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Jetzt impfen lassen für ein sicheres Miteinander im Herbst!

Um allen Angehörigen der Universität Wien einen guten und sicheren Semesterbeginn zu ermöglichen, gibt es von Samstag, 18. September, bis Montag, 20. September die Möglichkeit einer COVID-19-Impfung ohne Terminvereinbarung am Campus der Universität Wien. Details unter https://www.univie.ac.at/ueber-uns/weitere-informationen/coronavirus/.

Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

030425 SE SE aus Rechtsphilosophie und Religionsrecht: Menschenrechte - Frauenrechte (2013W)

"Gewalt gegen Frauen" (für DiplomandInnen u. DissertantInnen)

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 3 - Rechtswissenschaften
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Block:

Feitag, 8.11., ab 10 Uhr st. im REWI-HS, Schenkenstraße
und
Dienstag, 12.11., ab 12 Uhr st., ebenfalls Schenkenstraße, aber im HS 3

Das Seminar ist ausgebucht, wird aber voraussichtlich im SS wiederholt.

Details

Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Dienstag 08.10. 15:30 - 17:00 Seminarraum SEM64 Schottenbastei 10-16, Juridicum 6.OG (Vorbesprechung)

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Gewalt gegen Frauen stellt ein globales Phänomen mit vielen Facetten dar, wobei viele Formen international oft noch kaum als Problem wahrgenommen werden (v.a. häusliche Gewalt wie Schläge bis hin zur Vergewaltigung in der Ehe). Im europäischen Kontext werden sie zumindest problematisiert u. durch das Strafrecht sanktioniert. Generell erscheint die gesellschaftliche Toleranz in Europa heute niederschwelliger als in anderen Regionen der Welt, wo häufig bereits Minderjährige massiven Gewalterfahrungen ausgesetzt sind (FGM; Folter sog. "Hexenkinder"; Säureattentate auf Schülerinnen, Zwangsheiraten etc.). Vor diesem Hintergrund sollen im Seminar nicht nur staatliche Rechtsordnungen einer kritischen Gesamtanalyse in Hinblick auf Maßnahmen zur Gewaltprävention unterzogen werden (z.B. fragwürdige Wiedereinführung von Hexenprozessen). Es geht insbes. auch darum, die Rechtspraxis zu durchleuchten u. die gesellschaftlich-strukturellen Kontexte für (wachsende/sinkende) Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu untersuchen. Ein bes. Augenmerk wird dabei auch auf religiös-kulturellen Traditionen u. der aktuellen Rolle der Religionsgemeinschaften in Hinblick auf Gewaltprävention (z.B. Distanzierung von FGM und Zwangsehen durch namhafte Repräsentanten des Islam) bzw. Legitimation (z.B. Unterstützung des Hexenwahns durch afrikanische Geistliche) zu liegen haben.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Referat, Handout und Seminararbeit

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Prüfungsstoff

Literatur

Themenabhängig

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:28