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040408 KU Industrie- und Betriebssoziologie (MA) (2022S)

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 4 - Wirtschaftswissenschaften
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 50 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Montag 07.03. 13:15 - 14:45 Hörsaal 7 Oskar-Morgenstern-Platz 1 1.Stock
Montag 07.03. 15:00 - 16:30 Hörsaal 8 Oskar-Morgenstern-Platz 1 1.Stock
Montag 14.03. 13:15 - 14:45 Hörsaal 7 Oskar-Morgenstern-Platz 1 1.Stock
Montag 21.03. 13:15 - 14:45 Hörsaal 7 Oskar-Morgenstern-Platz 1 1.Stock
Montag 28.03. 13:15 - 14:45 Hörsaal 7 Oskar-Morgenstern-Platz 1 1.Stock
Montag 04.04. 13:15 - 14:45 Hörsaal 7 Oskar-Morgenstern-Platz 1 1.Stock
Montag 02.05. 13:15 - 14:45 Hörsaal 7 Oskar-Morgenstern-Platz 1 1.Stock
Montag 09.05. 13:15 - 14:45 Hörsaal 7 Oskar-Morgenstern-Platz 1 1.Stock
Montag 16.05. 13:15 - 14:45 Hörsaal 7 Oskar-Morgenstern-Platz 1 1.Stock
Montag 23.05. 13:15 - 14:45 Hörsaal 7 Oskar-Morgenstern-Platz 1 1.Stock
Montag 30.05. 13:15 - 14:45 Hörsaal 7 Oskar-Morgenstern-Platz 1 1.Stock
Montag 13.06. 13:15 - 14:45 Hörsaal 7 Oskar-Morgenstern-Platz 1 1.Stock
Montag 20.06. 13:15 - 14:45 Hörsaal 7 Oskar-Morgenstern-Platz 1 1.Stock
Montag 27.06. 13:15 - 14:45 Hörsaal 7 Oskar-Morgenstern-Platz 1 1.Stock

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

In der Lehrveranstaltung sollen Studierende mit den Grundlagen der Industrie- und Betriebssoziologie vertraut gemacht werden. Zum einen werden die sozialen Beziehungen innerhalb des Betriebes behandelt (innerbetriebliche Organisations- und Gruppenstrukturen, Macht- und Autoritätsverhältnisse, Arbeitsbeziehungen), zum anderen erfolgt eine Einführung in zentrale Thesen und Produktionsformen (wie z.B. Human Relations, Fordismus, „New Work"). Zudem werden aktuelle Phänomene und Entwicklungen der Arbeitswelt behandelt (fortschreitende Entgrenzung, neue Formen der Selbstständigkeit, Auswirkungen der Digitalisierung).
Die Inhalte werden von den TeilnehmerInnen über Lektüre wissenschaftlicher Beiträge, Vorträge des LV-Leiters, Kurzreferate und interaktive Diskussionen erschlossen. Abschließend werden sie von den TeilnehmerInnen durch Anwendung in einer schriftlichen Abschlussarbeit vertieft und angewendet.

Das Design der Lehrveranstaltung kann je nach den Rahmenbedingungen im Sommersemester 2022 (Studierendenzahl, Onlinemodus) noch adaptiert werden.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Vorbereitung und Diskussion der Pflichtlektüre, Kurzreferate, schriftliche Abschlussarbeit, Mitarbeit und Quizzes

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Insgesamt können 100 Punkt erreicht werden, die sich folgendermaßen zusammensetzen:
Kurzreferate: 30 Punkte
Mitarbeit und Wiederholungen: 20 Punkte
Schriftliche Abschlussarbeit: 50 Punkte
Für eine positive Note müssen alle Teilleistungen erbracht und insgesamt mindestens 51% der Punkte erreicht werden. Es besteht grundsätzlich Anwesenheitspflicht (bzw. Teilnahme an der Videokonferenz).
Bei der Erstellung der schriftlichen Arbeit sind die Regeln des wissenschaftlichen Arbeitens zu beachten und generell sind bei schriftlichen Abgaben die Regeln der guten wissenschaftlichen Praxis einzuhalten.

Prüfungsstoff

Es gibt keine Prüfung.

Literatur

Die vollständige Literatur wird nach dem ersten Lehrveranstaltungstermin bekanntgegeben.

Grundlagentexte:
Flecker, Jörg (2017): Arbeit und Beschäftigung. Eine soziologische Einführung. Kapitel 1: Begriff und Bedeutung der Arbeit. Wien: Facultas.
Williams, Karel/Haslam, Colin/Williams, John (1992): Ford versus 'Fordism': The Beginning of Mass Production. In: Work, Employment and Society, 6: 517-55.
Edwards, Richard (1979). Contested Terrain. The Transformation of the Workplace in the Twentieth Century. USA: Basic Books. pp. vii-ix, 3-22 and 163-183.
Voß, G. Günter/Pongratz, Hans J. (1998): Der Arbeitskraftunternehmer. Eine neue Form der Grundform Arbeitskraft? In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, 50: 131-58.
Voswinkel, Stephan (2013): Anerkennung und Identität im Wandel der Arbeitswelt. In: L. Billmann & J. Held (Hrsg.), Solidarität in der Krise. Springer Fachmedien: Wiesbaden. S. 211–235.
Sayer, A. (2012). Würde am Arbeitsplatz. Deutsche Zeitschrift für Philosophie, 60(4), 557–572.
Ittermann, Peter/Niehaus, Jonathan (2015): Industrie 4.0 und Wandel von Industriearbeit. Überblick über Forschungsstand und Trendbestimmungen. In: Hirsch-Kreinsen, Hartmut/Ittermann, Peter/Niehaus, Jonathan (Hg.): Digitalisierung industrieller Arbeit. Die Vision Industrie 4.0 und ihre sozialen Herausforderungen.
Meyer, Henning (2015): Ungleichheit und Arbeit im zweiten Maschinenzeitalter. In: Hoffmann, Reiner / Bogdan, Claudia (Hg.): Arbeit der Zukunft. Frankfurt am Main: Campus. S.468-479.
Carstensen, Tanja (2020): Orts- und zeitflexibles Arbeiten: Alte Geschlechterungleichheiten und neue Muster der Arbeitsteilung durch Digitalisierung. Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, 74. S. 195–205.
Mückenberger, Ulrich (2015): Arbeit vom Menschen her denken: Was wäre heute unter „Humanisierung der Arbeit“ zu verstehen? In: Hoffmann, Reiner / Bogdan, Claudia (Hg.): Arbeit der Zukunft. Frankfurt am Main: Campus, S. 247-259.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mi 16.03.2022 13:28