Universität Wien FIND

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Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

070015 PS BA-Proseminar - Judenplatz und Im Werd (2020W)

Die zwei jüdischen Gemeinden Wiens in der Vormoderne im Vergleich (1238-1421, 1624-1671)

5.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 7 - Geschichte
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Jeweils Montag, 9.45–11.15, 11.30-13.00
5. 10. 2020
19. 10.
9.11.
23.11.
14.12
11.1. 2021
18. 1.
25.1.

Montag 05.10. 09:45 - 11:15 Hybride Lehre
Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG
Montag 05.10. 11:30 - 13:00 Hybride Lehre
Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG
Montag 19.10. 09:45 - 11:15 Hybride Lehre
Seminarraum 3, Währinger Straße 29 1.UG
Montag 19.10. 11:30 - 13:00 Hybride Lehre
Seminarraum 3, Währinger Straße 29 1.UG
Montag 09.11. 09:45 - 11:15 Hybride Lehre
Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG
Montag 09.11. 11:30 - 13:00 Hybride Lehre
Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG
Montag 23.11. 09:45 - 11:15 Hybride Lehre
Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG
Montag 23.11. 11:30 - 13:00 Hybride Lehre
Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG
Montag 14.12. 09:45 - 11:15 Hybride Lehre
Seminarraum 2, Währinger Straße 29 1.UG
Montag 14.12. 11:30 - 13:00 Hybride Lehre
Seminarraum 2, Währinger Straße 29 1.UG
Montag 11.01. 09:45 - 11:15 Hybride Lehre
Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG
Montag 11.01. 11:30 - 13:00 Hybride Lehre
Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG
Montag 18.01. 09:45 - 11:15 Hybride Lehre
Seminarraum 2, Währinger Straße 29 1.UG
Montag 18.01. 11:30 - 13:00 Hybride Lehre
Seminarraum 2, Währinger Straße 29 1.UG
Montag 25.01. 09:45 - 11:15 Hybride Lehre
Seminarraum 2, Währinger Straße 29 1.UG
Montag 25.01. 11:30 - 13:00 Hybride Lehre
Seminarraum 2, Währinger Straße 29 1.UG

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Bis zur Zeit der Aufklärung existierten in Wien zwei jüdische Gemeinden: die mittelalterliche Judenstadt rund um den heutigen Judenplatz und das frühneuzeitliche Ghetto, das den Juden „Im Werd“ im heutigen 2. Gemeindebezirk zugewiesen wurde. Beide Ansiedlungen endeten durch Vertreibung, die mittelalterliche allerdings auch in einem brutalen Justizmord.
Das Seminar behandelt rechtliche, wirtschaftliche und soziale Aspekte der beiden Gemeinden im Vergleich. Die Themen werden also nicht chronologisch abgehandelt, sondern einander gegenübergestellt und im Kontext des geographischen und kulturellen Bezugsraums „Aschkenas“, der deutschsprachigen jüdischen Ansiedlung in Zentraleuropa, diskutiert.
Mit Methoden der Cultural Studies, insbesondere auch der Theorien zu Raum, werden unterschiedliche nichtjüdische Quellen wie Privilegien, Grundbücher, Chroniken und Urkunden sowie jüdische Quellen wie rabbinische Rechtsgutachte, historiographische Texte und Ego-Dokumente (in Übersetzung) vorgestellt und analysiert. Ein weiterer Fokus liegt auf den Kontaktzonen zwischen der christlichen Mehrheitsgesellschaft und der jüdischen Minderheit, auch im Bereich des Kulturtransfers.
Ziele: Kenntnis der jüdischen Geschichte Wiens in der Vormoderne; Kennenlernen und kritische Analyse unterschiedlicher christlicher und jüdischer Quellen; Kenntnis der Begriffe, Definitionen und Methoden der Cultural Studies; aktive Diskussion und gute Präsentation, wissenschaftliche Recherche, korrekte Zitierweise, Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit nach good scientific practice.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Bei der LV besteht Anwesenheitspflicht, zwei Einheiten zu je 45 Minuten dürfen versäumt werden. Die auf Moodle zur Verfügung gestellten Texte sind vorzubereiten.
COVID-19: Sollte aufgrund der COVID-19-Maßnahmen keine LV in Präsenz möglich sein, werden die vorbereiteten Quellen zum selben Termin auf dem Moodle-Forum diskutiert. Die Referate werden am Tag vor dem Vortragstermin als PPP mit integrierter Audiodatei auf Moodle gestellt, gemeinsam angehört und im Forum diskutiert.
Im Fall der Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe kann eine Zuschaltung per Video-Konferenz erfolgen.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Zu einem der Themen ist ein Referat von 10 Minuten zu halten und eine Proseminararbeit von 40.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) (+- 5%) zu verfassen. Für die Arbeit wende ich folgendes Beurteilungsschema an (laut „Beurteilungsschema schriftlicher Arbeit, Center for Teaching and Learning der Univ. Wien, 19.02.2015): Höchstpunkteanzahl 100, zusammengesetzt aus 50 Inhalt, 30 Aufbau und Textorganisation (Struktur, Darstellung), 20 Form und Sprache (Zitierregeln, Grammatik-, Rechtschreib- und Beistrichfehler): 100-91 Sehr gut, 90-81 gut, 80-75 Befriedigend, 74-51 genügend, unter 50 Nicht Genügend. Für die Benotung der LV gilt der Schlüssel: Arbeit 60%, Referat 30%, Mitarbeit 10%

Prüfungsstoff

Die Lehrveranstaltung ist prüfungsimmanent.

Literatur

Literatur wird auf Moodle gestellt

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

BA Geschichte (2012): Mittelalter, Neuzeit (5 ECTS)
BA Geschichte (2019): Mittelalter, Neuzeit (5 ECTS)
BEd UF Geschichte: Österreichische Geschichte 1 (5 ECTS)
Diplom UF Geschichte: ???

Letzte Änderung: Do 08.10.2020 10:28