070032 FS Forschungsmodul Zeitgeschichte (2012W)
Universität Wien im Austrofaschismus und Nationalsozialismus - Vorgeschichte und Nachwirkungen
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
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Blocktermine:
Do. 17.01.2013, 9-18, Block auswärts
Fr. 18.01.2013, 9-18, Sa. 19.01.2012, 09-18, So 20.01.2012, 09-13 Block im Seminarraum 2, Institut für Zeitgeschichte
Do. 17.01.2013, 9-18, Block auswärts
Fr. 18.01.2013, 9-18, Sa. 19.01.2012, 09-18, So 20.01.2012, 09-13 Block im Seminarraum 2, Institut für Zeitgeschichte
An/Abmeldung
Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").
- Anmeldung von Mo 10.09.2012 06:00 bis So 23.09.2012 23:59
- Anmeldung von Mo 15.10.2012 06:00 bis So 21.10.2012 23:59
- Abmeldung bis Mi 31.10.2012 23:59
Details
max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lehrende
Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert
- Donnerstag 11.10. 09:00 - 13:00 Seminarraum 2, Institut für Zeitgeschichte, 1090 Wien, Spitalgasse 2-4, Hof 1
- Donnerstag 18.10. 09:00 - 13:00 Seminarraum 2, Institut für Zeitgeschichte, 1090 Wien, Spitalgasse 2-4, Hof 1
- Donnerstag 25.10. 09:00 - 13:00 Seminarraum 2, Institut für Zeitgeschichte, 1090 Wien, Spitalgasse 2-4, Hof 1
- Donnerstag 08.11. 09:00 - 13:00 Seminarraum 2, Institut für Zeitgeschichte, 1090 Wien, Spitalgasse 2-4, Hof 1
- Donnerstag 15.11. 09:00 - 13:00 Seminarraum 2, Institut für Zeitgeschichte, 1090 Wien, Spitalgasse 2-4, Hof 1
- Donnerstag 22.11. 09:00 - 13:00 Seminarraum 2, Institut für Zeitgeschichte, 1090 Wien, Spitalgasse 2-4, Hof 1
- Donnerstag 29.11. 09:00 - 13:00 Seminarraum 2, Institut für Zeitgeschichte, 1090 Wien, Spitalgasse 2-4, Hof 1
- Donnerstag 06.12. 09:00 - 13:00 Seminarraum 2, Institut für Zeitgeschichte, 1090 Wien, Spitalgasse 2-4, Hof 1
- Donnerstag 13.12. 09:00 - 13:00 Seminarraum 2, Institut für Zeitgeschichte, 1090 Wien, Spitalgasse 2-4, Hof 1
- Freitag 18.01. 09:00 - 18:00 Seminarraum 2, Institut für Zeitgeschichte, 1090 Wien, Spitalgasse 2-4, Hof 1
- Samstag 19.01. 09:00 - 18:00 Seminarraum 2, Institut für Zeitgeschichte, 1090 Wien, Spitalgasse 2-4, Hof 1
- Sonntag 20.01. 09:00 - 13:00 Seminarraum 2, Institut für Zeitgeschichte, 1090 Wien, Spitalgasse 2-4, Hof 1
- Donnerstag 31.01. 09:00 - 13:00 Seminarraum 2, Institut für Zeitgeschichte, 1090 Wien, Spitalgasse 2-4, Hof 1
Information
Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung
Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel
+ Anwesenheit
+ aktive Teilnahme
+ Praesentation
+ Verfassung einer schriftlichen Arbeit (Entwurf fuer einen Beitrag zu einem Sammelband)
+ aktive Teilnahme
+ Praesentation
+ Verfassung einer schriftlichen Arbeit (Entwurf fuer einen Beitrag zu einem Sammelband)
Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab
o Einblick in projektorientiertes wissenschaftliches Arbeiten im zeit- und wissenschaftshistorischen Kontext (Forschungs-, Publikations- und Gedenkprojekte, Erarbeitung und Vermittlung von Forschungsergebnissen) an einem angewandten Beispiel. Neben wissenschaftlichem Arbeiten sind auch Fragen von Projektorganisation, -ablauf und -finanzierung, Konzeptentwicklung, Recherche, Forschungsorganisation und -prozesse … von der Idee über die Antragstellung zur Realisierung und Vermittlung Gegenstand des Forschungsseminars.
o Einstieg in Themen rund um die eigene Universität im Austrofaschismus und Nationalsozialismus, wie z. B.
- Wiener Entwicklungen und Akteur_innen: Karrieren/Exklusionen und biographisch-institutionelle Netzwerke, Widerstand (soweit historisch nachvollziehbar)
- Forschungs- und Lehrkonzepte: inneruniversitäre Aktionsfelder und außeruniversitäre Wirkweisen
- Studierende und studentische Lebenswelten
- Nachgeschichte/n: Entnazifizierung, Re/Integration ehemaliger AnhängerInnen von Nationalsozialismus und Austrofaschismus sowie Umgang mit Vertriebenen über Protestbewegungen der 1960er Jahre hin zu Erinnerungspolitiken im universitären Kontext ab den 1980er Jahren
- Desiderate und laufende Projekte der aktuellen Forschung vor Ort (z. B. Musikwissenschaft, Ethnologie, Juridische Fakultät, …)
(Themenfelder werden übergreifend an allen Universitäten für die je eigene bearbeitet. Im Sinne eines Perspektivenwechsels können Fragestellungen aber auch für andere der teilnehmenden Hochschulen bearbeitet werden.)
o theoretische Inputs und praktische Erprobung wissenschaftlicher Methoden: z. B. archivalische Quellenarbeit, quantitative Methoden (Arbeit mit historischen Massenquellen), qualitative Methoden (Oral History)
o Verfassung wissenschaftlicher Aufsätze, Erstellung von Sammelbänden sowie generell Umsetzungsformen wissenschaftlicher Ergebnisse wie z. B. Workshops, Tagungen, Denkmäler, Ausstellungen, Netz-Plattformen, Hörfunkfeatures, …
o Einstieg in Themen rund um die eigene Universität im Austrofaschismus und Nationalsozialismus, wie z. B.
