frage.
Ziel dieser Lehrveranstaltung ist, dass die Studierenden Grundkenntnisse über die forensische Wissenschaft und ihre Bedeutung für die Justiz erhalten, insbesondere bezüglich Tatortarbeit und Spurensicherung. Am Ende des Semesters sollten die Studierenden das Potenzial, aber auch die Grenze der forensischen Analysen verstanden haben. Darüber hinaus sollen die Studierenden ihre Kommunikations-, Argumentations- und analytischen Fähigkeiten ausbauen, indem sie Referate abhalten und aktiv an Diskussionen teilnehmen.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Anwesenheitspflicht und aktive Beteiligung in Diskussionen (50% der Endnote)
Mündliche Referate inkl. PowerPoint-Präsentation und Diskussionseinleitung (auf Deutsch oder Englisch) (50% der Endnote)

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Die Studierenden sollen Grundkenntnisse der forensischen Wissenschaft erhalten, sowie Grundverständnisse für Tatortarbeit, Behandlung und Auswertung von physischen Spuren. Darüber hinaus sollen sie auch den Unterschied zwischen der in einigen bekannten TV-Serien suggerierten Realität und der täglichen Routine der Tatortarbeit erkennen lernen.

Prüfungsstoff

Eine Einführung über die Grundkonzepte der Tatortarbeit und Spurensicherung wird durch die Lehrenden gemacht. Dann werden die Studierenden die Aspekten der Sammlung, Behandlung und Auswertung von ausgewählten physischen Spuren mündlich vorstellen, basierend auf wissenschaftlicher Literatur (Gruppenarbeit). Diese Vorträge werden als Basis für Gruppendiskussionen dienen, ergänzt durch Beiträge von den Lehrenden.

Literatur


Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:27