Universität Wien FIND

Bedingt durch die COVID-19-Pandemie können kurzfristige Änderungen bei Lehrveranstaltungen und Prüfungen (z.B. Absage von Vor-Ort-Lehre und Umstellung auf Online-Prüfungen) erforderlich sein. Melden Sie sich für Lehrveranstaltungen/Prüfungen über u:space an, informieren Sie sich über den aktuellen Stand auf u:find und auf der Lernplattform moodle.

Regelungen zum Lehrbetrieb vor Ort inkl. Eintrittstests finden Sie unter https://studieren.univie.ac.at/info.

Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

070076 UE Guided Reading Osteuropäische Geschichte - Aufklärung und Toleranz in Russland (2020W)

5.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 7 - Geschichte
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Update 3.11.: Bis auf Widerruf Umstellung auf digitale Lehre gemäß Universitätskonzept zur Verhinderung der Ausbreitung der Covid-19-Pandemie. Alle Infos erhalten Sie von der LV-Leitung via Moodle / eMail / ufind

(Oktober) Die LV findet hybrid per Videokonferenz und im Seminarraum statt. Jede/r Studierende nimmt physisch abwechselnd an jeder zweiten Sitzung teil.

Donnerstag 08.10. 11:00 - 12:30 Hybride Lehre
Seminarraum des Instituts für Osteuropäische Geschichte UniCampus Hof 3 2Q-EG-27
Donnerstag 15.10. 11:00 - 12:30 Hybride Lehre
Seminarraum des Instituts für Osteuropäische Geschichte UniCampus Hof 3 2Q-EG-27
Donnerstag 22.10. 11:00 - 12:30 Hybride Lehre
Seminarraum des Instituts für Osteuropäische Geschichte UniCampus Hof 3 2Q-EG-27
Donnerstag 29.10. 11:00 - 12:30 Hybride Lehre
Seminarraum des Instituts für Osteuropäische Geschichte UniCampus Hof 3 2Q-EG-27
Donnerstag 05.11. 11:00 - 12:30 Digital
Donnerstag 12.11. 11:00 - 12:30 Digital
Donnerstag 19.11. 11:00 - 12:30 Digital
Donnerstag 26.11. 11:00 - 12:30 Digital
Donnerstag 03.12. 11:00 - 12:30 Hybride Lehre
Seminarraum des Instituts für Osteuropäische Geschichte UniCampus Hof 3 2Q-EG-27
Donnerstag 10.12. 11:00 - 12:30 Hybride Lehre
Seminarraum des Instituts für Osteuropäische Geschichte UniCampus Hof 3 2Q-EG-27
Donnerstag 17.12. 11:00 - 12:30 Hybride Lehre
Seminarraum des Instituts für Osteuropäische Geschichte UniCampus Hof 3 2Q-EG-27
Donnerstag 07.01. 11:00 - 12:30 Hybride Lehre
Seminarraum des Instituts für Osteuropäische Geschichte UniCampus Hof 3 2Q-EG-27
Donnerstag 14.01. 11:00 - 12:30 Hybride Lehre
Seminarraum des Instituts für Osteuropäische Geschichte UniCampus Hof 3 2Q-EG-27
Donnerstag 21.01. 11:00 - 12:30 Hybride Lehre
Seminarraum des Instituts für Osteuropäische Geschichte UniCampus Hof 3 2Q-EG-27
Donnerstag 28.01. 11:00 - 12:30 Hybride Lehre
Seminarraum des Instituts für Osteuropäische Geschichte UniCampus Hof 3 2Q-EG-27

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Der Begriff der „Aufklärung“ war bereits während des Mittelalters im Moskauer Staat in Gebrauch, wenngleich in einer rein religiösen Bedeutung. Im 17. Jahrhundert hielten westliche Neuerungen in das kulturelle Leben Russlands Einzug: Architektur, die Künste, aber auch das Verständnis von Bildung und Rationalismus sowie das politische Denken waren verstärkt modernisierenden (und das hieß damals westlichen, v.a. ukrainischen, polnischen, deutschen) Einflüssen ausgesetzt. Trotz dem starken Widerstand der Orthodoxen Kirche erlebte die „Verwestlichung“ der Hochkultur ab Zar Peter I. und insbesondere unter den Kaiserinnen Elisabeth I. und Katharina II. ihren Siegeszug. Damit einher gingen in einem multikonfessionellen Imperium Vorstellungen von religiöser Toleranz, die – wie die Modernisierungsbestrebungen – allerdings allzu oft an ihre Grenzen stießen.
Ziel der LV ist die Vermittlung der Kenntnis einer Auswahl grundlegender Quellen und wissenschaftlicher Literatur sowie verschiedener Methoden, die Förderung der Fähigkeit, systematisch und kritisch zu lesen, historische (auch fremdsprachige) Quellen und Fachliteratur auszuwerten, historische Strukturen und Prozesse zu analysieren, mit historischen Fragestellungen, Theorien und Narrativen der Geschichte kritisch umzugehen und Wissen in schriftlicher und mündlicher Form komprimiert, präzise und verständlich darzulegen.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Die Leistungsfeststellung erfolgt anhand der Komponenten: Mitarbeit, kleinere schriftliche Arbeiten, mündliche Präsentation.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Absolvieren von pro Woche ca. 20–30 S. Hauslektüre, ca. 5–10 S. Seminarlektüre
Verfassen bzw. Präsentieren von pro Woche 1 S. oder 2 Folien Zusammenfassung, bei Abwesenheit nachzuliefern
Beteiligung an der Diskussion online oder lokal
50-62% der max. erreichbaren Punkte=Genügend (4), 63-75%=Befriedigend (3), 76-88%=Gut (2), 89-100% Sehr gut (1).

Prüfungsstoff

Literatur

W. Gareth Jones, “Russia's eighteenth-century Enlightenment”, in W. Leatherbarrow/D. Offord eds., A History of Russian Thought, Cambridge: Univ. Pr. 2000, 73–94.

Michael Schippan, Die Aufklärung in Russland im 18. Jahrhundert, Wiesbaden: Harrassowitz 2012.

Ausführliche Bibliographie siehe Moodle.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

BA Geschichte (2012): Zeitgeschichte (4 ECTS)
BA Geschichte (2019): Osteurop. Geschichte (5 ECTS)
BA UF GSP: Osteuropäische Geschichte, Historisch-Kulturwiss. Europaforschung (4 ECTS)
Diplom UF GSP: Osteuropäische Geschichte, Historisch-Kulturwiss. Europaforschung
MA Interdisziplinäre Osteuropastudien (2015): M2.1a, M2.1b (4 ECTS)
MA Interdisziplinäre Osteuropastudien (2019): PM2.1a, PM2.1b (5 ECTS)

Letzte Änderung: Mo 02.11.2020 10:08