Universität Wien FIND

040906 KU Ausgewählte Spezialgebiete des Public and Non-Profit Management (MA) (2019W)

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 4 - Wirtschaftswissenschaften
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Details

max. 29 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine

DO 10.10.2019 08.30-12.30 Ort: Seminarraum 13 OMP1 2.Stock
DO 24.10.2019 08.30-12.30 Ort: Seminarraum 13 OMP1 2.Stock
DO 31.10.2019 08.30-12:30 Ort: Seminarraum 13 OMP1 2.Stock
DO 07.11.2019 08.30-10.30 Ort: Seminarraum 13 OMP1 2.Stock
DO 21.11.2019 08:30-10:30 Ort: Seminarraum 13 OMP1 2.Stock
DO 28.11.2019 08.30-12.30 Ort: Seminarraum 13 OMP1 2.Stock
DO 12.12.2019 08.30-13.00 Ort: Seminarraum 13 OMP1 2.Stock

Bitte beachten Sie stets die Hinweise der Lehrenden! Danke!


Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

http://pnpm.univie.ac.at/minormajor-pnpm/
Please open this website to obtain further information regarding in which Master study plans this course can be selected (e.g., Business Administration, International Business Administration, Economics, Statistics, Business Informatics).

Bei der Leistungserstellung im Gesundheitswesen wird ein Fokus auf die Personaleinsatzplanung von Krankenschwestern und Ärzten gerichtet. Im ersten Teil des Kurses wird eine Kurzeinführung in die Methodik der linearen Programmierung gegeben und die Einsatzmöglichkeit für die Ressourcenplanung aufgezeigt. Danach werden Modelle zur Personaleinsatzplanung, insbesondere Schichtplanung von Krankenschwestern, aus der Literatur diskutiert. Abschließend lösen Studierende Problemstellungen zur Schichtplanung aufbauend auf internationaler Fachliteratur und bewerten die Einsatzmöglichkeit in der Praxis.

Der zweite Teil des Kurses verlässt die Personaleinsatzplanung und wendet sich dem Thema der Pflege und ihrer zukünftigen Ausgestaltung zu. Die demographische und gesellschaftliche Entwicklung stellt die Pflegesysteme der westlichen Welt vor nicht zu unterschätzende Herausforderungen. Um einen genaueren Einblick in diese Thematik zu gewinnen, wird eine Klassifizierung von europäischen Pflegesystemen vorgestellt. Anschließend werden die unterschiedlichen Möglichkeiten Pflegesysteme zu organisieren eingehend diskutiert. Ebenso werden die verschiedenen Arten der Leistungserbringung beleuchtet und kritisch hinterfragt. Die Personalressource „informelle Pflegekraft“ wird abschließend thematisiert. Die Studierenden setzen sich im Rahmen einer Ausarbeitung mit der Zukunft und möglichen Lösungsvorschlägen von den vorher thematisierten Herausforderungen von Pflegesystemen näher auseinander.
Um den Praxisbezug dieser Lehrveranstaltung herzustellen, wird jedes Semester eine Exkursion zu einer Organisation im Gesundheitswe-sen durchgeführt (z.B. Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger, Pharmig, Pharmakonzerne, Krankenanstaltenver-bunde, Krankenhäuser, Hospize, Rettungsgesellschaften, MTD-Forum, Karl-Landsteiner-Gesellschaft: Veranstaltung Health Literacy, Gesundheitspolitisches Forum).

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Anwesenheit in Übungseinheiten 5 %
Mitarbeit in Übungseinheiten 5 %
Mitarbeit zwei Workshops Rauner max. je 5 = 10 %
Mitarbeit Workshop Kraus max. je 5 = 5 %
Präsentation Hausübung Ozkarahan max. 10 %
Foliensatz Hausübung Ozkarahan max. 10%
Präsentation Hausübung Zukunft der Pflegesysteme max. 10 %
Videomitschnitt der Präsentation Hausübung Zukunft der Pflegesysteme max. 15 %
Präsentation Hausübung Personaleinsatzplanung max. 10 %
Foliensatz Hausübung Personaleinsatzplanung max. 20 %

Sehr gut 90%-100%
Gut 80%-89%
Befriedigend 66%-79%
Genügend 50%-65%

Achtung, alle etwaig ausständigen Leistungen im WS sind bis einschließlich 31. Dezember zu erbringen.
Achtung, alle schriftlichen Ausarbeitungen unterliegen einer Plagiatsprüfung (Software etc.).

