Universität Wien FIND

030349 SE Menschenrechte und Umweltschutz am Beispiel des Mittelmeers (2019W)

für DiplomandInnen und DissertantInnen

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 3 - Rechtswissenschaften
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Zuteilung in der Vorbesprechung oder nach persönlicher Anmeldung per E-Mail: hannes.tretter@univie.ac.at

An/Abmeldung

Details

max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch, Englisch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Vorbesprechung mit Themenvergabe:
Donnerstag 17.10.2019 16:00 - 17:30 Seminarraum SEM31, Juridicum Schottenbastei 10-16

Seminar-Blocktermin:
05.03.2020 bis 07.03.2020 im Bildungshaus Stift Zwettl/NÖ

Anmeldung über u:space oder in der Vorbesprechung (bzw bei Verhinderung bis 16.10.2019 per Mail an hannes.tretter@univie.ac.at)

Donnerstag 17.10. 16:00 - 17:30 Seminarraum SEM31 Schottenbastei 10-16, Juridicum, 3.OG (Vorbesprechung)

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Das Seminar wird eingangs aufzeigen, dass es noch kein selbständiges Menschenrecht auf Umweltschutz bzw. auf eine saubere Umwelt gibt. Es folgen Referate, die einen Überblick über internationale und regionale Übereinkommen und Deklarationen zum Schutz des Klimas und der Umwelt geben. Im Mittelpunkt des Seminars steht anhand des Beispiels des Mittelmeers eine Auseinandersetzung mit dem Faktum, dass die Meere der größte CO2-Speicher weltweit sind und große Mengen Plastik deren Ökosystem immer stärker belasten. Analysiert werden die internationalen, europäischen (insbesondere der EU und der OSZE) sowie ausgewählte nationale Rechtsvorschriften, Strategien und Programme zur Beseitigung und Vermeidung von Plastikmüll und anderen Verunreinigungen im Mittelmeer. Dabei sollen in den Referaten meeresbiologische, chemische u.a. Erkenntnisse und Analysen – interdisziplinär – mitberücksichtigt und Überlegungen angestellt werden, welche politische, rechtliche und gesellschaftliche Maßnahmen ergriffen werden könnten und müssten, um Plastikmüll zu vermeiden, dem Meer zu entziehen und einer Verwertung zuzuführen.
Das Format ist ein interaktives mit viel Zeit zur Diskussion der Referate. Insoweit will das Seminar die Teilnehmer*innen nach Studium einschlägiger Judikatur und Literatur zu eigenständigem Denken und zur Einnahme eigener rechtswissenschaftlicher und rechtspolitischer Positionen animieren.
Am Seminar sind mündliche Referate (unterstützt durch PPT oder Handout) zu halten, schriftliche Referate sind bis Ende des WiSe 2019-2020 zu verfassen.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Bewertung des mündlichen Referats, für das 4 ECTS vergeben werden. Wird zusätzlich ein schriftliches Referat erarbeitet und mit einem Approbationsantrag im Dekanat abgegeben, so erhält man im Zuge der Approbation zusätzliche 4 ECTS, insgesamt somit 8 ECTS.

Erasmus-Studierende, die für ein mündliches Referat 4 ECTS erwerben, können durch Abgabe einer schriftlichen Ausfertigung ebenfalls insgesamt 8 ECTS erhalten (in diesem Fall ist aber keine Abgabe im Dekanat erforderlich, die Beurteilung des schriftlichen Teils erfolgt ausschließlich im Zuge des Seminars).

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Mindestanforderung: Abhaltung eines mündlichen Referats mit Unterstützung einer PPT oder eines Handout.
Beurteilungsmaßstäbe: Darstellung und Abhandlung eines juristischen Themas anhand üblicher rechtswissenschaftlicher Methoden und Dogmatik, im Dissertationsstudium auch Entwicklung eigenständiger rechtswissenschaftlicher Positionen und Wertungen.

Prüfungsstoff

Das behandelte Referatsthema.

Literatur

Wird in der Vorbesprechung und in der Kommentierung vorzulegender Referats-Konzepte bekanntgegeben.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mi 23.10.2019 14:47