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060024 VO Jüdisch-argentinische Bildwelten. Flucht, Exil und Gender in der Visuellen Kultur Argentiniens (2019W)

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Details

Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Donnerstag 31.10. 10:00 - 12:00 Hörsaal 2 Judaistik UniCampus Hof 7 2L-EG-17
Donnerstag 07.11. 10:00 - 12:00 Hörsaal 2 Judaistik UniCampus Hof 7 2L-EG-17
Donnerstag 14.11. 10:00 - 12:00 Hörsaal 2 Judaistik UniCampus Hof 7 2L-EG-17
Donnerstag 21.11. 10:00 - 12:00 Hörsaal 2 Judaistik UniCampus Hof 7 2L-EG-17
Donnerstag 28.11. 10:00 - 12:00 Hörsaal 2 Judaistik UniCampus Hof 7 2L-EG-17
Donnerstag 05.12. 10:00 - 12:00 Hörsaal 2 Judaistik UniCampus Hof 7 2L-EG-17
Donnerstag 09.01. 10:00 - 12:00 Hörsaal 2 Judaistik UniCampus Hof 7 2L-EG-17
Donnerstag 16.01. 10:00 - 12:00 Hörsaal 2 Judaistik UniCampus Hof 7 2L-EG-17
Donnerstag 23.01. 10:00 - 12:00 Hörsaal 2 Judaistik UniCampus Hof 7 2L-EG-17
Donnerstag 30.01. 10:00 - 12:00 Hörsaal 2 Judaistik UniCampus Hof 7 2L-EG-17

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Die Vorlesung beschäftigt sich mit der Repräsentation von Flucht, Exil und Geschlechterverhältnissen im Werk jüdischer Kunstschaffender und innerhalb der argentinischen visuellen Kultur. Der Fokus liegt dabei auf der kultur- und zeitgeschichtlich kontextualisierten Analyse von visuellen Quellen, insbesondere Film, Fotografie und Malerei, die sich mit jüdischen Erfahrungen im argentinischen Exil befassen. In den jeweiligen Einheiten werden demnach unterschiedliche Formen visueller Kunst behandelt und vornehmlich weibliche Kunstschaffende im Zentrum stehen, die geschlechterspezifische wie auch jüdische Zugehörigkeiten verhandeln.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Um erfolgreiche abschließen zu können, muss nach Anmeldung zum jeweiligen Prüfungstermin ein 6-8seiter Essay zu einem in der Vorlesung behandelten Themenbereiche bzw. zu einer/einem Kunstschaffenden abgegeben werden. Die Abgabetermine werden in der ersten VO-Einheit bekanntgegeben.

Die Essays können per Mail zugeschickt werden.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Mindestanforderung für die positive Beurteilung ist die Abfassung eines 6-8seitigen Essays zu einem der in der Vorlesung behandelten Themenbereiche bzw. zu einer/einem Kunstschaffenden. Thema und Forsschungsfragen müssen vorab mit der Lehrveranstaltungsleiterin abgesprochen werden.

Prüfungsstoff

Thema und Forschungsfrage der Essays müssen vorab mit der Lehrveranstaltungsleiterin abgesprochen werden.

Literatur

Allgemeine Literatur zu jüdisch-argentinischer Kulturgeschichte (Auswahl):

Haim Avni: Argentina and the Jews: A History of Jewish Immigration University Alabama Press 2002

Alisa Douer, Edith Blaschitz (Hg.): Wie weit ist Wien: Lateinamerika als Exil für österreichische Schriftsteller und Künstler, Österreichische Exilbibliothk, Picus-Verlag 1995

Liliana Ruth Feierstein (Hg.): Von Europa nach Südamerika - Deutsch-jüdische Kultur in der Emigration. Münchner Beiträge - Jüdische Geschichte und Kultur - LMU München, 2016/2.

Liliana Ruth Feierstein: In the Land of Vitzliputzli: German-Speaking Jews in Latin America. In: Ranaan Rein (Hg.): The New Ethnic Studies: Jewish Latin Americans in a Comparative Perspective, Brill 2017. S. 166-184.

Sandra McGee Deutsch: Crossing Borders, Claiming a Nation: A History of Argentine Jewish Women, 1880–1955, Duke University Press 2010

Mollie Lewis Nouwen: Oy, My Buenos Aires: Jewish Immigrants and the Creation of Argentine National Identity, New Mexico Press 2013

Anne Saint Saveur-Henn: Exotische zuflucht? Buenos Aires, eine unbekannte und vielseitige Exilmetropole (1933-1945) , in: Claus-Dieter Krohn (Hg.): Exilforschung 20/2002. Metropolen und Exil : Ein internationales Jahrbuch, S. 242-268

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mo 07.10.2019 14:07