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Anwesenheit in Übungseinheiten 5 %
Mitarbeit in Übungseinheiten 5 %
Mitarbeit zwei Workshops Rauner max. je 5 = 10 %
Mitarbeit Workshop Kraus max. je 5 = 5 %
Präsentation Hausübung Ozkarahan max. 10 %
Foliensatz Hausübung Ozkarahan max. 10%
Präsentation Hausübung Zukunft der Pflegesysteme max. 10 %
Videomitschnitt der Präsentation Hausübung Zukunft der Pflegesysteme max. 15 %
Präsentation Hausübung Personaleinsatzplanung max. 10 %
Foliensatz Hausübung Personaleinsatzplanung max. 20 %

Sehr gut 90%-100%
Gut 80%-89%
Befriedigend 66%-79%
Genügend 50%-65%

Achtung: Alle schriftlichen Ausarbeitungen werden mit einer Plagiatssoftware hinsichtlich korrekter wissenschaftlicher Zitierung kontrolliert.

Prüfungsstoff

siehe Literatur

Literatur

Auf der E-Learning-Plattform Moodle liegen alle Unterlagen bereit.
Hauptliteratur:

Lineare Optimierung

Günther, H.-O. (1993) Produktionsmanagement, Einführung mit Übungsaufgaben, Heidelberg
Hillier, F.S., Lieberman, G.J. (1988) Operations Research, Einführung, München

Nurse Scheduling

Van den Bergh, J., Beliën, J., De Bruecker, P., Demeulemeester, E., & De Boeck, L. (2013). Personnel scheduling: A literature review. European Journal of Operational Research, 226(3), 367-385.

Brucker, P., Qu, R., & Burke, E. (2011). Personnel scheduling: Models and complexity. European Journal of Operational Research, 210(3), 467-473.

De Causmaecker, P., & Vanden Berghe, G. (2011). A categorisation of nurse rostering problems. Journal of Scheduling, 14(1), 3-16.

Burke, E.K., De Causmaecker, P., Vanden Berghe, G., Van Landegheme, H. (2004) The state of the art of nurse rostering, Journal of Scheduling, Vol. 7, No. 6, pp. 441-499.
Gutjahr, W.J, Rauner, M.S. (2007) An ACO algorithm for a dynamic regional nurse-scheduling problem in Austria, Computers & Operations Research, Vol. 41, No. 3, pp. 642-666.

Hausübung Ozkarahan

Ozkarahan, I., A Disaggregation Model of a Flexible Nurse Scheduling Support System (1991) Socio-Economic Planning Sciences, Vol. 25, No. 1, pp. 9-26.
Rauner, M.S. (1999) A note on “A disaggregation model of a flexible nurse scheduling support system” by Irem Ozkarahan, Socio-Economic Planning Sciences 25 (1991), pp. 9-26”, Socio-Economic Planning Sciences, Vol. 33, No. 2, pp.173-177.

Personaleinsatzplanung

* Von Eiff, W., Stachel, K. (2006) Professionelles Personalmanagement: Erkenntnisse und Best-Practice-Empfehlungen für Führungskräfte im Gesundheitswesen, Münster

Grütz, M. (1984) Computerunterstützte Personalbedarfsermittlung für den Krankenpflegebereich auf der Grundlage von Dienstzeitplanungen, Nürnberg
Trill, R. (2002) LinkKrankenhaus-Management: Aktionsfelder und Erfolgspotentiale, Neuwied

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Di 24.09.2019 17:27