Universität Wien FIND

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070107 PS BA-Proseminar - Österreichische Geschichte 1 (2021W)

Grundherrschaft und Untertanen in den böhmischen und österreichischen Ländern der Habsburgermonarchie

5.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 7 - Geschichte
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
VOR-ORT

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Wenn es die epidemiologische Lage zulässt, wird das Proseminar in Präsenz stattfinden. Sollte dies nicht möglich sein, wird je nach Vorgabe der Universitätsleitung auf hybride oder rein digitale Lehre umgestellt.

Dienstag 12.10. 16:45 - 18:15 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Dienstag 19.10. 16:45 - 18:15 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Dienstag 09.11. 16:45 - 18:15 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Dienstag 16.11. 16:45 - 18:15 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Dienstag 23.11. 16:45 - 18:15 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Dienstag 30.11. 16:45 - 18:15 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Dienstag 07.12. 16:45 - 18:15 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Dienstag 14.12. 16:45 - 18:15 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Dienstag 11.01. 16:45 - 18:15 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Dienstag 18.01. 16:45 - 18:15 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Dienstag 25.01. 16:45 - 18:15 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

• Inhalt: Das Proseminar beschäftigt sich mit der Grundherrschaft als einem grundlegenden politischen, wirtschaftlichen und sozialen Strukturelement der frühneuzeitlichen Gesellschaft. Der geographische und zeitliche Rahmen umfasst die österreichischen und die böhmischen Länder der Habsburgermonarchie vom 16. Jarhrhundert bis zur Aufhebung der Untertänigkeitsverhältnisse im Jahr 1848. Es werden unter anderem folgende Themen behandelt: Die Grundherrschaft als Obrigkeit (Grundobrigkeit, Gerichtsobrigkeit etc.) und als Wirtschaftskörper, das Verhältnis der Grundherrschaften und der Untertanen zum expandierenden Staat, die sogenannte Untertanenschutzpolitik der Landesfürsten, die Steuereinhebung, die Soldatenrekrutierung, die rechtliche, soziale und wirtschaftliche Stellung der Untertanen (Besitzverhältnisse, Vererbung etc.), die Konflikte zwischen Herrschaft und Untertanen etc.

• Ziele: in der LV sollen die Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens (Literaturrecherche, Lektüre und Interpretation von Texten, Quellenkritik etc.) vertieft werden. Neben der Fertigkeit, eine geschichtswissenschaftliche Fragestellung zu formulieren, wird geübt, die gewonnenen Erkenntnisse in mündlicher und schriftlicher Form zu präsentieren.

• Methode: In den ersten Einheiten des Proseminars werden die individuellen Themen der PS-Arbeiten anhand der Lektüre grundlegender Literatur und mittels Analyseübungen zu den wichtigsten einschlägigen Quellengattungen erarbeitet. Es sind dabei seitens der Studierenden kleinere Hausaufgaben als Vorarbeiten für die PS-Arbeit zu erbringen, die in den Einheiten diskutiert und kommentiert werden (Quellenanalyse, Exposé mit Bibliographie). In der zweiten Hälfte des Semesters werden die Seminararbeiten seitens der Studierenden präsentiert und in der Gruppe besprochen.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

• aktive Beteiligung an den Diskussionen
• Hausübungen: Literaturrecherche, Exposé
• mündliche Präsentation, ca. 12 Minuten
• Proseminararbeit mit ca. 40.000 Zeichen

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Mindestanforderungen:
• rechtzeitige Abgabe der PS-Arbeit bis 6. März 2022.
• verpflichtendes Feedbackgespräch zur PS-Arbeit (es ist möglich, die Arbeit danach noch zu überarbeiten)
• es besteht Anwesenheitspflicht (zweimaliges entschuldigtes Fehlen wird toleriert).

Beurteilungsmaßstab:
• Mitarbeit: Diskussionsbeteiligung und kleinere Hausübungen (25 %)
• Präsentation (15 %)
• Proseminararbeit (60 %)

Eine positive Beurteilung der PS-Arbeit ist Voraussetzung für eine positive Gesamtnote.

1 (sehr gut) 89-100 Punkte
2 (gut) 76-88 Punkte
3 (befriedigend) 63-75 Punkte
4 (genügend) 51-62 Punkte
5 (nicht genügend) 0-50 Punkte

Prüfungsstoff

Es handelt sich um eine prüfungsimmanente Lehrveranstaltung.

Literatur

Helmuth Feigl, Die niederösterreichische Grundherrschaft vom ausgehenden Mittelalter bis zu den theresianisch-josephinischen Reformen (2. Aufl., Wien 1998).

Josef Löffler, Grundherrschaftliche Verwaltung, Staat und Raum in den böhmischen und österreichischen Ländern der Habsburgermonarchie vom ausgehenden 18. Jahrhundert bis 1848, in: Administory. Journal for the History of Public Administration / Zeitschrift für Verwaltungsgeschichte 2 (2017) 112–139. Online: https://doi.org/10.2478/ADHI-2018-0018

Josef Löffler, Grundherrschaft, Gerichtsbarkeit und Regionalverwaltung bis 1848, in: Oliver Kühschelm, Elisabeth Loinig, Stefan Eminger, Willibald Rosner (Hg.), Niederösterreich im 19. Jahrhundert, Bd. 1: Herrschaft und Wirtschaft. Eine Regionalgeschichte sozialer Macht (St. Pölten 2021) 175–202.

Eduard Maur, Der Staat und die lokalen Grundobrigkeiten. Das Beispiel Böhmen und Mähren, in: Petr Maťa, Thomas Winkelbauer (Hg.), Die Habsburgermonarchie 1620 bis 1740. Leistungen und Grenzen des Absolutismusparadigmas (Stuttgart 2006) 443–453.

Thomas Winkelbauer, Bauer, Grundherr, Landesfürst. Theorie und Praxis der Herrschaft über Land und Leute in den niederösterreichischen und böhmischen Ländern um 1600, in: Václav Bůžek (Hg.), Ein Bruderzwist im Hause Habsburg (1608–1611) (České Budějovice 2010) 73–90.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

BA Geschichte (2012): Neuzeit (5 ECTS)
BA Geschichte (2019): Neuzeit (5 ECTS)
BEd UF Geschichte: Österreichische Geschichte 1 (5ECTS)

Letzte Änderung: Mi 22.09.2021 19:48