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060011 SE Konversion im Judentum: Giur, Teshuva und mehr (2018W)

Privatissimum Rabbinische Texte

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Details

Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Dienstag 09.10. 10:00 - 11:30 Hörsaal 1 Judaistik UniCampus Hof 7 2L-EG-25
Dienstag 16.10. 10:00 - 11:30 Hörsaal 1 Judaistik UniCampus Hof 7 2L-EG-25
Dienstag 23.10. 10:00 - 11:30 Hörsaal 1 Judaistik UniCampus Hof 7 2L-EG-25
Dienstag 30.10. 10:00 - 11:30 Hörsaal 1 Judaistik UniCampus Hof 7 2L-EG-25
Dienstag 06.11. 10:00 - 11:30 Hörsaal 1 Judaistik UniCampus Hof 7 2L-EG-25
Dienstag 13.11. 10:00 - 11:30 Hörsaal 1 Judaistik UniCampus Hof 7 2L-EG-25
Dienstag 20.11. 10:00 - 11:30 Hörsaal 1 Judaistik UniCampus Hof 7 2L-EG-25
Dienstag 27.11. 10:00 - 11:30 Hörsaal 1 Judaistik UniCampus Hof 7 2L-EG-25
Dienstag 04.12. 10:00 - 11:30 Hörsaal 1 Judaistik UniCampus Hof 7 2L-EG-25
Dienstag 11.12. 10:00 - 11:30 Hörsaal 1 Judaistik UniCampus Hof 7 2L-EG-25
Dienstag 08.01. 10:00 - 11:30 Hörsaal 1 Judaistik UniCampus Hof 7 2L-EG-25
Dienstag 15.01. 10:00 - 11:30 Hörsaal 1 Judaistik UniCampus Hof 7 2L-EG-25
Dienstag 22.01. 10:00 - 11:30 Hörsaal 1 Judaistik UniCampus Hof 7 2L-EG-25
Dienstag 29.01. 10:00 - 11:30 Hörsaal 1 Judaistik UniCampus Hof 7 2L-EG-25

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Ziel:

Ziel ist es, den Studierenden verschiedene Konversionskonzepte im jüdischen Kontext vorzustellen. Der Kurs wird verschiedene Beispiele alter und moderner Konversion in der jüdischen Geschichte untersuchen.

Studenten werden:

• Wissen darüber erwerben, was "Konversion" bedeutet und wie es in einem jüdischen Kontext studiert werden kann; identifiziert die Unterschiede zwischen verschiedenen Konvertierungskonzepten.

• Wissen über verschiedene Texte, Traditionen und Praktiken erwerben, die sich mit Konversion befassen; in der Lage sein, Entwicklungen in Konversionskonzepten sowie Unterschiede zwischen verschiedenen Formen des jüdischen Denkens zu analysieren.

Beschreibung:

Die Konversion ist ein Schlüsselbegriff für das Studium jeder religiösen Gruppe. Es erlaubt der Gruppe, ihre eigenen Grenzen, Hauptprinzipien und Praktiken zu definieren und sich so selbst zu definieren. Die jüdische Geschichte geht auf den Begriff der Bekehrung zurück und erlaubt uns, die Entwicklung dieses Begriffs in der jüdischen Tradition zu sehen. Die Bekehrung ist auch im heutigen Judentum ein höchst relevantes Thema, da sie die Grundlage für viele Kontroversen innerhalb der jüdischen Welt bildet, die die Frage "Wer ist Jude?" Berühren.

Der Kurs wird jüdische Phänomene untersuchen, die normalerweise unter dem Überbegriff Konversion zu finden sind. Wir werden diese Themen von verschiedenen Aspekten untersuchen: theoretisch, historisch und literarisch.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Teilnahme und eine kurze Präsentation

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Die LV richtet sich an fortgeschrittene Bachelor- und Masterstudierende, da die Texte im hebräischen Original gelesen werden.

Für einen positiven Abschluss des SE sind eine regelmäßige Vorbereitung (sprachlich, inhaltlich), aktive Mitarbeit und eine kurze Präsentation

Prüfungsstoff

Literatur

Zvi Zohar, Avi Sagi, Transforming identity: the ritual transition from gentile to Jew-structure and meaning

Moshe Lavee, The Rabbinic Conversion of Judaism
The Unique Perspective of the Bavli on Conversion and the Construction of Jewish Identity

Lewis R. RAMBO, Theories of Conversion: Understanding and Interpreting Religious Change

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

BA: U1-225
MA: U2-323

Letzte Änderung: Di 26.02.2019 08:27