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Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

070048 GR Guided Reading - Grenzen und Grenzkonflikte in Asien (17.-21. Jh.) (2019S)

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 7 - Geschichte
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Montag 04.03. 16:45 - 18:15 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Montag 11.03. 16:45 - 18:15 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Montag 18.03. 16:45 - 18:15 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Montag 25.03. 16:45 - 18:15 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Montag 01.04. 16:45 - 18:15 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Montag 08.04. 16:45 - 18:15 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Montag 29.04. 16:45 - 18:15 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Montag 06.05. 16:45 - 18:15 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Montag 13.05. 16:45 - 18:15 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Montag 20.05. 16:45 - 18:15 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Montag 27.05. 16:45 - 18:15 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Montag 03.06. 16:45 - 18:15 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Montag 17.06. 16:45 - 18:15 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Montag 24.06. 16:45 - 18:15 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Ziel der Lehrveranstaltung ist die angeleitete Hinführung der TeilnehmerInnen zu einer eigenständigen und kritischen Interpretation und Auswertung wissenschaftlicher Literatur und historischer Quellen (letztere hier in der Regel in englischer Übersetzung) sowie die reflektierende Auseinandersetzung mit Ideen, Strukturen und Prozessen der Geschichte der Neuzeit.

Inhalte der LV:
Die Bedeutung von Grenzregionen ist seit den 1990er Jahren erneut in den Blickpunkt der asienwissenschaftlichen Forschung getreten. Neben einschlägigen Erkenntnissen der Methodenfächer wurden dabei ältere Forschungstraditionen der Asienwissenschaften (z.B. Owen Lattimore) berücksichtigt. Folgende Aspekte der Geschichte der Neuzeit finden im Lektüreprogramm explizit Berücksichtigung: Prozesse der Staatenbildung, Verkehr, Kommunikation und wirtschaftlicher Austausch, Grenzkonflikte und deren Beilegung (einschließlich der militärischen Sicherung von Grenzräumen), Enklaven, Migrationsbewegungen, etc. In geographischer Hinsicht werden Fallbeispiele für Südasien, Südostasien und Ostasien präsentiert.

Die gemeinsame Lektüre in der LV widmet sich ausgewählten Aspekten des Themas unter Berücksichtigung verschiedener theoretischer Konzepte und methodischer Ansätze. Der zeitliche Rahmen reicht von der Mitte des 17. bis ins frühe 21. Jahrhundert. Neben in den Kulturen Asiens vor der Begegnung mit den Europäern ausgeprägten Sichtweisen auf Grenzen, Grenzzonen und Grenzkonflikte wird auch thematisiert, wie in den verschiedenen Regionen Asiens das aus dem Westen übernommene Konzept der Abgrenzung von Territorien (und zum Teil auch koloniale Denkmuster) angewendet und bisweilen mit traditionellen Vorstellungen in Einklang gebracht wurde.

Ablauf/Methode:
Die kritische Lektüre, Auswertung und Diskussion von Texten wird geübt beziehungsweise vertieft. Der Stand und der Fortschritt der einschlägigen Fertigkeiten sind durch regelmäßige, kleinere schriftliche Übungsaufgaben und durch zwei schriftliche Aufgaben von mittlerem Umfang (jeweils etwa 5 Seiten; voraussichtlich zur Vorbereitung von zwei im Moodle-Kurs eindeutig gekennzeichneten Unterrichtseinheiten) zu dokumentieren.
Zur Vorbereitung der einzelnen Unterrichtseinheiten lesen die TeilnehmerInnen die als Diskussionsgrundlage dienenden Texte. Die Lektüre wird durch auf Moodle zur Verfügung gestellte Hintergrundinformationen unterstützt. Die Vorbereitung auf die einzelnen Einheiten ist von allen Teilnehmern in schriftlicher Form zu dokumentieren und auf Moodle hochzuladen. Neben diesen schriftlichen Übungsaufgaben basiert die Leistungsbeurteilung vor allem auf der regelmäßigen Teilnahme und der regelmäßigen aktiven Mitarbeit (Diskussionsbeiträge) in den Unterrichtseinheiten.
Der Einsatz interaktiver Didaktiken erfolgt nicht nur in den Unterrichtseinheiten selbst sondern auch in Form eines zeitnahen Feedbacks zu den regelmäßigen schriftlichen Aufgaben.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Bewertung/Gewichtung (Zusammensetzung der Note): aktive Mitarbeit: 35 Prozent; kleinere schriftliche Aufgaben (wöchentlich): 50 Prozent; zwei Aufgaben von mittlerem Umfang: 15 Prozent
Einzelheiten zum Bewertungsschlüssel für die schriftlichen Aufgaben im Moodle-Kurs (Zugang ab Ende Februar 2017) sowie in der ersten LV-Einheit.
Vgl. auch die Angaben im Studienplan-Wiki: http://www.univie.ac.at/geschichte/studienplan-wiki/index.php?title=Vertiefung:_Guided_Reading_1#Didaktik_und_Pr.C3.BCfungsmodalit.C3.A4ten
Vgl. auch die Angaben unter "Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab"

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Mit einer breiten Auswahl grundlegender Quellen und Literatur wird die regelmäßige Lektüre, Auswertung und Diskussion von für die Geschichtswissenschaft relevanten Textsorten geübt beziehungsweise vertieft. Der Stand und der Fortschritt der einschlägigen Kenntnisse sollen durch regelmäßige, kleinere schriftliche Übungsaufgaben und durch zwei schriftliche Aufgaben im Umfang von jeweils etwa 5 Seiten dokumentiert werden. Dabei werden interaktive Didaktiken eingesetzt (sowohl in den Unterrichtseinheiten als auch im Rahmen von Feedbacks über Moodle).
Zur Vorbereitung der einzelnen Unterrichtseinheiten sind die jeweils zu diskutierenden Texte von den TeilnehmerInnen zu lesen. Diese Vorbereitung ist in schriftlicher Form zu dokumentieren und in Moodle hochzuladen. Neben diesen schriftlichen Übungsaufgaben basiert die Leistungsbeurteilung vor allem auf der regelmäßigen Teilnahme (max. zweimalige entschuldigte Abwesenheit!) und der regelmäßigen aktiven Mitarbeit in den Unterrichtseinheiten.

Prüfungsstoff

Das Lektüreprogramm sowie alle Aufgabenstellungen sind ab Ende Februar 2019 auf Moodle verfügbar.

Literatur

Sabine Dabringhaus: Territorialer Nationalismus in China. Historisch-geographisches Denken 1900-1949 (Köln 2006).
Alexander Horstmann, Martin Saxer, Alessandro Rippa (Hg.): Routledge Handbook of Asian Borderlands (Abingdon/New York 2018).
Andreas Renner: Peter der Große und Russlands Fenster nach Asien. In: Historische Zeitschrift 306,1 (Feb. 2018) 71-96. https://doi-org.uaccess.univie.ac.at/10.1515/hzhz-2018-0003
Conrad Schetter, Stephan Conermann, Bernd Kuzmits (Hg.): Die Grenzen Asiens zwischen Globalisierung und staatlicher Fragmentierung (Bonner Asienstudien 4; Berlin: EB-Verlag, 2010).

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Epochen: Neuzeit, Zeitgeschichte
Aspekte/Räume: Globalgeschichte, Politikgeschichte, Wirtschafts- und Sozialgeschichte

Letzte Änderung: Di 22.01.2019 14:07