Universität Wien FIND

030393 SE Einzigartig böse. Geächtete Waffen und das Völkerrecht (2018S)

für DiplomandInnen und DissertantInnen) (vertiefende historische Kompetenz)

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 3 - Rechtswissenschaften
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Persönliche Anmeldung per E-Mail bis 04.03.2018 an: sebastian.spitra@univie.ac.at

Details

Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Das Seminar findet in Kooperation mit PD. Dr. Kerstin von Lingen vom Institut für Zeitgeschichte statt. (http://www.univie.ac.at/zeitgeschichte/von-lingen-kerstin/)

Das Blockseminar findet am 7., 8. (nur vormittags), und 9. Juni 2018 in Wien statt.

Mittwoch 14.03. 14:00 - 15:00 Seminarraum SEM34 Schottenbastei 10-16, Juridicum, 3.OG (Vorbesprechung)
Mittwoch 09.05. 14:00 - 15:00 Seminarraum SEM34 Schottenbastei 10-16, Juridicum, 3.OG
Donnerstag 07.06. 08:00 - 21:30 Seminarraum SEM64 Schottenbastei 10-16, Juridicum 6.OG
Freitag 08.06. 08:00 - 21:30 Seminarraum SEM52 Schottenbastei 10-16, Juridicum 5.OG
Samstag 09.06. 08:00 - 18:00 Seminarraum SEM52 Schottenbastei 10-16, Juridicum 5.OG

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Nicht alle Waffen sind gleich. Völkerrecht und internationale Moral ächten bestimmte Waffengattungen vor allen anderen. Durch Verträge, militärische Ehrencodices und bindende Selbstverpflichtungen wird auf Waffen verzichtet, die als „einzigartig böse“ gelten. Das völkerrechtsgeschichtliche Seminar widmet sich Formen und Funktionen solcher Ächtungen. Landminen, Atombomben, automatisierte Waffen sind ins Visier politischer Bewegungen geraten, und sie haben ihre historischen Vorläufer. Welche Hoffnungen und Erwartungen gehen mit solchen Verboten einher? Dient das „humanitarian disarmament“ wirklich einer Humanisierung der Kriegführung? Oder helfen punktuelle Verbote vielmehr, bewaffnete Konflikte als Ganzes als führbar, seine Mittel legitim scheinen zu lassen?

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Benotungsgrundlage: Die Präsentation eines Beitrags beim Blocktermin, Beteiligung an den Diskussionen im Seminar, regelmäßige Anwesenheit und die abgegebene Seminararbeit.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

ACHTUNG: Wir bitten Sie gemeinsam mit Ihrer Anmeldung ein Motivationsschreiben zu übermitteln, in dem Sie ausführen, was Ihre inhaltlichen Beweggründe für die Teilnahme und Ihre Erwartungen an das Seminar sind. Was interessiert Sie (gerade jetzt) an dem Thema geächtete Waffen?

Bitte senden Sie das Motivationsschreiben per E-Mail bis Sonntag, 4. März 2018 an sebastian.spitra@univie.ac.at. Sie bekommen dann bis spätestens Mittwoch 7. März 2017 mitgeteilt, ob wir Ihnen einen Platz im Seminar anbieten können.

ACHTUNG: BEWERBUNGSFRIST FÜR SEMINARPLÄTZE VERLÄNGERT BIS FR., 9. MÄRZ 2018 - Am Mo., 12. März Bescheid geben wir Bescheid, ob wir Ihnen einen Seminarplatz anbieten können.

Prüfungsstoff

Literatur

Wird im Seminar bekanntgegeben.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

MA Geschichte: APMG Neuzeit; Exkursion und transdisziplinäre Öffnung; Geschichte der Neuzeit im transdisziplinären Kontext(4 ECTS)

Letzte Änderung: Fr 31.08.2018 08:42