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Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

070106 KU Projektkurs - Der Erste Weltkrieg in Selbstzeugnissen (2019S)

Bestände der "Sammlung Frauennachlässe" - erforscht und öffentlich vermittelt

10.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 7 - Geschichte
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Einige einführende Sitzungen am Beginn des Semesters jeweils Mittwochs, Zwischenbesprechungen, Blockveranstaltung (vermutlich 2-tägig) in der 2. Junihälfte

Mittwoch 06.03. 15:15 - 16:45 Seminarraum Geschichte 1 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 10
Mittwoch 13.03. 15:15 - 16:45 Seminarraum Geschichte 1 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 10
Mittwoch 20.03. 15:15 - 16:45 Seminarraum Geschichte 1 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 10
Mittwoch 03.04. 15:15 - 16:45 Seminarraum Geschichte 1 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 10
Mittwoch 08.05. 15:15 - 16:45 Seminarraum Geschichte 1 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 10
Freitag 14.06. 13:15 - 20:00 Seminarraum 1, Währinger Straße 29 1.UG
Samstag 15.06. 09:45 - 18:00 Seminarraum 1, Währinger Straße 29 1.UG

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Seit ihrer Gründung im Jahr 1990 hat sich die Sammlung Frauennachlässe am Institut für Geschichte als gegenläufiger Gedächtnisspeicher etabliert – auch in Hinblick auf ihre vielen Quellenbestände aus den Jahren des Ersten Weltkriegs. Ab Sommer 2014 wurden daraus regelmäßig Auszüge online veröffentlicht: Zu Wort kamen dabei u.a. Schülerinnen, Rotkreuzhelferinnen, junge Ehepaare, Soldaten und Kriegsgefangene, die Korrespondenzen, Tagebücher oder andere kriegsbezogene Texte verfasst haben. Dem Verlauf des Krieges an den Heimat-/Fronten folgend, entstand so ein Kaleidoskop unterschiedlicher Kriegserfahrungen und -deutungen. Es werden Einblicke in schwankenden Patriotismus und Protest, Hoffnung und Verzweiflung, kriegsbedingte Veränderungen der Geschlechterbeziehungen, Hunger, Entbehrung, Gewalt und Trauer beziehungsweise die in alle Lebensbereiche dringende Katastrophe gegeben.
Ausgehend von dieser Online-Edition (vgl. den Einstieg, nach Kriegsjahren geordnet, unter https://www.univie.ac.at/Geschichte/sfn/index.php) sollen im Rahmen des Projektkurses die ihr zugrundeliegenden Quellensammlungen in der Sammlung Frauennachlässe von Studierenden zunächst eingehender erforscht werden. In einem zweiten Schritt sollen Projektentwürfe zur öffentlichen Vermittlung der Kriegserfahrungen und -deutungen, die diese Selbstzeugnisse repräsentieren, ausgearbeitet werden; dabei können unterschiedliche Vermittlungsformate (Ausstellung, Buchedition, Radiosendung, AHS-/BHS-Unterricht, Blog etc.) avisiert werden. Gruppenarbeit ist möglich und erwünscht.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

- Kontinuierliche Mitarbeit
- Ausarbeitung von kleineren Hausaufgaben
- Lektüre und Diskussion ausgewählter Forschungsliteratur (dient zur Einführung in das Themenfeld, unter Vorlage von kurzen schriftlichen Ausarbeitungen)
- Lektüre und Teiltranskription (ca. 12.000 Zeichen pro Person) des gewählten Selbstzeugnisses
- mündliche Präsentation (an Blockterminen)
- schriftliche Ausarbeitung eines Projektentwurfs (ca. 12.000 Zeichen/Person)

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Prüfungsstoff

Literatur

wird zum Teil auf Moodle bereitgestellt

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Epochen: Neuzeit, Zeitgeschichte
Aspekte/Räume: Frauen- und Geschlechtergeschichte, Österreichische Geschichte
MA Zeitgeschichte und Medien: M3b Praktische Forschung und Darstellung II.

Letzte Änderung: Do 07.03.2019 15:27