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070013 GR Guided Reading (2018S)

Kirche und Gesellschaft: Heilige und ihre Gemeinschaften in Spätantike und Mittelalter

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 7 - Geschichte
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Montag 05.03. 12:30 - 14:00 Seminarraum Geschichte 1 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 10
Montag 19.03. 12:30 - 14:00 Seminarraum Geschichte 1 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 10
Montag 09.04. 12:30 - 14:00 Seminarraum Geschichte 1 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 10
Montag 16.04. 12:30 - 14:00 Seminarraum Geschichte 1 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 10
Montag 23.04. 12:30 - 14:00 Seminarraum Geschichte 1 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 10
Montag 30.04. 12:30 - 14:00 Seminarraum Geschichte 1 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 10
Montag 07.05. 12:30 - 14:00 Seminarraum Geschichte 1 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 10
Montag 14.05. 12:30 - 14:00 Seminarraum Geschichte 1 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 10
Montag 28.05. 12:30 - 14:00 Seminarraum Geschichte 1 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 10
Montag 04.06. 12:30 - 14:00 Seminarraum Geschichte 1 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 10
Montag 11.06. 12:30 - 14:00 Seminarraum Geschichte 1 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 10
Montag 18.06. 12:30 - 14:00 Seminarraum Geschichte 1 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 10
Montag 25.06. 12:30 - 14:00 Seminarraum Geschichte 1 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 10

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Das GR untersucht Formen religiöser Zusammenlebens im Allgemeinen und im Besonderen die Rolle, die Heilige und ihre Verehrung in der Gestaltung von mittelalterlichen Gemeinschaften einnahmen. Dazu beginnen wir bei den ersten Wüstenklöstern in der Spätantike, in denen verschiedene Formen des Zusammenlebens, entweder allein in der Wüste oder eingebunden in eine große Gemeinschaft praktiziert wurden. Im Zentrum dieser Gemeinschaften standen charismatische Männer und Frauen, die nach ihrem Tod oft als Heilige verehrt wurden. Die Erzählungen ihres Wunderwirkens und ihre Reliquien hatten wichtige Identitätsstiftende Funktionen und sicherten den Fortbestand und das Wachstum der von ihnen gegründeten Gemeinschaften.
Fragen nach den Regeln des klösterlichen Zusammenlebens, nach Enthaltsamkeit, Armut und Gehorsam, werden in diesen frühen Texten bereits thematisiert und waren später, in den mittelalterlichen Gemeinschaften immer wieder Gegenstand von Diskussion und Konflikt. Diese Spannungsfelder von Idealvorstellungen und gelebter Praxis, Tradition, Erneuerung und Reformbestrebungen, sollen im GR anhand von Heiligenleben, Ordensregeln, Predigten und Urkunden untersucht werden. Dabei soll ein breiter Einblick in die Quellen des Mittelalters vermittelt werden, der Fragen nach politischem und gesellschaftlichem Wandel ebenso berücksichtigt. Zeitlichen Schlusspunkt bildet die Gründung des Franziskanerordens im Spätmittelalter, der sich am Ideal der ersten christlichen Gemeinschaften orientierte und eine grundlegende Erneuerung monastischen Lebens anstrebte.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

- kleinere, schriftliche Übungsarbeiten
- eine mündliche Präsentation (Gruppenarbeit)
- aktive Mitarbeit, Anwesenheit

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

schriftliche Übungsarbeiten (60%), Mitarbeit, Präsentation und Anwesenheit (40%)

Prüfungsstoff

Literatur

Mittelalterliche Quellen: Latein mit Übersetzung (Deutsch oder Englisch)
Literatur: Deutsch und Englisch

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

BA: Antike, Mittelalter
BEd: Historisch-Kulturwissenschaftliche Europaforschung, Frauen- und Geschlechtergeschichte, Österreichische Geschichte I
Diplom UF : Historisch-Kulturwissenschaftliche Europaforschung, Frauen- und Geschlechtergeschichte

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:30