Universität Wien FIND

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030510 SE Arbeits- und sozialrechtliche Aspekte des Geschlechterverhältnisses (2017S)

(auch für DiplomandInnen und DissertantInnen)

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 3 - Rechtswissenschaften
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Vorbesprechung: 15. März 2017, 10.00 Uhr, im Institut Zi 001
Online-Anmeldung: per E-Mail an: michaela.kaipl@univie.ac.at
Anmeldezeitraum: 1.3. - 10.3.2017

Details

max. 20 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine

01.06. und 02.06.2017 09:00-17:00 im Seminarraum des Instituts für Arbeits- und Sozialrecht, Schenkenstraße 8-10, 3. Stock, Stiege 2
A U S G E B U C H T !!!


Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Das Gleichbehandlungsgesetz hat die Gleichstellung von Männern und Frauen im Arbeitsleben zum Ziel und verbietet Diskriminierungen aufgrund des Geschlechts beim Zugang zum Arbeitsmarkt, bei der Einstellung und während des Ablaufs des Dienstverhältnisses sowie bei der Auflösung des Dienstverhältnisses. Auch wenn die LV die Gleichbehandlung von Männern und Frauen im Zentrum behandelt, sollen die neuen Diskriminierungsgründe der ethnischen Zugehörigkeit, Religion und Weltanschauung, Behinderung, des Alters und der sexuellen Orientierung mitbesprochen werden.
Dies ist insoweit auch sinnvoll, da die gesetzlichen Regelungen für alle Diskriminierungsgründe weitgehend ident formuliert sind. In der Lehrveranstaltung werden alle das Arbeitsleben betreffende Themen des Diskriminierungsschutzes besprochen, sowie, in Ergänzung dazu, die entsprechenden Problemlagen im Sozialrecht. Das Sozialversicherungsrecht baut nach wie vor auf einem ehezentrierten, an einer typisch männlichen Erwerbskarriere orientierten Modell auf. Die diesbezüglichen genderspezifischen Fragestellungen beziehen sich ua auf Brüche in den Erwerbskarrieren von Frauen wegen Kindererziehung oder Pflege von Angehörigen.

In der Vorbesprechung werden die Themen vergeben.
Erster und zweiter Seminartag (zwei aufeinanderfolgende Tage im Mai/Juni):
Die Studierenden tragen nacheinander ihre Referate vor. Im Anschluss an jedes Referat wird genug Zeit für Kommentierung und Diskussion eingeplant. Dabei sollen Fragen diskutiert werden, die von den Studierenden vorbereitet wurden bzw Fragen, die im Laufe des Vortrages aufgekommen sind.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

schriftliche Seminararbeit und mündliche Präsentation

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

schriftliche Seminararbeit (10 Seiten) und mündliche Präsentation

Prüfungsstoff

Literatur


Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Fr 31.08.2018 08:47