- Wiener Entwicklungen und Akteur_innen: Karrieren/Exklusionen und biographisch-institutionelle Netzwerke, Widerstand (soweit historisch nachvollziehbar)
- Forschungs- und Lehrkonzepte: inneruniversitäre Aktionsfelder und außeruniversitäre Wirkweisen
- Studierende und studentische Lebenswelten
- Nachgeschichte/n: Entnazifizierung, Re/Integration ehemaliger AnhängerInnen von Nationalsozialismus und Austrofaschismus sowie Umgang mit Vertriebenen über Protestbewegungen der 1960er Jahre hin zu Erinnerungspolitiken im universitären Kontext ab den 1980er Jahren
- Desiderate und laufende Projekte der aktuellen Forschung vor Ort (z. B. Musikwissenschaft, Ethnologie, Juridische Fakultät, …)
(Themenfelder werden übergreifend an allen Universitäten für die je eigene bearbeitet. Im Sinne eines Perspektivenwechsels können Fragestellungen aber auch für andere der teilnehmenden Hochschulen bearbeitet werden.)
o theoretische Inputs und praktische Erprobung wissenschaftlicher Methoden: z. B. archivalische Quellenarbeit, quantitative Methoden (Arbeit mit historischen Massenquellen), qualitative Methoden (Oral History)
o Verfassung wissenschaftlicher Aufsätze, Erstellung von Sammelbänden sowie generell Umsetzungsformen wissenschaftlicher Ergebnisse wie z. B. Workshops, Tagungen, Denkmäler, Ausstellungen, Netz-Plattformen, Hörfunkfeatures, …
Prüfungsstoff
+ Lehrendenvortraege
+ Gruppen- und Einzelarbeiten
+ Exkursionen
+ Praesentationen durch die Studierenden
+ eigenstaendige Erarbeitung von Inhalten durch die Studierenden
+ Gruppen- und Einzelarbeiten
+ Exkursionen
+ Praesentationen durch die Studierenden
+ eigenstaendige Erarbeitung von Inhalten durch die Studierenden
Literatur
Gernot Heiß u. a., Hg., Willfährige Wissenschaft. Die Universität Wien 19381945, Wien 1989
Herbert Posch, Doris Ingrisch, Gert Dressel, "Anschluß" und Ausschluss. Die vertriebenen und verbliebenen Studierenden der Universität Wien 1938, Münster u. Wien 2008.
Mitchell G. Ash, Wolfram Nieß u. Ramon Pils, Hg., Geisteswissenschaften im Nationalsozialismus: Die Universität Wien 19381945, Göttingen 2010
Margarete Grandner, Gernot Heiß u. Oliver Rathkolb, Hg., Zukunft mit Altlasten. Die Universität Wien 19451955, Innsbruck 2005.
Herbert Posch, Doris Ingrisch, Gert Dressel, "Anschluß" und Ausschluss. Die vertriebenen und verbliebenen Studierenden der Universität Wien 1938, Münster u. Wien 2008.
Mitchell G. Ash, Wolfram Nieß u. Ramon Pils, Hg., Geisteswissenschaften im Nationalsozialismus: Die Universität Wien 19381945, Göttingen 2010
Margarete Grandner, Gernot Heiß u. Oliver Rathkolb, Hg., Zukunft mit Altlasten. Die Universität Wien 19451955, Innsbruck 2005.
Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis
MA Zeitgeschichte: Forschungsmodul (10 ECTS) | MA Geschichte: Forschungsmodul Geschichte der Neuzeit (10 ECTS) | MA Geschichte: Forschungsmodul Österreichische Geschichte (10ECTS) | Diplomstudium: P1
Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:30
Die Lehrveranstaltung ist auf Initiative der Bundes-ÖH verlinkt mit parallel laufenden gleichartigen Lehrveranstaltungen an 8 anderen österreichischen Universitäten, Ergebnis soll eine österreichweit vergleichende und synthetisierende Publikation der Studierenden sein. Diese wird mit Unterstützung der Bundes-ÖH realisiert.
Zur Koordination der einzelnen Forschungsgruppen sind bundesweite Vernetzungsworkshops im Rahmen der Lehrveranstaltung, aber auch Exkursionen zu Forschungseinrichtungen (DÖW, Archive, …) und zu universitären Gedenkorten angedacht.
Die Lehrveranstaltung wird teilweise geblockt durchgeführt.
Rund um die Erstellung der Publikation sollen Veranstaltungen, Workshops und Diskussionen stattfinden, um auf das Thema aufmerksam zu machen und die Ergebnisse laufend zu kommunizieren.